November l66t. 545
wegen seiner Einsezung in das Herzogthum schriftlich gratuliren wolle, wird bejaht. Die Frage,u»d ^ auf die Beschwörung des Bundes mit Wallis gethan werden könne, da zwischen der Landschaft^ ^^chofc wegen des Titels ein Span ausgebrochen sei, wird all rökoreullum genommen. I».Pro ^ dortigeil Unkatholischcn den alten Verträgen zuwider an der gewohnten jährlichen
^gar uchmen, die freie Ucbung der katholischen Gebräuche, namentlich Kreuze aufzurichten,
Kw» katholischen Kirchspielen nicht gestatten, ein verlobtcS, von der Landstraße weit entferntes
»ich/ wollen, die Feiertage nicht mitbegchcu, die von Ausländischen begangenen Fehler nicht
^hiilt^ Zwölfcrgericht abstrafen. Ein Ausschuß, nämlich die Landammänncr Bcßlcr und Jmfeld,"achdx' Auftrag, den Glarncr Gesandten der andern Religion an die Beobachtung der Verträge^ukljch ^ erinnern, l. u. 1^, (S. u. Frciämtcr).
Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschaftöangelegenheiten:
I». Art. 2t3. Justizsachen.
» Art. 177. Verhältnis! z. d. Krafen v. HohenemS. «> Art. 298. Verschiedenes,i. Art. 52. Lehensachen. - It. Art. 213. Locales.
e. Art. 143. Lollsachcn.
Conferenz der das Rheinthal regierenden VllI Orte.
Brenigarten. k5. December.
Staatsarchiv Zs»rich. ANg. Absch. Bd. 157, kul. 09. — Landesarchiv Nidivalden.
: Z ü r i ch. Joh. Heinrich Wascr, Bürgermeister; Joh. Jakob Haab, Sekelmcister. Luccrn.^iilkc . ^'"aun, Statthalter. U r i Karl Emanucl Bcßlcr, Landammann. S ch w h z. Martin von8^^' öenannt Belmont, alt-Landammann. Un tcrwaldcn. Joh. Jmfeld, Landammann; Joh.ch„», "kj, Landammann. Zug. Beat Zurlaubcn und Wilhelm Heinrich, beide alt-Ammann; Jakob/' ^^'^kkclincister. GlaruS Joh Heinrich Elmer, Landammann; „Friedrich" (Fridolin) Marti,Appenzell. „Balthasar"(Bartholomä)Näff,Landammann; HanSRcchstcintr,alt-Landaminanil.^rde' ^ ^einthal). I». Durch Schrcibcil dcö Königs von Frankreich und des Gesandten de lal>»i ^ Geburt des Dauphin den XIII Orten angezeigt und damit die Einladung verbunden,
Hhkj,,., ^^^er jn Solothurn sich einzufinden, — was den Ständen mitzuthcilcn ist. t. u. «I» (S. u.
^ Abschied, ob man dem Herzoge von Lothringen durch den Vorort Zürich zu
i>», ^ ^rrcinsczung ciil BeglükwünschungSschrcibcn senden wolle, k. (S. u. Frciämtcr). fis. An die^'kchcn Hof sich aufhaltcndeit Gardclicuteuant Schmid von Uri und Hauptmann Khd von^ ^ ^llkn den bei Aufrichtung des savohischen Bündnisses versprochenen Stipendien geschrieben^ ' ^^r>t sie sich dießfalls verwenden.
Verhandlungen der katholischen Orte allein. Ans dem Nidwaldncr lä-j'cmplar.
^eilnh^ill»!
09