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September 1651.
ob nicht die Rcufi für den Transport von Artillerie, Munition und Proviant mit Vorthcil nach Si^und weiter hinunter bcnuzt werden könnte. Nachdem bereits von Baden auö der Prälat vo>St. Gallen, der Bischof von Constanz, das Domcapitcl von Basel avisirt und der Stadt Freiburg Mlassen worden ist, mit Burgund zu correspondircn, scheint cö im Fall eines widrigen Ausgangs der MHandlungen zu Baden sehr wohlgethan, mit der Stadt Constanz und mit dem Grafen von Hohelietauf welchen die Regimcnts-Vorfahren viel gesezt, vertrauliche Korrespondenz zu Pflegen, um der Gcge»Partei Abbruch zu thun oder wenigstens eine Diversion zu machen. Ii. An den Baron von Greißy wi^ebenfalls Mitthcilung gemacht, damit er die Sache dem Herzog von Savohen empfehle. I. Mit ^Ansicht der in Baden befindlichen Gesandtschaften, den Nuntius zu ersuchen, daß er im Kriegsfalledie katholischen Orte bei den hohen Potentaten, besonders bei den Bundesgenossen, sich verwende, tr<lsehr gut zusammen, daß der Nuntius Buccapadutiuö bei dem Congresse mit einem Anerbieten vortr^welches gerade das enthielt, was man von ihm erbitten wollte, daher man ihm durch einen Ehrena^schuß den Dank bezeugte und in vertraulichem Gespräche fragte, ob nicht vom Papste auch Geldmittelwartet werden dürften. Ii. Dem Obersten Sebastian Heinrich Crivelli, welcher von seiner vorhaben^Reise nach Spanien Anzeige machte und seine Dienste anerbot, wurde aufgetragen, bei dem Guberna^von Mahland und bei Graf Casati das, was sonst schriftlich hätte geschehen müssen, mit größerem Na^druke mündlich anzubringen, auch auf den Nothfall sein Regiment zum Zuzuge bereit zu halten. I. IBezug auf den dritten Punkt des von Baden erhaltenen Memorials, betreffend den „vszug vnd a»zug", wurde gefunden und angenommen, daß auf die erste Anzeige von dem Aufbruche Bern'S o^Zürich'ö Luccrn und Schwhz sogleich gegen Zug hin auf den Baarer Boden vorrükcn und von dort a»'die Höhe gegen Cappel, die Obcri genannt, bcsczeu und dort auf die von Uri und Unterwaldcn wart^daß auch, so bald die Späher die Ankunft der Zürcher verkünden, die von Baar und Zug durch et^hundert Musketiere den Blickcnödorfcr Wald in Erwartung „dcß nachtruckß" umgeben, Zug übcrhauseiner vorteilhaften Stellung sich versichern, die beste und größte Streitmacht der Orte sich dorthinsammcnzichcn, zugleich aber auch von dort auö den Frciämtcrn Hülfe gebracht und die Rcuß vcrwa^werden müsse, wobei aber doch die freie Bewegung im Felde nicht durch bindende Vorschriften crschn^wkdcn dürfe. »». Dann ist auch die Hauptsache, welche die KricgSregel mit sich bringt, nicht zu vc>gesscn, nämlich, daß man sich mit allen Arten Proviant wohl versehe, Werkzeuge zum GrabenSchanzen herbei schaffe, die Straßen für die Artillerie und das schwere Fuhrwerk in brauchbaren Sta^seze. ». Ferner hat man sich noch über Stärke und Form des Auszugs zu verabreden. In Bezug ^die Zahl der Mannschaft jedes Ortö verheißt Luecrn das Stadtfähnlcin mit.zweitausend Mann vor^'und zwei Panner mit je ebensoviel Leuten nachrüken zu lassen. Obwohl nun nach altem Herkommenden andern Orten drei Auszüge stattzufinden Pflegen, so daß z. B. zuerst die Schüzcnfähnlein, dann ^LandeSfähnlcin und zulczt die LandcSpanner in'ö Feld geführt werden, scheint eö angemessener, daß,Lucern'ö Vorgänge, auch die andern Orte ihre Mannschaft in zwei Abtheilungen bringen. Indem ^und Schwhz, nqch Versicherung ihrer Pässe, alle übrige Mannschaft und die andern Orte ebenfalls ^ihre Kräfte zur gemeinsamen Nothwehr aufzubieten und auf den Baarer Boden ziehen zu lassensprechen, behält man sich vor, nach Umständen von dort aus einzelne Abteilungen in die Freiä»>l°