Juni 1653.
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3«m Zwölsstcn Sollendt dann Jetzt vnd zue Allen Zeitten disere Beede- I theil diserem vnßerm^ uch Statt vnnd genug zuethun schuldig sein, wo aber der Ein oder j andere Theil Einer oder mehrere solchemuch mt wurdend genug Thuen wollen, Als?- j dan vnnßere Gnd. Herren vnnd Oberen denselben solchem sich zue-en vermögen, vnnd j dennc, so sich diserem nach halten wurde, darob schützen, schirmen vnd handthaben werden. >
^ Znc tzkM Drcyzchcndril Wollendt Wir auch Hierzue gesetzt vnd Bcdingett j haben, daß Vnnsere G.
' - E. der Löblichen Statt Bern, Baßell, Sollenthur» vnnd j übcrige Lobl. ohrt der Eydtgnoschafft vnnd dero zucgc-^ Wie auch vnnsere Liebe j Freundt vnd Nachbarcn der Embtern Wäggis, Habspurgg vnd Merischwandt, in disscrem^ auch Einverleibt sein sollendt. jj
^ 8»m Vierzchcndcn vnnd Leisten sollend danSye die Vnderthanen dißer I Ämbtern dieNidcrlegen, zwo Stundt nach deme diser Rechtliche Spruch vnd Fridens- j Schluß Beedcnthcilen Wirt ge-^ ^ln, vnd alsbaldt niit dem Volckh nach Haus ziechcn, ^ Ire ausfgeworsfenne Schantzen gestrackhs anfangen vnd Vor-welcher I Schleißung die Herren der Statt Lueern der Irrigen aufs dem Landt gemachten Schantzen jderen so zue sicherheit der Statt nothwendig seindt) auch würckhlich folgen j vnnd dieselbigen hinweg Thuent Vnd Syc die Herren der Statt dcß j volgenden Tags; nach eröffnetem Friden Ihr Volckh anfangen fort vnnd-Aus j zachen laßen, äußert denjenigen Völckhern, welche vermög letst Inn Baadcn gemachten An- j gestalt, biß alleß^ ^llegcmeinen Friden anhanget, Inn Würckhlich vnnd gesicherten j Vollzug gebracht sein wirt, werden aufsgchalten^ ^ gefang- j cnnen zue bcedentheilen, so Baldt diser Ausspruch - I'udliciort ist, ohnne cntgellnuß^ ^ud Ledig laßen, j
ba dißer Rechtspruch aufs Sambstag den Sibendten tag des Nonnts j ^unij hie Endtß Bcncnten^ ermeltem Staus In Vnderwalden ausgefehlt vnd Morgen j Sontag darauff den achten Tag des Jetztgcdachtc»^ Welchem das Best der Hoch- j heiklen Dryfallttigkheitt cingefahlcn, Veedencheilen außgeschoßcncnAller, auch j sonsten großen Anzahl Volckhs gegenwarth, aufs dem Füldt vnder Kryens durch vnderschrib- j^ erforderten Vnpartheyschen Schreibcren Vor- Vnd abgelesen, von Beeden- j thcilcn zue Höchen; Danckh aufs-Genomen, auch alsbalden vor offt- vnd wolermcltcn j Herren der Statt Lucern, auch Jedem der lutorossiertensonderliche Abschlifft dessen j aufs Papeyr mit abgesagten Herren Obmanns Jnusigel Inn Vnser Aller Nammen^ I Zuegestelt. Ist scithero diß Iimtrument solchen Rechtspruch In Pergament gebracht j vnd zueVrkhundtZij^^'ger bcstendtnuß mit der Vier Ohrten Lobl. Eydtgnoschafft j Vri, Schwytz, Vnderwalden obvnndKernwaldt vnd Zug, aller j Vnnscrer Gncdigcn Herren vnd Oberen gewöhnlichen, obbcmelten Herrenunch aller j Vnnser angebornen Anhangenden Jnsiglen bekrefftigct, Jhnnen Vnnseren G. L. A. E. Lobl. Statt js«^^^^umb Eins, wie cbenmeßig der gesagten Embtern (die es Begert) auch Jedem j Eins, alle In Worten gleich./ '^^'uahlen zue Händen gelifferet vnd übergeben j worden den zwey vnnd zwentzigsten des; Monats Leptvnibvis,El,vi«ti Vnnsers Einnigen j Erlösers vnnd Selligmachers gnadrcichcn Geburth gezalt, Ein Tausent,^Und- j ertt Fünfzig vnnd Drey Jahre, j
8iz;. Paul Ecberg, Landtschreiber zuo Schwytz.
i>, ^ " Pcrgainenlnrkunde hängen, mehr oder weniger gul erbalten, gruppenweise an fünf verschiedenen Seidenschnürcn sowohlt», ^/^^hogel der vermittelnden Orte als die Privatsiegel der im Eingang des Instruments anfgcsührtcn Gesandten, wahrendde« Obmann« von Roll an einer besonder» Schnur angebracht ist.