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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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April 1660.

Conferenz der Städte Zürich, Bern und Genf.

Aarberg. 1KKV, 2K u. 27. April. (16. u. 17. alt. Kal.)

Staatsarchiv Zürich. Mg. Absch. Bd. IS7> tvl. l.

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Gesandte: Zürich. Joh. Heinrich Wascr, Bürgermeister; Salomon Hirzel, Statthalter.

Samuel Frisching, Venner; Sigismund von Erlach, des Raths. Genf. Jakob Dupan, alt-SH»Esaias Colladon, alt-Shndic.

». Auf wiederholtes Gesuch der Stadt Genf, daß Zürich und Bern die derselben laut »Privatbcrichten drohende Gefahr, namentlich die von Rom aus beabsichtigte Einsezung einesin Genf und die damit in Verbindung stehenden Rüstungen des Herzogs vonwehren bchülflich sein möchten, war von Zürich die Conferenz zwischen den Abgeordneten der drei ^ ^nach Aarberg ausgeschrieben worden. Nach Einsicht des Beglaubigungsschreibens der Genfer Abgc^r ^eröffneten diese, wie die Stadt Genf zur Abwehr der ihr drohenden Gefahren mit dem Unterhalt ^forderlichen Garnison, Verstärkung der Festungswerke, Anschaffung des Kriegsbedarfs sehrdaher die Wichtigkeit ihrer Lage für die Sicherheit der Eidgenossenschaft zu erwägen bitte,

Ansuchen stelle, es möchten außer den 600 Mann, die ihr auö der Waadt bei einem eintretendenfalle zuzueilen bereits bestimmt seien, noch 2000 wehrhafte Männer in ihrer Nähe bereit gehalten w ^ möchte ferner, außer dem für die Mannschaft der Waadt nöthigen Kriegsbedarf, in Genf ffden milvcrbündetcn Städten ein Magazin von Pulver, Salpeter,Schwefelkohle", Zunder,und Granaten angelegt und der Stadt Genf im Nothfallc gegen zugesicherte Entschädigung ZUgestattet werden; es möchten dann auch auf den Fall hin, daß Genf oder die Waadt oder beidewürden, gemäß bestehenden Verträgen diejenigen Maßregeln angeordnet werden, welche zulicher Vcrthcidigung nöthig seien. Obgleich die Abgeordneten von Zürich und Bern sich überzeugten, dasorgnisse Genfs gegründet seien, glaubten sie doch auf die Freundschaft des Königs von Frankreich,bösen Absichten nicht Raum geben werde, und auf die Wachsamkeit der Waadt vertrauen zunahmen hicmit, in Ermanglung specicllcrer Instruction, die Sache ucl rokorencluin auf eine mitevangelischen Ständen zu veranstaltende Conferenz. Doch zur Sicherung Genfs und in Betracht ^ ^fernung Zürichs wird die Gesandtschaft von Bern an ihre Regierung den Antrag stellen, ^janlstimmten 600 Mann, in Erwartung des Zuzugs von Zürich, noch 4lll> Mann mit Munition und P ^nachgesandt werden. Die Absicht der Abgeordneten von Genf, zu dem französischen Gesandtenlothurn zu reisen und ihm die Stadt Gens zu empfehlen, wird gebilligt. I». Der Antrag de»schaff Berns, mit Hinsicht auf die dem Vaterland drohenden Gefahren einen Bettag anzuordnen, ^Zustimmung und es wird dazu der 24. Mai bestimmt, e» Indem Zürich auf beförderliche z»

der von Bern übernommenen Begutachtung eines an Savohcn wegen der picmontesischcurichtenden Schreibens drang, versprach Bern, das einer Commission überwiesene Geschäft zu bei ) ^und baldigst Bericht zu geben. «I. Auch die Bibelangelcgcnhcit verheißt Bern in Gang zu ffff"'den Bau einer Kirche bei Nürnberg möge jeder Stand weniger nicht als 100 Gulden ReichswalM