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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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Arreste ein Ziel gesetzt werden möchte, verordnen diese in dem in Beilage 14 enthaltenen Schreiben,daß das Kammergericht solche Processe und Exemtionen aufheben, bis zum Erscheinen einer kaiser-lichen Erklärung einstellen und die Freiheit der Eommercicn nicht mehr stören solle.

17- Kaiserliches Exemtivusdecret von 16. Mai 1647.

sNach dem im Staatsarchiv Basel bade 14 -15 liegenden Originale mit dem kaiserlichen Siegel s

Der Römischen Kayserlichen Mayestät, Unserm allcrgncdigisten Herrn, ist in Underthenigkeit refcrirtund vorgetragen worden, tvas Demselben nach Münster und Oßnabrugg zuc den Friedens Handlungenverordtnetc Gesandte und Gevolmechtigte, Herr Maximilian, Grafs von Trautmanstorff und Weinsperg,und Herr Johann Maximilian, Grafs von Lamberg, und Herr Johann Crane und Herr Jsaac Volmar,rcspective Gehaimber Rath, Obrister Hoffmaister, Reichshof Räthc, Cammerer und O. Oc. CammerPräsident, unter Dato Oßnabrugg den dritten des verflossenen Monats Martii in Ihrer eingeschickbtenRelation berichtet haben, daß in Nahmen der Statt Basel, auch gcmaincr drcizchcn Orttcn der Aydt,gnohschafft Herr Rudolfs Wetzstein, Burgcrmaistcr daselbst zu Basel, wegen Ihrer KayserlichenMayestät und des heiligen Reichs Cammergcrichts zu Speyer wider icztgemelte Statt Basel und dcroBurgerschafft ergangenen scharpffen Prcssurcn, angelegten Arresten beklagt und darneben prn äsel-n-a-tiouo vxemptionis dergestalt gebetten, bemclte Aidtgnoßschafft bey ihrem freyen souverainen Staudt undHerkommen fttrbas ruhig und unturbiert bleiben zu lassen und ieztgemeltem Cammergericht aus Rö-mischer Kayserlicher Mayestät Vollkommenheit zu gebietten und anzubevehlen, so balden alle wider aineStatt Basel geführte Proccß gänzlich zu cassicren und abzustellen, auch deine ernstlich aufzulegen, daßsy weder iczt noch kttnfftig, unter was Schein und Vorwandt das auch immer zugchen oder geschehenmöcht, wider sie, noch übrige Ort der gesambten Aydtgnoßschafft dergleichen vorzuncmmen und zu ver-succhen nit mehr undcrfangcn sollen.

Wann dann allcrhöchstgedachte Kayserliche Mayestät befunden, daß besagte gemaine dreyzehen Orthder Aydtgnoßschafft um so viel lange Zeit lind Jahr in xossossions vol quam eines freyen und aus-gezognen Staudts gewesen, als haben sy obvermeltc Deklaration sxvmxtionis allergnedigst crafft discsDccrcti zu ertheilen verwilliget und dcro Kayserlichen Gesandten anbevohlen, solches besagten Burger-maister Rudolf Wetzstein anzuhändigcn, lmd vcrbleibcir Allcrhöchstgedachte Kayserliche Mayestät denselbensambt und sonders mit Kayserlichen Gnaden gewogen.

Signatum unter Ihrer Kayserlichen Mayestät aufgctrukhtem Sccrct Jnsigcl lu Wien den scch-zehendcn May Anno scchzchenhundcrt sibcnundvicrzig.

ltn.

Ferdinand GrafsCburtz"-)

(I. 8.)

Johann Söldner lw.

1^- Was das Datum dieses Dccretums anbetrifft, so sagt das kaiserliche Begleitschreiben vom 19. October1647 lDieses haben Wir zuruckh zu setzen bevohlen, auf daß cS vor der Exbibition des FranyösischenInstl-umenti geletzt sehe."

Im svanzösischcn Tcrte: llutx.

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