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das Gotteshaus sich auf die Defensive beschränken, so kennte das nur in der Voraussezung gescheht ^Appenzell, die Stadt St. Gallen und die Landschaft Thurgau zur Neutralität sich verpflichten und ^Bruch der Neutralität mit hoher Buße bedroht würde. Ein drittes Mittel sei, daß Appenzell .Stadt St. Gallen eine bundeSgcmäße vermittelnde Stellung einnehmen, das Gotteshaus St. .wegen der alten Landschaft mit Zürich im Bunde, ruhig sich verhalte, Toggenburg aber verweh ^Landrcchts mit Schwhz und Glarus dem Orte Schwhz zuziehe, was dei^ Vortheil habe, daß der W ^den See für die katholischen Orte offen erhalten werde. Welches von diesen drei Mitteln dassamste" sei, mögen die Eidgenossen ermessen. — Es wurde nun gefunden, dem Bischöfe von Consta»; ^von der Eidgenossenschaft aus zu Gemüthe geführt werden, daß Stadt und Schloß Arbo» nicht >» ^katholische Hände übergehen dürfen; dem Kaiser aber müsse beliebt werden, gemäß der ErbcinungWeise ein treues Aufsehen zu halten, daß er einige hundert Mann au den Gränzcn aufstelle.der Vermöglichsten von den unkatholischcn Untcrthancu mächtig werden und sich vor ihrem ^
„Gcspunst" versichern könne, wird der Abt in Ucberlcgung ziehen, auch wird er die nächst bcvors^katholische Tagleistung in Luccrn beschikcn.
Cvnferenz von Lucern, Schwhz, Unterwalden und Zug.
Lucern. 1<»k58, 1«. November.
Staatsarchiv Lucern. Allg, Absch, Bd. XI.VIII, lit. IZ, kol. ISS.
Gesandte: L u e e r n. Heinrich Fleckenstcin, Schultheiß; Laurenz Meyer, Statthalter;
Pfhffcr, Stadtvcnuer; Oberst Jost Pfyffcr. Schwhz. Wolf Dietrich Reding, LandammanniSchorns, all-Landammaun. U n t e r w a l d c n. Marquard Jmfcld, Landammänn, vonMelchior Leu, Laudammann, von Nidwalden. Zug. Karl Brandenberg, Statthalter; Jakob Z»'" ^
»». In Bezug auf das von Innsbruck aus eingesandte Schreiben des von den vier O»tc» ^ ^kaiserlichen Hof beauftragten Abgeordneten Herrn Wirz legte Schwhz die Replik gegen das ^vor, in der Meinung, daß sie nebst dem Urthcil dem Abgeordneten theils zu seiner Information,Rechtfertigung der vier Orte bei dem Nuntius Caraffa, Herrn Vellmar und Graf Liudenspaw 'werde. Mau fand jedoch angemessener, daß Wirz zwar mit Abschriften versehen, dabei aber c>!" ^Niemand etwas Schriftliches aus der Hand zu geben, wohl aber bei jenen Herren, welche ,„a»besonders gewogen sind, durch manierliche Visiten sich „zu insinuircn" und daraus hinzuwirken,dem Zwehcr wider uns keinen Glauben schenke; ferner möge er, wenn Zweyer sich alssandten zu qualifieireu versuchen sollte, solchem Treiben gründlichen Bericht entgegen seMmentlich dem Einwurfe, daß er, Wirz, selbst nur von vier Orten abgeordnet sei, mit derbegegnen, daß nur die V katholischen Orte mit Zürich und Bern im Kriege gestanden,katholischen Orte dagegen neutral geblieben seien und ihre schicdrichtcrliche Stellung auch jc^ ^ xBsofern endlich der Kaiser Mediation anböte, soll der Abgeordnete keinen Anlaß dazu bieten, >nd""