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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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662
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«62 October 1665.

katholischen Orte zu recommaiidiren und besonders auf Bezahlung des rükständigen Soldes derregimcnter zu dringen, die unter so langer Vernachlässigung zu Grunde gehen müssen, e. Dem » ^Nuntius Friedrich Baldcschi, Erzbischof zu Cäsarca, auf den folgenden Tag die Antrittsaudienz Z"währen verweigern Uri, Schwhz und Untcrwaldcn darum, weil im Einladungsschreiben zur ^davon keine Erwähnung geschehen sei, während die andern Orte zum Empfange bereit sind. «I» ^ ^bringt an, daß von Frankreich die ponsion ll'öeolivrs für zwei Knaben aus jedem Ort noch nicht z^halten gewesen sei, und daß man sich statt der versprochenen jährlichen 466,666 Kronen mit ci»''Pension begnügen zu sollen scheine, diese ebenfalls bald ganz ausbleiben dürfte, hiemitdcm beider ^rechnung abgegangenen Sollieitationsschrciben ein zweites nachzusenden Grund genug vorhandenwird dicß, obwohl Uri und Nidwalden mit mühevollem Nachwcrbcn die Pension (1'öeoliors erlangt Vzum Beschlüsse erhoben und Zürich ersucht, demselben Folge zu geben, wobei man der Meinung ^wenn nicht bald entsprochen werde, eine besondere Deputation an den König abgeordnet werde» ^Dem königlichen Dcputirtcn und Resident zu Solothurn, Mouslicr, wird hievon Kcnntniß gegcd^' ^(S. u. Baden), k. Wegen des von Brunnen ans an Lucern gerichteten eifrigen SchreibensOrte wird von Luccrn eröffnet, es sei keinerlei Grnud zu solcher Empfindlichkeit vorhanden g^denn Lucern habe auf Anfrage Zürichs ganz offen an die Nachbarorte Mitteilung gemacht u- sergibt sich endlich, daß Zürichs Schreiben an die III Orte zu dem Mißverständnis! Anlaß gab, ^habe Zürich vorher schon eine Zusage gemacht, ohne mit den III Orten zu Rathe gegangen zu sein- 5'soeben von Zürich eingelangte Mitteilung, enthaltend die Antworten des Kaisers und des»^Frankreich auf das eidgenössische Anerbieten, den Streit zwischen den Kurfürsten von Mainz xe»Heidelberg vermitteln zu helfen, wird in der zweiten Siznng vorgelegt. Sie ließen mehr nicht z»Wunsch, daß Gott zum Frieden helfe. Da hinsichtlich der französischen Antwort das daraufeidgenössische Schreiben von Baden aus später» Datums war als jene, ergab sich daraus r>» ^ ^Motiv, die gcsteril beschlossene Rccharge abgehen zu lassen. Ucbrigcnö könnte auch Savoyc» ^Schülerpensionen erinnert werden. I». Nachdem die Angelegenheit wegen der Audienz des ^ s»«zur Sprache gebracht und die drei Orte um ihre Zustimmung ersucht worden, willigten endlichjedoch unter Vorbehalt, nur anzuhören, zur Gewährung der Audienz ein, welche dann auch ^fand. Auf die gemachte Proposition sollen die Orte in Zeit von acht Tagen nach Luccrnl. Solothurn berichtet, daß im bucheggbcrgischcn Streite ans den !). November ein freundlich^ ^ ^mit Bern zu Whnigcu stattfinden solle, aber kein günstiges Ergcbniß zu erwarten sei, wird ssmuntert, den Eongrcß zu beschikcn und des Beistandes der übrigen, besonders der katholische»sichert zu bleiben. 1^. Zug erneuert die Bitte um Schild und Fenster für seine neue Kirche zuNüwcn l- ^und erhält den Rath, zur Beschleunigung der Sache Jemand mit einem Empfchluugsschreibe» ^r^zu schikcn. I. (S. u. Thurgau). «». Laudvogt Mobr, der als Gesandter von Baden ans ^ ^ ^worden war, die Festungswerke von Mellingen in Augenschein zu nehmen, rcfcrirt darüber und i. ^Riß vor, woraus sich ergibt, daß der Ort sich allerdings in bessern Verthcidigungszustanddaß aber 56 Gulden Beitrag von jedem Orte, wie früher der Schultheiß verlangte, nicht ausreicht»daher denn, um der Wichtigkeit des Plazcs willen, angetragen wird, t66 Gl. zu bestimmen.