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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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October t66Z.

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Conferenz der V katholischen Orte.

Lueern. 1««2, 27. Oetober.

Staatsarchiv Lncern. Mg. Absch. Bd. Nil, kol. ISO,

Heinrich Fleckenstein, Schultheiß; Christoph Pfhffer, Stadtvenner; LudwigAlphons Sonncnbcrg, Bauherr. U r i. Karl Emanuel Beßler, Landammann.^ Michael Schorns, Landammann; Kaspar Abhbcrg, alt-Laiidammann. Unterwalde n.^«rl Landammann von Obwalden; Joh. Franz Stultz, Landammann von Nidwalden. Zug.

^ Rudenberg, Statthalter; Jakob Andermatt, alt-Ammann.sich Ansichten über den Kirchcnbau zu Tägcrfeldcn und das thurgauische Abzugsrcgale zeigten

^Aen so verschieden, daß zur Verständigung über die auf Zürichs Schreiben zu crthcilende^er a 'uündliche Besprechung erforderlich wurde. Mit dem Zusammentritte dieser Conferenz traf^ ^ Ankunft des Grafen Casati zusammen, so daß zugleich die Bcwillkommnnng desselben damit ver-feldx^ konnte. I». Der Untcrvogt von Baden berichtet nun persönlich, der Kirchcnbau zu Täger-

ergangenen Verbot stille gestanden , an dem Geschrei, daß Zürich Munition und Kriegs-V Tägcrfeldcn gcschikt habe, sei gar nichts Wahres, nur seien seit etwa acht Tagen zwei^ Kn-tk " Laden und etliche tausend Ziegel herbeigeschafft worden und sei die Sage ergangen, daß

^^gte ^ Winter unter Dach kommen müsse. Indem nun Schwhz im Allgemeinen miß-

"lan je zu diesem Kirchcnbau eingewilligt habe. und von einer Tagsazung, die von Zürichbei ""geboten wurde, nur schädliche Consequcnzen erwartete, Uri aber aufmerksam machte, daß manNssg ^ Sachlage auf die eine oder andere Weise zu einem Ziele zu gelangen suchen, auch unterscheidenu. s "" Orten, wo schon Kirchen stehen, neu gebaut werde, oder da, wo nie eine Kirche gewesen seiSchlüsse Untcrwaldcn und Zug, mit Schwhz einverstanden, einfach bei dem zu Baden gefaßten

^Ner c,,^ ohxr hjc Sache im alten Stande lassen wollte», empfahl Lueern die Theilnahme an

^c>»e ^ "^"'bcnden Tagsazung um so nachdrüklicher, da noch andere dringliche Geschäfte eine allge-^gli^ ^"'"""kunft erfordern und jedenfalls bei dieser Vcrs.sicdenhcit der Ansichten kein Entscheid^ Tie drei Orte können aber dieser Ansicht nicht beistimmen, werden daher ersucht, ihrer Obern^">den "Lehsten Dienstag einzuberichtcn. r. Zwischen diesen Erörterungen sprach Schwhz das Bc-^)ou am folgenden Tage nach der leztcn Conferenz, als ein Eilbote von evangelischLa >> ^ ^ gerichtetes Schreiben einbrachte, Lueern und Uri die Einsezuug der glarncr'--^beinthal und zu Luggaruö bewilligten, ohne die Conferenz zu versammeln oder doch im^gcnöss" ^ Bissel beizufügen, daß, wenn von dem Vertrage von t56-t wieder abgewichen werde, das^"Zte„ Anwendung finden solle. Untcrwaldcn und Zug nnterstüztcn diese Ansicht und ver-

Meinung in den Abschied und eine nachträgliche-Erklärung von GlaruS, daß^ Hinw ' künftig Genüge geschehen werde. Dagegen rechtfertigten Lueern und Uri das Geschehene^kung darauf, daß den Katholischen die zwei noch streitig gewesenen Punkte bewilligt, also durch