November 1653. 205
^'chcl Wepfer, Substitut." Graf von Sulz. Johann Jakob Gebet, Oberamtmann, I)r. M-is;
^ Jakob Gebet*), Rentmeistcr. Stein. Bonaventura Tanner, Sekclmcister; H. Heinrich Schmid,^«dnieister.
Mit Bezug auf eine schon im Mai 1650 von Zürich zwischen der Stadt Schaffhausen und demversuchte, aber wegen mangelhafter Vollmacht der Sulz'schen Abgeordneten erfolglos^'"uttlung weiset SchaMauscn nach, daß der Graf Karl Ludwig 1611 bei dem um 30,000haut ^'chcheum Verkauf der Zehnten zu Horhcim und Tczcln nnd des Hauses zur Tanne in Schaff-en Gulden schuldig geblieben sei, auch 1612 diese Schuld auf seine Unterthanen anzu-^ ^ erboten, 1631 bei der Verhandlung über den Kauf der hohen Gerichtsbarkeit in den nieder-, ) >chen klcttgauischen Herrschaften SchaffhauscnS dieselbe anerkannt habe und sogar 1651 von demZins^ Capital von 9000 Gulden und der unterdessen auf 13,500 Gulden angewachsene^>en versprochen worden sei. Die Abgeordneten von Sulz entgegnen, jene 9000 Gulden selbstljche ^ Capital, sondern als aufgelaufene Zinsen betrachtet, daher als unvcrzins-angesehen worden; ihre seitherige Nichtbezahlung aber sei durch die Zeitereignisse entschuldigt.
^ Abtretung der klcttgauischen Hoheit wie schon 1631 eine Ausgleichung zu suchen,^ bereit, dazu vermittelnd bchülflich zu sein. Da sich die Parteien auf diesen VorschlagTin wollten, blieb die Verhandlung ohne Erfolg. I». In Folge Besprechung über den von
^ ^ Balm aufgerichteten Salzzoll und den neuen Zoll zu Lötstellen soll von Zürich und Schaff-es ^wcinsam ein Schreiben an den Grafen gesandt werden mit der Erinnerung, die vorgcwendcte^^üstiguug, Zölle zu erheben, anders nicht zu benuzcn, als wie von Alters her und wie gute^ gestatte. «. Die von Schaffhauscn sowohl als von Stein gesteigerten Zölle will Schaff-Scitö durch Hinwcisung auf die für den Unterhalt von sieben Häusern und mehrcrnfestig/" Kaufenden Kosten, Stein durch Hinweisung auf die unter großen Kosten ausgeführte Be-
l>»o ^ ^ Stadt rechtfertigen. Schaffhauscn dringt vorzüglich auf Ermäßigung des Wcinzollö in SteinFuder Wein 30 Kreuzer gefordert werden, während in Schaffhauscn nur 21, in Dicßenhofcn^X>) Konstanz 45 Kreuzer bezahlt werden) und Abschaffung des Rcbstekenzolls (3 Kreuzer vom
^ Nachdem Stein noch vorgebracht hatte, daß dortscitö der Salzzoll auf hallischcm Salz geringer sei^usc'i ^^^^uscn, nimmt Zürich die Sache in den Abschied. «I. Zur Beseitigung der zwischen Schaff-^affl Stein wegen Rcchtsamen in Wagenhausen obschwcbendcn Streitigkeiten wird beliebt, daßBereinigung seiner dortigen chrschäzigcn Güter vornehme, r. Der Beschwerde Schaff-^kinij^ Zürich erlassene Wciumaudat sczt Zürich die Rechtfertigung entgegen, daß der
^ Gebietes von Zürich eine solche Maßnahme zum Schuze zürcherischer Angehöriger nöthig^e»i Maßnahme aber auch nicht besonders gegen Schaffhauscn gerichtet, sondern allgemein und, ^übergehend sei k. Schaffhauscn anerkennt, daß die Zollcinzieher von Waarcn, welche die»>ill Nngehörigcn für ihren Hausgebrauch gekauft, aus Unwissenheit den Guldeuzoll bezogen haben,rcmedircn, erwartet jedoch, auch Zürich werde die 9 Schillinge Zoll vom Saum trausttirenden
^llinpiar die Verhandlungen in Protokolldsorm.