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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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November und December 1663.

St. Gallen. Georg Zwicker, Sckelmeister. Wallis. Stephan Kalbermattcr, Landeshaupt»'^Kaspar Stockalper von Thurn, Kanzler der Republik Wallis. Mühlhausen. Hans KasparSekelmcister. Biel. Niklauö Whttcnbach, Bürgermeister) Abraham Scholl, Stadtschrciber.

»». Durch den zwischen Zürich und den V katholischen Orten entbrannten Zwist und darauf^lichen Vcrgleichövcrsuch um einige Tage versäumt reisten die Abgeordneten von Zürich, Bern,Uri, Schwhz, Untcrwaldcn, Zug, katholisch Glaruö, Frciburg, Solothurn, katholisch Appenzell, des ^von St Gallen, Wallis, Biel über Neuenbürg durch die Frcigrafschaft Burgund über Dijon, diejenige ^andern Orte über Langrcö. Die erstern wurden zu Auxonne, die lcztern zu Langres durch entgehkommene Abgeordnete des Königs ehrerbietig bewillkommt; überall war sür ihre Beherbergungin den Städten wurden sie mit Gcschüzcssalven empfangen u. s. w. Der Anzug, solche Weitläufig^die nur Kosten und Zeitversäumniß bringen, abzulehnen und ohne solche Begleitung die Reisesczen, schien dem König mißfallen zu können, wurde also beseitigt. I». Am 3. November trafen ^geordneten in Charcnton zusammen, wurden hier von dem Gardeobcrsten und den Hauptlcuteu! ^zerischcr Nation, am folgenden Sonntage auch durch besondere Abgeordnete im Namen des E>rasr" .Soissons, Befehlshabers der Schweizertruppeu, und der Herzogin von Longucville und ihres jünger" ^am Montag im Namen des Königs selbst, am Dienstag vom Markgrafen de la BardeStadtschreiber Wagner von Solothurn, als Secretär der Ambassadc, verlangte dann bei den»>g ^Abgeordneten Auskunft, ob man uns bei dem Einzüge wie 1602, die rechte Hand und Präcedc», > ^Titel Excellenz und Bedckung des Hauptes bei der königlichen Audienz gestatten werde, erhieltnach Anfrage bei Hofe darüber den Bericht, es werde damit wie 1602 gehalten werden, dochauf Bedckung des Hauptes sei damals nur gemeldet, daß der König den Hut aufgcsczt habe-wurden die Herren Fidel von Thurn, Stadtschreibcr Wagner und der Dolmetsch Vigier beauftragt,Vorstellungen zu machen und zu erinnern, daß die schweizerische Eidgenossenschaft seit 1602 a>»nicht bloß nichts eingebüßt, sondern durch den Friedensschluß von 1648 und Ablösung ds>" ^Wonnen habe u. s. w. Dabei kam zur Sprache, daß zu Vermeidung solcher Anstände besserdergleichen Handlungen in Zukunft durch beidseitige Commissäre auf den Gränzcn vorgenommen«I. Bartholomä Schiudler, Laudschreiber der Grafschaft Baden, prätendirt das Gcsandtschaflell^ ^und erweiset die Berechtigung dazu durch zehn von ihm ausgewirkte OrtSstimmcn u. s. w. Esder Stadtschreiber von Solothurn beibehalten und Schindler dem Markgrafen de la Barde zur ^digung für die von ihm im Bundesgcschäft aufgewandte Mühe und gehabten Reisekosten cmpfe)^ ^Auf Anzeige des Dolmetschers Vigier, daß der König die schweizerischen Abgeordneten besser aandere Gesandtschaft empfangen werde, hicmit kein Grund zu wcitcrn Bedenklichkcitcn vorhaudcu ^ ^zwar auf weitere Instanzen in dieser Sache verzichtet, dagegen Bestrafung des Zeitungsschreibers, ^Solcmnisirung des Bundes als eine dem König dargebrachte Huldigung darstellte, und U»tc>eines die schweizerische Gesandtschaft in ganz ungebührlicher Postur und Bekleidung darstellende"dcrkupfcrstichö verlangt und erhalten, t. Der Einzug in Vincennes und in Paris gieng am 0- ^vor sich. Am 10. wurde die Gesandtschaft im Namen der Stadt Paris bcwillkommt und mitZukerwerk beschenkt, dann dem königlichen Hoffccrelär der ausländischen Geschäfte, de Lhonnc,