' Juli t659, 4l<i)
t Art. 100. Abzug. Art. 30. Allgcm. BerwaltmiqSsachcn.
«» u.v. „ 192. Zehnten. III. 200. FestunqSbau zu Bäben,
«v. „ 200. Zölle.
»». Art. 4. Beamte. «-«>. Art. 121. Abzug.
„ 210. LocaleS. «>«>. „ 49. Gefälle.
»>i „ 08. Rechts- u. GerichtSsachcu. > „ 194. Gotteshäuser.
Iii». „ 29. Allgcm. VerwaltuiigSsacheu.
Art. 122. Zollsacheu.
SSt.
Confercnz von Uri, Schwhz und Unterivalden.
Brunnen. KtFÜ, 3T. Juli.
LandcSarchiv S6>wyz.
^tsandte: Uri. Karl Beßler, Statthalter; Joh. Anton Aritold von Spirittgcn, Panncrhen
. Martin Bclmont nild Michael Schorn», beide alt-Landammanu; Kaspar Abhbcrg, LandcS-
^ Statthalter; Joh. Franz Bctschart, Sckclmcister; Joh. Franz Reding, alt-Sckelmcistcr.
H^^^aldcn. Heinrich Bücher, Landammailn von Obwalden; Jakob Christen, Landammann von
ran ^ 'ö^uptveranlaßung dieser Conferenz war die Befcstigungöangelcgcnhcit NappcrSwhl'S. In Be-sticrüber erinnerte die Gesandtschaft von Schwhz ail die Wichtigkeit dieser Stadt für die Sicher-
dp? . . . . . ... ...
^ katholischen Orte, an die FreihcitSrcchtc dieser Stadt und ihre Bcfugniß, sich in wehrhaften Stand^utct^^' Anstrengungen Zürich'S, die Dcmolirnng ihrer Festungswerke zu erzielen; vcr-
^geiid ^stkcich, dasi die Kosten einer zwekinäszigcn Befestigung und der Unterhaltung einer gc-
iu stech ,ab
^hcn cs räthlich machen, auch Lnccrn und Zug, obwohl sie nicht Schirmorte sind, bcizu-
und di^'^ ^^"^ntlich auch wegen der Wichtigkeit RapperSwhl'ö für die katholische Religion den NuntiusAbi tlo propaMnilir liste in Rom und die Klöster um Beiträge anzugehen. Da zugleich
u»d P Rappcrswhl (Stadtrichter Rikcnmann und Stadtschreibcr Peter Dietrich) die Armuth
^stte,/ ^ Stadt, die Unannehmlichkeiten und die Gefahr, welcher sie fortwährend auSgesczt sei, vor-
Schirm gegen die Zürcher baten, welche durch eine Dcputatschaft die FestnngS-Heisi Rappcrswhl hätten untersuchen lassen, wurden ihnen ermunternde Zusicherungen er-
der benicrkt, zu Herstellung alter Vertraulichkeit sei man auch in Uri bereit; nur sollte voraus
^sttc Verhinderung wcggcrükt werden, damit nicht etwa, wenn man einander mit Hilfe zueilen
sei üenicinc Manil sich hintcrstcllig zeige; die in die Judicatur Uri'S gemachten Eingriffe zu heben,Vricf das rechte Mittel, so daß, wenn er nicht gemacht wäre, er erst noch gemachtUntcx Dicß wurde von Schwhz bestritten; jener Brief habe einen ganz andern Sinn u. s. w.
stttn. ^ ^eilt die Ansicht von Schwhz, sähe jedoch eine baldige Ausgleichung der Differenz herzlichkbei verbleibt es für dicßmal, soll aber auch an Luecrn und Zug mitgcthcilt werden. «. Der
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