Juli 1656. 343
^ der Angriff auf ein Ort von den andern als ihnen selbst geschehen betrachtet, von diesen also die^nffcn merdcil solle, e. Hinsichtlich der Pässe thcilt Luccrn die für die freien Acmtcr,Anik"' Mellingen getroffenen Anordnungen mit, wobei man für Rapperöwhl und die
sei Gislikon gleiche Maßregeln erwartet. «I. Freiburg erklärt, daß ihm unmöglich
bu'r ^ ""dein zwei Orten bcizuspringcn, cS wäre denn, daß Wallis mithielte; jedoch könnte von Frei-diele sieben Schlösser bcsczt werden müßten, durch Diversionen der Feind Hinterhalten undAo», Mann beschäftigt werden, wie im lczten Krieg geschehen; der Hauptwaffenplaz sei nachandere gute Vorbereitungen getroffen, z. B. zwei Miträthe, Oberst Reinold und^ uniann, unter dem Vorwandc einer Badccur nach Wallis geschikt worden, um wegen Durchpaß,derdc ^ Proviant zu unterhandeln, über deren Erfolg man Luccrn und Solothurn Bericht gebena Indem man auf die Ansicht sich vereinigte, daß die Verbindung mit Wallis jedenfalls einefür s ^ ^ Bundcöcrncucrung mit demselben Fortgang verschafft und dabei auch der Paßu»d ^ und italienische Truppen erzielt werden sollte, daß aber die Streitkräfte von SolothurnCol nur auf dem angedeuteten Wege sich vereinigen können, stellte Lucern den Antrag, daß^hurn^" Frciburg zu solchem Zwcke je 3666 Mann verwenden möchten. Der Gesandte von So-Herrin ^me Herren und Obern seien Willens, in der Clus Posto zu fassen; und weil sie derZun, q ^ucheggberg und Kriegstettcn nicht wohl trauen, dürfte es ihnen zwar zu schwer fallen,da ^ Vereinigung mit Freiburg einer so namhaften Zahl sich zu entblößen; indessen denkenzn ' ^ugen und Aarwangcn zu „impatronicrcn" oder wenigstens die Brüten jener Gegend undPla„ ^ ^unüz zu machen und sodann den Frciburgcrn mit geringerer Mannschaft sich zu nähern, — ein^ welchem die Gesandten von Lucern in sofern sich einverstanden erklärten, als dazu denn dochdgß ^ verwendet werden müssen. Endlich vereinigte man sich dahin, daß, so wie Frciburg vernehme,^ser>, m" ^ welschen Untcrthancn aufbiete, jede der drei Städte sogleich sich in Bereitschaft sezc, und,iioa^ ^ uicht „einstellen" wolle, man vielleicht Savohcn vcranlaßcn möchte, die alten Präten-^d Wallis in Erinnerung zu bringen, um so eine günstigere Disposition zu bewirken, k. ES-!lX) zuträglich erachtet, daß Solothurn durch Vcnner von Stcinbrugg den Bischof von Basel um^bie^t - ^ und zu solchem Zwcke Luccrn demselben ein Beglaubigungsschreiben ausfertige; dabei»Ist ^eern ebenfalls 266 Pferde ausrüsten zu wollen. K. Da Burgund in den leztcn Unruhen^sati Mittel abgeschlagen und auch Frciburg seine Untcrthancn „abgehalten" hat, ist an Herrndon Mahland die Bitte um eine Ordonnanz an daö Parlament der Grafschaft zu richten, daß»>en we,d^"" gesandt, doch auf der Gränze eine drohende Stellung eingcnom-dillx g,. ^ Solothurn wird den Gubernator von Neuenbürg ersuchen, so wie der Herzog von Longue-davon zn geben, damit die drei Städte eine Gesandtschaft unter dem Scheine der^ ersuü """"W ^u den Herzog abordnen können, ihm die Lage der Dinge vertraulich darzustellen und ihn8wfe„ Iluterthancn von jeder Feindseligkeit zurükzuhaltcn. Z. Freiburg wird mit dem Mark-^^sho, dBaron von Greifst) und, wenn nöthig, mit dem Herzog von Savoyen selbst die^ euz sllr die gemeinsame Sache bester Maßen fortsczen.