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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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September 1654.

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RZS

Conferenz wegen Zollangelegenheiten mit Oesterreich.

Baden. K»SS, IS. September.

Staatsarchiv Zürich. Mg. Absch. Bd. 1SZ, tol. Stl.

^ Gesandte: Zürich. Joh. Heinrich Wascr, Bürgermeister. Lucern. Ulrich Dullikcr, SchultheißSeb. Peregrin Zwcher, Landeshauptmann. Basel. Joh. Heinrich Falkner, Zeugherr. Solo«)urn. Joh Jakob vom Staat, Schultheiß. Schaffhauscn. Joh. Jakob Ziegler, Bürgermeister.E ^ Zell. Johann Rechstciner, Laudammann von Außer-Rhoden. Stadt St. Gallen. Kasparumpf, Spitalmeister, und Tobias Schobinger, des Raths.

de la^' entschuldigt die unterlassene Abordnung. I». Das Schreiben des französischen Gesandten

1 s ^>che über die Vorgänge vor ArraS wird vorgelegt, e. Ein Schreiben der Stadt St. Gallen vomst meldet, daß, entgegen dem Vertrage von 1629, ihrer Angehörigen Besizungcn zu Höchst und

) wie andere dortige Güter mit Steuern belastet, den dortigen Bewohnern sogar der ewige Zug undq die den Eidgenossen gehörigen Güter gestattet und, dem Vertrage von 1599 zuwider, cid«

treten ^ Zugehörigen auch Wuhrarbciten aufgebürdet werden u. f. w., hicmit die Dringlichkeit einge-^ Stadt St. Gallen und daö Rheinthal gegen Schaden zu wahren. «I. Ein BcglaubigungS-^ ^ Innsbruck, 1. September 1654) deö Erzherzogs Ferdinand Karl von Oesterreich bcvoll-Und^D^ Wesscnburg, Kammerer und Statthalter, auch Rath und Vicckanzlcr im Brcisgau,

aba t ^ ^^°^ld Zeller zur Theilnahmc an den Conferenzvcrhandlungcn. Nachdem diese zur Sessionnäwl" ^^^an waren, werden die Zollbcschwerdcn der Eidgenossenschaft gegen Oesterreich aufgezählt,der q? Waldstädten am Rhein wird für Victualien und Strahlstcine, die durch Schiffleute

Schwe^ Freiburg geliefert werden, Zoll gefordert; ebenso im Tyrol von Sensen, die in die

unicic/s Rheinfcldcn von Marktwaaren bei ihrem Durchgange von Zurzach nach Basel und

^hlei/v^ hinaufgehenden Waarcn, die bei GcberShofen nochmals verzollt werden müssen; zu Konstanz

2 Kr Schiffleute der obern Wasser statt früherer 15 Kronen vom Fuder Wein 45 Kronen, stattbeuten d ^ Centner Gut 6 Kreuzer u. s. w.; zu Hauenstcin habe der Herr von Schönau den Schiff«^ Gulv'' vor zwei Jahren für jede der Stadt Basel zugehörige Last von Früchten oder SalzHoll v ^ abverlangt; zu Laufcnburg und Säckingen werde über den Haucnstcincr und Waldöhuterworden jedem halben Salzfäßchcn statt früherer 6 Rappen 6 Kreuzer gefordert; in Rhcinfeldcnandern "a ^ud Fuhrleute angehalten, sich über den Inhalt ihrer Fracht auszuweisen; noch auf^auflent" Zollstättcn werden dieselben Waarcn wiederholt mit Zoll belegt und die eidgenössischen

Fremde behandelt, so namentlich im Throl u. s. w.; Viehzölle werden erhoben zu Dorn-geordnet Schadegg, Lingenau, Hard, Bludcnz, Feldkirch. Nachdem die österreichischen Ab-

^or ^^^ch^ordcn geantwortet eröffneten sie, daß man sich österreichischer Scits ebenmäßig

Schafft, Zollverhältnisse zu beschweren habe, namentlich wegen der Zölle zu Basel, Aarau,

^ ^l, Lucern. Nun wurde ein Zollvertrag zwischen Oesterreich und den XIII Orten sammt Stift