494 August 1659.
ein Hauptmotiv sei, die Bischöfe von Basel oder Constanz aber in dieser Beziehung nichtwären) angetragen hatten, entschloß man sich endlich zu einem Schreiben an den Erzherzog und ^Gesuche an denselben, in der Sache nicht weiter vorzugehen, sondern Unterhandlungen eintreten zudaneben aber sollte zugleich Anstalt getroffen werden, auf die an der Gränze befindlichen fremden Kschaaren fleißig Acht zu halten und gegen einen Ucberfall sich in Bereitschaft zu sezen; sofern die ^drohender werde, sollte dann Zürich eine neue Zusammenkunft veranstalten. I». Da in Rappel ^Festungswerke wieder hergestellt, sogar durch äußere Graben und Werke erweitert werden, wird g ^fanden, zwar nicht diese Ueberscl'vcitung des Friedensschlusses und der bezüglichen Recesse zu ^
nicht Gegenwerte anzulegen, oder bei den Schiedorten Klage zu führen, oder den kleinen Markt »> 5 ^abzuschlagen, wohl aber die Antwort von Uri, Schwhz, Unterwaldcn und Glaruö auf die von odahin erlassenen Schreiben abzuwarten. «?. Wegen Ansczung des Vellages wird Bern seine Aull ^Zürich überschreiben; dabei ersucht die Stadt St. Gallen, nicht einen katholischen Feiertag alsbestimmen, weil an solchen Feiertagen viele Katholiken in die Stadt kommen und während deS ^dienstes leicht Ungclegenheit machen könnten. «I. Ob nach dem Wunsche des französischen Gepu ^drei Bünde ermuntert werden sollen, (der Bundeöcrneucrung halben) einen guten Entschluß 5"^ ^wird all rokn-ouclum genommen. t. Dem französischen Gesandten ist das Gesuch einzugeben, ^vollständige Auöbczahlung der französischen Gelder, ohne Rüksicht, ob der bei Jmthurn inliegende Thcil der Kleinodien ausgeliefert sei oder nicht, auswirken möge. f. Bezüglich der ^ ^dirung zu Konstanz, Schaffhauscn und Stein, wegen welcher Basel sich beschwert, wird Schaff!)"»!^ ^Konferenz ansczen und dazu auch St. Gallen einladen. K. Der französische Gesandte wird ^>>
verheißene Herstellung der Zollfreihcit in Lyon und an andern Orten fördern zu wollen. ^ ^dem Markgrafen von Baden und dem Grafen von Hohenlohe gemachte Gevattcrschaftögcschc"l )der fünf Orte Zürich, Bern, Basel, Schaffhausen und St. Gallen 217 Gulden 46 Kreuzer oderLouiS zu bezahlen.
Anmerkung. Am Schlüsse des Glarner Exemplars steht von der Hand des Glarner Gesandten die ^„Es ist zu wüsten, das bei diser Arauwischen Conserenz laut meiner Instruction ich austhrukenlichcn gesagt, wa»Eidtgnoschasst wegen der Religion Streitigkeiten sein sollten, man von meinen gn. Herren sich keines beistand^ ».^
weil wir mit vnserer not selbsten gnug zu schassen haben wurde»; Hab auch begehrt, sollches in Abscheid gcwZdann desten die Herren Gesandten scmptlich mir mlicssten zuglmst geben."
S97.
Couferenz von Lucern, Schwyz, Unterwulden und Zug.
Lucern. ». September.
Staat»arcl,iv Luecrn. Allg. «dsch. Bd. XI.IX, kul. 2vz
Gesandte: Lucer». Christoph Pfhffer, Schultheiß; Heinrich Fleckenstein, PannerlstU 'Mehcr; Alphons Sonnenbcrg, Bauherr. Schwhz. Michael Schorns, alt-Landammaiin; 2^-