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März und April 1655.
und Schmähenö sich zu enthalten; ferner sollten Glaruö, Basel. Freiburg. Solothurn. Schaffhausen u"»Appenzell den Bündnissen gemäß sich ohne Vorwissen der andern Orte in keine weitern Bündnisse ein'lassen. Wenn auf solche Weise die Bündnisse erläutert und alle zehn Jahre erneuert und beschwor-"würden, müßte daraus dem Vaterland großer Nuzcn erwachsen, hingegen dürfte zu diesem Zweke auck ^Zusammenzichung der verschiedenen Bünde in einen gemeinen Bundcsbricf nothwcndig sein Es ^nun von den beiden Gesandten ein Tag der IV evangelischen Städte nach Aarau angesezt auf den Abe">des nächstkommendcn 2. Mai (alt. Kal.) und werden die Jnstructionöpunktc für diesen Tag festgesezt u"5dem Abschied einverleibt.
Conferenz von Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug.
Brunnen. «. April.
LandcSarchi» Nidwald«».
Gesandte: Uri. Joh, Anton Arnold, Landammann; Sebastian Peregrin Zweyer, Landeöhauptmo""Franz Arnold, des Raths. Schwyz. Konrad Heinrich Abybcrg, Landammann; Georg Ausderma"^'alt-Landammann; Wolf Dietrich Rcding, Panncrherr; Martin Bclmont von Kickenbach, alt-Landainwo""'Joh. Kaspar Ceberg und Michael Schorns, beide alt-Statthaltcr. Unterwalden. Marguard J>"^ 'Landammann von Obwaldcn; Joh. Melchior Leu, Landammann, und Peter Zelger, Panncrherr,Nidwalden. Zug. Karl Brandenberg, Statthalter; Heinrich Zchcnder, des Raths.
«. Obwohl diese Conferenz wegen des vom französischen Ambassador an unsere Obern ssing! -schriftlich begehrten Ausbruchs von Schwyz veranstaltet worden war, so konnte man diesfalls dochsachbezüglichcn Beschluß fassen, weil von Seite Uri'ö und Obwaldcn'S die Angelegenheit auf ihre ^zusammentretenden Landögcmeinden gestellt ist, so daß zu erwarten sein wird, was diese hierin besäst^Indessen fand man, es wäre ziemlich gewesen, wenn der Ambassador das Begehren in der herkömmt ^Form gestellt hätte und wenn Luccrn, Frciburg und Solothurn nicht so eilfertig und abgesöndert inwilligung des Aufbruchbcgehrens vorgefahren wären. Man beschloß deshalb, dem Ambassador und dennannten drei Orten zu Gcmüth zu führen, was der Aufbrüche halber auf so vielen eidgenössischen Zu^"^künften verabschiedet worden, jedoch mit dein Beifügen, daß, falls der Aufbruch aller Orten bewilliget 'die Capitulation hierüber zwischen dem Ambassador und unintcressirten Rathögliedern auf einer ,
kunst festgestellt werden solle. I»—,1. (S. u. Thurgau). v. Da die Unkatholischen zu Glarus dieliche Näfclserfahrt mit den Katholische,: nicht mehr begehen wollen, sie aber vermöge „Vcrzigsbr^'den etliche Orte ihnen übergeben haben, dazu verpflichtet sind, so wird für gut erachtet, daß man dcmss ^„obhaltcn" thue. f. Was wegen der neuen Schillinge, die zu Schwyz geprägt werden, verhandelt wo>ist, weiß jeder Gesandte zu berichten. K. (S. u. Sargans). I». (S. u. deutsche gem. Vogt- ^ 't. (S. u. Luggarus). k «. (S. u. Bellenz :c.)
Man sehe auch im Abschnitte-HerrschastSangelegenhciten:
Deutsche gem. Bogt, iiberh. »>. Art. 113. Kriegswesen.