360 Januar 1657.
und Erhöhung der Pension auf 700» Pfund ; St. Gallen, Mühlhausen und Biel vier Pensionen. F>^ ^künftige Jahr verlangen alle eine alte und eine neue Pension und einen alten und neuen Zins, »»^ 'welche Contracte haben, eine ganze Distribution bis auf erfolgenden Frieden oder Anstand mit Spc»»^'Bern weitere Geltung des Salztractats; die Neutralität Burgund s ist nach alten Verträgen zuund der seitherigen Beschwerden zu entheben; der Traetat von 1650 zu vollziehen, wogegen'gege»zahlung die Rükgabc der verpfändeten Kleinodien zugesichert wird; an die alten Contracte begehrtwenigstens eine halbe Distribution; für jeden der Hanptlcutc, welche 1636 und 1637 gedient4000 Pfund baar und in der Folge jährlich 2000 Pfund ; ebenso Versicherung für die 1649 lieenzirtc» > ^die Stadt Basel in Betreff HüningcnS entweder Bezahlung und bisherige Verzinsung des darauf ,Pfandcapitals, oder Ucberlassung des Pfandobjectö; für den eidgenössischen Verwalter zu Lhon ci»cuthcil an dem Ertrage der von schweizerischen Kauflcutcn daselbst abgehenden Briefe. Alles dicste ^wärtigt man um so zuversichtlicher, als dem gegenwärtigen königlich französischen Gesandten bei der 'dcsuntcrhandlung mehr Ehre erwiesen worden als keinem andern seit hundert Jahre», auch die kö»>ü^Finanzen noch nie in so blühendem Zustande gewesen sind wie jezt. I». In einem SchreibenJanuar erinnert Bischof Johann Konrad von Basel, daß bei der Bnndcscrncucrung mitBisthum, als Vormauer der Eidgenossenschaft, derselben wo möglich auch theilhaftig gemacht werden stEs wird ihm hierauf zu seiner neu erlangten bischöflichen Würde gratnlirt, die Zusicherung freund! d ^licher Gesinnung erwidert, Einschluß seines Gebiets in das Bündniß zwar nicht mit ausdrüklichc»aber doch stillschweigend unter dem Begriffe der Schirmvcrwandtcn verheißen. «. Eine ZuschußWien ansäßigcn evangelischen Handelsleute vom 20. Dcecmber 1656 erzählt, wie sie, dreizehn ,stark, vom Kaiser die Freiheit erlangt haben, der Religion halber unangefochten in Wien zu ^wie sie früher den evangelischen Gottesdienst fünf Tagrciscn weit suchen mußten, nun aber seit dreiihren Gottesdienst in die Nähe von Wien, nach Wisclburg in Ungarn, eine Tagreise weit, gcbraästund denselben durch Stiftung eines Bcsoldungsfonds für den Geistlichen auf künftige Zeile» ^möchten; sie bitten daher um eine Beisteuer. In den Abschied. «I. Basel erneuert die Klage,dem Herzogthum Württemberg, aus St. Blasien und andern Orten Deutschlands her keine Za^" ^geleistet werden. Seinem besonder» Wunsche, St. Blasien zu mahnen, wird entsprochen. «»sandten von GlaruS wird in Bezug auf die zwei Kreuze, welche Landvogt Stncki zu Obcruruc»in der Linth ertrunkenen Tochter errichten ließ, der Rath gegeben, den Landvogt Stncki vor dc>"beider Konfessionen, wie er anerboten habe, sich verantworten zu lassen, wobei dann die Evaugelst^' ^Wcgschaffnng jener Kreuze und Bestrafung dringen und, wenn sie solches nicht durchsezen kö»»^ - ^Ausübung des Gcgcnrechtcs drohen mögen, ohne zu sagen, worin sie dieses Gcgcnrccht suche»-Ersuchen St. Gullens wird dem Rathe von Amsterdam empfohlen, dem jungen Kaufmannkofcr, der von seinem Herrn, Wilhelm Bartholatti, des Betrugs bczichtet worden, zu dem bereitleiteten Kompromiß zu verhelfen.