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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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Februar 1656.

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tV«.

Gemeineidgenössische Tagsazung der XIII Orte.

Baden. Kiktti, 13. Februar.

Staatsarchiv Liiccr». Allg. Absch. Br. XI.VI, kol. so.

Gesandte: Zürich. Joh. Heinrich Waser, Bürgermeister; Salomon Hirzcl, Statthalter; HanS^ 'ch Ulrichs Gcncrallicutenant; Joh. Kaspar Hirzel. Stadtschrcibcr. Bern. Anton von Grafenricd,Abraham von Werbt, Sekclmcistcr; Samuel Frisching, Venner. Lucern. Ulrich Dullikcr,^^^"^i)ciß; Laurenz Mchcr, Statthalter; Ludwig Meyer, des Raths; Alphons von Sonnenbcrg, Bau-^ri. Joh. Anton Arnold von Spiringen, Pannerherr; Joh. Franz Jmhof, Statthalter. Schwyz.^^uont, alt-Landammann; Michael Schorns, alt-Statthaltcr. Unterwalden. Heinrich Bucher,andammann, und Wolfgang Wirz, alt-Sckclmcistcr, von Obwaldcn; Bartholomä Odcrmatt, Land-^c>nn, und Joh. Melchior Leu, alt-Landammann , von Nidwalden. Z u g. Georg Sidlcr, alt-Land-u»c»iu; Jakob Andcrmatt, dcö Raths. GlaruS. Balthasar Müller, Landammann; Anton Glcric,Basel. Joh. Rudolph Wcttstcin, Bürgermeister; Andreas Burkhard, dcö Raths; HanSbeid ^^)ard, Rathschreibcr. Fr ei bürg. Franz Peter Gottrau und Hans Rudolph Vondcrwcid,Raths. Solothurn. Joh Friedrich Storker, Sekclmcistcr; Franz Haffncr, Stadtschrciber,des Geheimen und Kriegörathö. Schaffhausen. Joh. Jakob Zicglcr, Bürgermeister. Appcn-^^Uholomä Raff, Landammann von Jnncr-Rhodcn; Johanil Rcchsteincr, Laildammann von Außer-

sollten die Gesandtschaften auf diesen Tag in Baden eintreffen, nm laut dem ibruggischcn und mcllingcn'-^ W Friedenstractatc zu beginnen, und unterdessen sollte bis zum 8./I8. Febr.

tii,-^^"süllstand andauern; auch legten die Schicdorte die im Ncceß geforderte Garantie und schon am I5./5. Febr.

.'^"-'project von sechs Punltcn vor. Allein der Inhalt dieses Projccts stieß auf solche Bedenken, daß die Schied-j»hveranlaßt sahen, vorerst auf Verlängerung des Waffenstillstandes bis zum 26./10. Februar zu dringen. Bislpr brachten sie dann ein zweites Project zu Stande, dessen drei Vergleichspunkte den Parteien insoweit

^°isen ^ ^ dasselbe, obwohl die V Orte namentlich die Stadt Schaffhausen von der Rechtsvcrhandlung aus-dtH , jeder Theil noch allerlei daran auszusezen hatte, doch ihren Regierungen zur Ratification heimzubringen sich^erst/ achten. Dieser Beschluß wurde am 20./1V. Febr., wie Weitstem schreibt, nach neunstündigem Gefecht mitAnstrengung errungen und zugleich wurde Verlängerung des Waffenstillstandes erreicht. Am 26./16. Febr.»«» Gesandtschaften der V Orte noch nicht in Baden angelangt, und von der Nenß her sowie aus Schang-

i» ^us dem Entlibuch liefen Berichte vom Ausbruche feindseliger Thätlichkeilcn ein, so daß die Schiedlcute vollauf- einerseits Bern, Lucern, Zürich und den General Erlach zu Vermeidung aller Friedensstörungen zu^^"dererseits die gegen die Vergleichspunkte erhobenen Einwendungen zu beseitigen, besonders aber das eigent-lich ^mstrument zu verfassen. Wir saßen, sagt Wcttstcin, unterdessen wie der Vogel auf dem Zweig. Nachdemlim "s ^s""dtschaften wieder eingetroffen waren, wurde am L9./1S. Febr. der Waffenstillstand prorogirt, gicngen'> Zustimmenden Erklärungen der Standcsrcgicrnngen zu den drei Punkten ein, und am 7. März (26. Febr.

^schiv^"^ Wcttstcin nach Basel berichte», daß der Friede geschlossen sei.Aber die Sachen," schrieb er,sind^»che wunderlich zugegangen, daß solche noch gestern, da man vermeinte, schon alles richtig zu sein, auf dem

ldx Kunden." Am 8. März trat dann endlich auch die Tagsazung zu förmlichen Verhandlungen zusammen und^schloffen, was der Abschied besagt. (Kantonsarchiv Basclstadt! Wettst. Sammlg. Bd. X.)