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Januar 1665.
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Conferenz der evangelischen Orte und Zugewandten.
Aarau. I««», 21.-24. Januar (11.-14 alt. Kal.).
< Staatsarchiv Zürich. Allg. Absch. Bd. lSS, toi. 1.
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Gesandte: Zürich. Joh. Heinrich Wascr, Burgermeister; Joh. Konrad Grcbcl, Statthalter.Joh. Jakob Bucher, Venner; Emanucl Steiger, Sckclmeister. Glarus. Kaspar Schmid, Stalls ^Basel. Joh. Rudolph Wettstein, Bürgermeister; Joh. Rudolph Burkhard, Stadtschrciber.
Hausen. Johannes Mäder, Bürgermeister; Leonhard Meyer, Bürgermeister. AppenzellBartholomä Schuß, Landesfähnrich. Stadt St. Gallen. Joh. Joachim Haltmeycr, BurgernU' ^Tobias Schobingcr, des Raths. Mühlhausen. Hans Kaspar Dollfuß, Sckclmeister; AdamPctri, Stadtschrciber. Biel. Niklauö Wyttcnbach, Burgermeister; Abraham Scholl, Stadtschrcib^-
n. Durch die sorglichen Zeiten und Welthändel und den sichtbaren Kometen als einenVorboten von allerhand Strafen zur Zusammenkunft und zu „Anstellung eines wahren vud vng^ ^netcn Bußwescnö" und allfällig nothwendiger Versicherung des Vaterlandes veranlaßt, versichern I>Gesandten gegenseitig der rcligionsgenössischen Liebe, Treue und Aufrichtigkeit und tauschen il)^gemeinten Neujahrswünschc gegen einander aus. I». Nachdem mitgethcilt worden, was von jedem ^bereits zu solchem Zwckc angeordnet worden sei, und wie Schaffhauscn im Besonder« die Neujalss^^,zeiten auf den Zünften und in den Privathänsern abgestellt und dagegen am Neujahr diefcier angeorhnet habe, verständigte man sich, daß in allen Ständen ein gleichförmiger Büß-angesezt, dabei durch eifrige Büßpredigten die Laster, besonders Schwören, Fluchen, Spielen, ^Ucberfluß in Essen und Trinken und Kleidern, Entheiligung des Sabbaths, Meineid, schädlich^ ^
ticken, ungebührliches Eindringen in'ö Regiment, Neid, Haß, Rachgicrigkeit abgestellt, Frömmigkeit u
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gepflanzt, aber bei einer zu solchem Zwek besonders bestimmten Versammlung daö Nähere bestimmtsoll. «. (S. u. Thurgau). «I. Persönlich in die Versammlung vorgelassen bezieht sich Herr ^ ^„clgewesener evangelischer Pfarrer zu Bastie, Fcrnex und Versoix, als Deputirter der evangelischen 6'^ ,,
der Herrschaft Gex, auf daö von ihm eingegebene Memorial, des Inhalts: Laut der königlichen ^dcS abgewichenen Septembers seien ihren 15,666 Seelen nur zwei Seelsorger bewilligt; wenn '»an ^also nicht zn Hilfe komme, werde ihre Religionsübung leicht unter die Asche gerathcn, um soihnen verboten sei, benachbarte Kirchen im Schwcizcrland oder in Genf zu besuchen, von der IN'1her Gefahr drohe, statt der Kammern das Parlament zu Dijou ihnen als Richter und Parteisei; bereits seien sie der Kirchhöfe beraubt und genöthigt worden, mit großen Kosten eigene 6>>a ^
zu kaufen; an die Stelle der evangelischen Procuratorcn werden bald katholische beförderttrachte die sechs Einkommcnsbcständcr ebenfalls durch Katholiken zu crsezen; schon sei die Stelleenrutor LMlliguo an zwei Papisten verliehen und sei ein katholischer Castcllan eingesezt; zu ^
ordinären und extraordinären Steuern komme nun noch die alle drei Jahre eintretende logcnuwwillige Steuer, die sich auf 24,666 Franken belaufe; endlich werden sie auch des halben The>