340 Juli 1656.
hard Meyer, Bürgermeister; H. Konrad Ncukomm, Zunftmeister. Appenzell. Johann Sutcr,ammann von J.-Rh.; Johann Rcchsteiner, Landammann von A.-Rh.
». Nach verrichteter Begrüßung wurde der französische Gesandte de la Barde in die Sizungholt und darauf sein Vortrag, die Beglükwünschung zum Friedensschlüsse und Ermahnung zur Einigtangehört und dagegen ihm durch einen Ausschuß der Dank bezeugt. I». Der burgundischc Gesandte ^mout hält den 18. Juli vor der Versammlung seinen Vortrag, spricht nämlich im Auftrag der GraM"Burgund Glükwünsche -zur Wiederherstellung des Friedens aus, überreicht das Erbciuungsgcld, vn'w""auf den Willeir der Eidgenossen, bei Erneuerung des Bundes mit Frankreich die Neutralität der ^grafichaft aufrecht zu erhalten, entschuldigt die durch an den König von Frankreich zu zahlendeabgedrungcue Notwendigkeit, die Salzprcisc und Zölle zu erhöhen. ' Hierauf wird, nachdem ZÜ"-»Bern diese Angelegenheit zur Jnstruirung, Luecru nur pro momcrin in den Abschied zu nehmen, tragen hatten, der Beschluß gefaßt, mit Bezug auf die 1652 gemachten Zusagen der Freigrafsch-^frcundschaftl.chsten Zusicherungen zu wiederholen. «. Gegen das Unterfangen des verstorbenenSchömberg, die den Hauptleutcn bisher unmittelbar zugekommenen BcsoldungSgclder durch seine Hand ^zu lassen, wird als gegen eine zu hochschädlichcm Präjudiz der eidgenössischen Hauptlcutc führendebei dem Cardinal Mazarin und andern königlichen Beamten Beschwerde zu erheben beschlossen, auf daßfürderhin unterlassen bleibe. «I.Hans Dietrich von und zu Schönau legt als ernannter kaiserlich"^"sein Crcdenzschrcibcn ein, hält einen Vortrag vor der Versammlung der Gesandten, worin er imdes Kaisers und des Erzhauseö Oesterreich die Beobachtung der Erbeinung zusichert', aber auch d" ^
genossen Beachtung derselben bei den Bundeöverhandlungen empfiehlt. Hierauf wird ihm (tv. 'ein diesem Verlangen entsprechendes Rccrcditiv zugestellt, zugleich aber auch der Landschreiber
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denselben an die rükständigcu österreichischen Erbcinuiigögclder zu erinnern, v. Dem Vorgänge o ^die silbernen Louis wegen ihres geringen Gchaltcö auf 25V- gute Bazcn, also um 5 ß. unterhcrigen Curö, hcrabzusezen, wird nicht beigetreten, dagegen verboten, durch Aufgabe die Louis sssö"caten einzuwechseln und so leztcre aus dem Laude zu führen.
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Besondere Verhandlungen der katholischen Orte.
k. (S. u. deutsche gem. Vogt, überh.). Schwhz soll mit dem Kloster Einsiedel» über
träge zu Anschaffung und Aufbewahrung von KricgSmunition ein Abkommen treffen. I»« (S' xe>>thal). I. (S. u. Thurgau). k. (S. u. Freiämtcr). I. (S. u vier cnnctb. Vogt, überh.).
ihrer Sendung au den päpstlichen Legaten zurükgekchrtcn Abgeordneten rcfcrircn, welche Vcrt^ ^
auf das vom Papste verheißene Geld erhalten haben, i». u. «». (S. u. Thurgau). >» E>u ,,„t
des Bischofs von Chur wird dem Abschied beigelegt (fehlt). «>. Erinnerung an den Cardinal > ^
den Grafen Casati wegen der von Spanien versprochenen Hilfsgeldcr. i. Auf geschehene Rc a > ^Schultheißen Dullikcr, wo der Grund dcö Ausbleibens der päpstlichen HilfSgclder liegen
durch Vermittlung der Gardchauptlcutc dem Papste zugeschrieben. Ebenso wird an den ^ hxi^
Mayland und an den Herrn Legaten Erinnerung gcthan. «. Ueber das dem Abschiedlegte Anbringen dcö abt-sanetgallsschcu Hofammannö wird diesem eine „complimcntierlichc" Antwo>t. Waö mit dcir hichcr bcschicdencn Rappcröwylcr Ausschüssen verhandelt worden, ist aus dem