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November 1656.
Hospital; dann 4) die Lebensbeschreibungen dieser vier Personen und die Nachricht, daß Sebastian Kä»cl.verzeigt von seiner Ehefrau Dorothea Abhbcrg, und Melchior von Hospital schon 1628 wegen LeM«katholischer Schriften gefangen gelegt und bestraft worden seien und leztcrer den Flüchttingen über de»Zugcr See fortgeholfen habe; endlich 5) die Mitthcilnng, daß Balthasar Anna, ans der Gefangenschaft Z"Schwhz nach Zürich entronnen, nach einem Aufenthalt von 9 Monaten von Zürich in seine Heimatrükgckehrt, wieder gefangen gesezt, öffentlichen Widerruf gcthan habe. Der Antrag Zürich's, die Flü<^linge zu untcrstüzen, wie Zürich seinerseits bereits gcthan habe, wurde empfehlend in den Abschied gcnomine«. I. Der Pfalzgraf Karl Ludwig bei Rhein, Kurfürst und Herzog von Bayern, beglaubigt "»'Crcdenzschreibcn, datirt Heidelberg 27. Oktober 1656, den HanS Rudolph May von Nucd bei denevangelischen Ständen, mit dem Auftrag, bei denselben um eine Compagnie von 156 Mann zu einer Leftgardc zu unterhandeln; und Bern thcilt mit, daß von dort aus bereits 56 Manu bewilligt seien, ir^iauch au, daß Züuch ebenfalls 56, Basel und Schaffhauscn je 25 bewilligen möchten. Diese nehmen die^achc in den Abschied. 1^. (Zürich und Schaffhauscn). Schaffhauscn wünscht beförderliche Abl'ftiiciner Beschwerden wegen des Zolls zu Stein, wobei es zu einer „Ersprachung", an der Constanj ^Thcil nehmen könnte, bereit ist, damit das Nöthige des Zolls halber abgeredet werden könnte. Wirdrekerkneluin genommen.
tS8.
Conferenz l,on Uri, Schwyz und Unterwalden.
Brunnen. December.
«a»dc«archiv Nidivaldeii.
Gesandte: Uri. Joh. Franz Jmhof, Statthalter; Jakob Lusscr, Sekclmeister; Burkhard Z'""'brnnnen, Landschre.ber; Emanucl Stricker, des Raths. Schwyz. Georg Aufdermauer und 'Vclmont, bc.de alt-Landammann; Franz Betschart, Sekclmeister; Balthasar Aufdcrmaucr, desUnterwalden. Peter Zelger, Landammann und Panncrhcrr; (Joh.) Melchior Leu, alt -Landam»'"»"'Niklaus Kaiser, Sekelmcistcr; Hanö Jost Zelger. Obcrvogt, - alle von Nidwalden.
n. D.e,e boufeienz hatte zum Zwek die gcgcuseitigc RechuungSstellung über die im lcztcnerlaufenen Kosten. Da aber Obwaldcn nicht erschien, so trat man auf die Ausgaben, so wegenwyl erlaufen, n.cht spcc.cll ein, sondern ordnete dafür eine andere Conferenz auf nächsten Freitag de" ^December an. Hingegen wurde von jedem der drei Orte spccifizirtc Rechnung abgelegt über diegaben, die man wegen der Hilfsvölker aus den drei Bogtcicn Bellen;, Bollcnz'und Riviera g^°Hieraus ergab sich, daß im Ganzen an Reisegeld, Verpflegung, Munition, Schifflohn u. dgl. z»sa""" ,vcrauogabt wurden Gl. 3469, Schill. 39, A. 2, woran Uri ausgegeben hatte Gl. 1229, Schill- 23, 'Schwyz Gl. 1961, Schill. 24, A. 2; Nidwalden Gl. 338, Schill.'26, A. 4. Es bleibt also Nidw«^schuldig an Uri Gl. 73, Schill. 2. an Schwhz Gl. 744, Schill. 38, oder zusammen 818 Gl. 3"^sammtjummc der Gl. 3469, Schill. 39, A. 2 sind nicht inbegriffen Gl. 662, Schill. 26, so die Bellet