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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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616
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«16 März 1664.

dem Hauptmann Escher zur Einsicht mitzutheilcn. pr. Die von der Herzogin von Longucville an "in Abschrift gemachte Mitteilung eines 1657 zwischen dem Könige von Frankreich und ihrem verstcub^Gemahlc in Bezug auf Neuenbürg und Ballengin errichteten Defensivbündnisses wird den Stände" ^

schriftlich mitgeteilt,whlen man nit wüßen kan, waß darmit möchte gesucht werden." S. BeilageI». Zugleich wird daö Bedürfnis! wieder angeregt, auf Kosten der evangelischen Orte einen sta>u^Agenten in Paris zu unterhalten, um stets inne zu werden, waö in Religionö- und andern Sache" ^falle. I. Leonard Mcgercan aus Gcx, durch die Missionäre seiner Habe beraubt und flüchtig, erhält ujedem Gesandten einen Louiöthalcr Untcrstüznng.

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ErgänzendeBemerkungzu v. Laut der eingegebenen schriftlichen Relation war der Gesandte Zun«^schreiber Kaspar Hirzel, in Begleitung I. Heinrich Hirzels als Secretär und seines Sohnes I. Kaspar HirzelDienern von Zürich verreist. In Bern schloß Oberst Gabriel Wyß sich an und desselben Tochtermann, Samuelsammt zwei Dienern und einem Lakaien, lieber den Mont Eenis reisend trafen sie am 25. October in Turin ein und er ^am 29. October die erste Audienz. Auf die Einwendung des Herzogs, er könne keine Fürbitte für seine Untcrtham^^nehmen, es sei denn, daß diese selbst es begehrt haben, und auf ihre Erwiderung, daß die Thalleute alsthanen an Fremde kein solches Begehren stellen durften, indessen mit Erlaubnis; des Herzogs ohne Zweifel eine ^bitte annehmen möchten, wurde besonders dnrch Vermittclung des Barons Greißy die Sache so gewendet, daß " ^Gesandten zu den Thalleuten reisten, sondern von diesen eine Abordnung nach Turin gesandt und unter der Le> ^Ministers Pianezza eine Conferenzverhandlung eingeleitet wurde. Die Abgeordneten der Thalleute warfen die ^auf sie gefallenen Elends und Jammers aus den neuen Gouverneur der Festung Latour, Herrn von Bagnole, wcindem er einige in den Thälern verborgene verbannte Evangelische in seine Gewalt bringen wollte und mitBande Soldaten drängte, zu bewaffneter Gegenwehr trieb. Nach vielfachen Versuchen, einen Vergleichund nachdem die Verhandlung noch durch den Tod der Königin Mutter und der Herzogin selbst eine lange ll»"^ ^ hcerlitten hatte, gelang es endlich, gegen Verzichtleistung der Thalleute auf St. Johann, den Herzog zu einem 4-" ^.^jftliä!wegen, das, am 14. Februar 16K4 ausgestellt, den Frieden in die Thäler zurüksührte. (Die Relation liegt aim Kantonsarchive zu Schaffhausen).

Conferenz der mit Spanien verbündeten katholischen Orte.

Lucern. 31. Marz.

Staatsarchiv Lucern. Alla. Absch. Bd. I^IV, toi. 77. LaudeSarchtv Dchwyz. ,

Gesandte: Luccrn. Heinrich Flcckcnstein, Schultheiß; Christoph Pfhffcr, Stadtvc»»c>Hartmann, Statthalter; Eustachius Sonnenbcrg, Vcnner. U r i. Karl Anton Püntiner,

Joh. Karl Emannel Beßler, Pannerhcrr; Joh. Franz Schmid, Statthalter. Schwh z- M>ch^ ^Landammann; Martin Bclmont, alt-Landammann; Kaspar Abhberg, Landeshauptmann;

Vetschart, Landcöfähnrich und Statthalter. Unterwalden. Heinrich Bücher, Landa"""^

Johann Jmfeld, Landeshauptmann, von Obwalden; Joh. Melchior Leu, Landammann, und ^

Stultz, alt-Landammann, von Nidwalden. Z u.q. Karl Brandenberg, Statthalter; W'lhc