592 September 1663.
Beßler, Pannerherr. Schwhz. Michael Schorns, Landammann; Martin Belmont und Kaspar Abhb^beide alt-Landammann. Unterwalden. Heinrich Bucher, Landammann, und Joh. Peter I"" 'Statthalter, von Obwalden; Joh. Melchior Leu, Landammann, und Joh. Franz Stultz, alt-Landainw""von Nidwalden. Zug. Karl Brandenberg, Statthalter; Joh. Peter Trinklcr, Ammaun.
«. Die auf das lczte Schreiben eingekommcue Erwiderung Zürichs wegen Peter KappelFrauenfeld veranlaßt? diesen Zusammentritt. Bevor aber dieses Geschäft zur Hand genommen wurde, ^nach stattgehabtem eidgenössischem Gruße der Nuntius die verlangte Audienz. Mit Bezug auf daseingegebene päpstliche Brede sprach er den Dank für die Dienstbercitwilligkeit der katholischen Ständezugleich auch das Bedauern über die im Thurgau eingetretenen Vorfälle und Zürichs Benehmen. ^wurde von der Konferenz der Dank bezeugt für die gemachte Mitthcilung und herzliche Theilimh""dem so schweren, dem heiligen Vater zugestoßenen Casus. I». Laut Bericht des Landvogts imhatte das Eheweib des Kappcler ihren Mann verlassen, waren die Kinder ihm entführt und in d»c ^schaft Khburg gebracht, waren von dem thurgauischen Landvogt der Landvogt und der Landschrc'd^Kyburg wegen Hintcrhaltung der Kinder citirt worden. Zürich selbst wollte der Vollziehung des ba ^Urthcils nicht statt geben lassen, die malefizisch gewordene Streitsache als civil betrachtet wissenEhegericht bringen, hiemit der Judicatur der regierenden Orte entziehen; der alt-Landvogt Hirzel bersogar die. Landschaft Thurgau, um durch glatte Worte alles auf seine Partei zu ziehen. Beiläge wurde also einestheils das von Zürich eingegangene Schreiben durch Widerlegung der dcn»ihaltenen Forderungen und Behauptungen beantwortet, andcrntheilö dem Landvogte die Weisung ^zwar bis zu gcwärtigender Rükantwort Zürichs die Exemtion einzustellen, dann aber damit vorzm^ ^und unterdessen auch dem versammelteu Landgerichte von dem Stande der Angelegenheit Kc»"''"geben, e. Die Gränzorte sind in der Stille auf diese Vorgänge aufmerksam zu machen; der Land!in den Freiämtcrn wird erinnert, Bremgarten zu versehen; Schwhz übernimmt, das Nöthige wegenMellingen, Klingnau und RappcrSwhl zu verfügen; dem thurgauischen Landvogt wird Rheinau cmplldie Obrigkeiten werden erwägen, ob nicht der Kricgsrath zu versammeln sei. «I. Die durch b>c - ^leute von 1636 und 1637 verzeichneten Restanzcn sollen bei der Bundeserneuerung spccialiterBeibricfe einbegriffen werden, v. Da die Einreichung eines Fürbittschrcibens an den französisch"die Neutralität Burgunds zu bewirken, nicht allseitige Zustimmung fand, man aber doch nicht darc» ^ziehten darf, die vieljährigc Bitte abermals geltend zu machen, sollen die Obrigkeiten daraufEinverständnisse mit sämmtlichen Orten oder auf anderm Wege das angemessene zu veranstalten.
Antrag Unterwaldens wird dem nach Rom reisenden Kapuziner Paul Peter von Castclla zurfür die Beatification des Bruders Klaus eine Procura mitgegeben. Luecrn stimmt nicht bei. ^
neue Erinnerung an Savohen, betreffend rükständige Leistungen, unterbleibt, bis sich der obwaltc»dc^^mit Zürich und Bern entscheidet, weil je nach Umständen man Wichtigeres an den Herzog Z" ^haben würde.