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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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November und Dccember 1663.

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Verhandlungen der evangel. Orte und Zugewandten bei Gelegenheit der Bundesbeschwörung ^

Paris. November und December.

Staatsarchiv Zürich. Truke t2., B. t., Nro. 27. KantvnSarchi» Schaffhausen.

Die Gcsaudtcil von Zürich, Bern, Glarus, Basel, Schaffhausen, Appenzell A.-Rh., St. 'Mühthausen und Biel s. Absch. 39V. ^

n. Am 24. Octobcr (a. K.) in Charenton angekommen, begaben sich die Gesandten am folg^Morgen in die Kirche, wo sie nach Vollendung der Predigt von dem Prediger d'Aillö vor der ^thürc im Namen der' übrigen Kirchendiener und Aeltesten und der ganzen Commune, umgeben von ^unzählbaren Volksmenge, mit einer schönen Rede bewillkommt, besonders wegen der Verwendungevangelischen Eidgenossen für die Kirchen in Picmont und Gex gepriesen wurden. Dann wurde mit °Pfarrer d'Aillö verabredet, daß er mit dem Marquis de Rovigui, bestellten Anwalt der evangel' ^Kirchen, berathen solle, was die eidgenössische Gesandtschaft für sie bei dem Könige thun könne.folg dieser Bcrathung war jedoch, sei besser, jede Jntercession zu unterlassen; denn derempfindlich, wenn Fremde seiner Unterthancn halben etwas an ihn bringen. Später kamen zwc>ordnete aus dem Languedoc, welche im Namen jener Kirchen unter Furcht und Schreken ihr '-?>»empfahlen. Es war aber schon zu spät; die Pfarrer von Paris hatten sie zurükgehalten. >'wurden die Gesandten von den Herren Johannes Leger und Michelin wegen der piemontesisäss"leute um ein Schreiben an die in Turin befindliche Gesandtschaft (Stadtschreiber Hans KasM - ^und Zcughcrr Gabriel Whß) ersucht, derselben nämlich zu empfehlen, daß sie auf den Ausgang ^ ^riscr Verhandlungen wartcil und die Ergebnisse derselben benuzen möchte. Es wurde dem Wnnlsprochcn, doch in das Schreiben keinerlei Direktionen cingerükt. v. In verschiedenen Conferenzc», ^ ^die Gesalbten der evangelischen Orte zu Paris thcils unter sich, theilö mit den Gesandten Engla"Hollands hatten, verglich mau sich über eine von Allen zu unterzeichnende Eingabe an denwelcher er um Verwendung zu Gunsten der evangelischen Thalleute in Piemont gebeten wurde.sandten von England und Holland sollten, sobald der erstere seine entröo werde gehalten ^^^cidem König eigenhändig überliefern. «I. Auch wegen der evangelischen Glaubensgenossen in j»i

Gez.' verglich man sich zu einer Eingabe an den König, in welcher man ihm vorstellte, wieLändchcn Gcx bei dessen Ucbergabe durch Bern an den Herzog von Savohen 1564 Religionsfrc'gesichert und auch bis 1662 gestattet worden sei, wie sie gegenwärtig aber von ihrer Religio» ö ^drängt werden. Sic sollte noch vor dem Bundesschwur durch einen Ausschuß eingehändigtauch geschah. Desselben Gegenstandes wegen wandte man sich auch zum zweiten Male an de» H ^ ^Lionne. Indessen waren alle Bemühungen ohne den angestrebten Erfolg; die Verhandlung^Lionne ergaben einfach, daß der König nicht geneigt sei, sich in die Angelegenheiten seines Landenreden zu lassen.

«I. Lhcilwcise aus dein Schasshauser Exemplar.