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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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mögen, da dann Ihr Excellenz ich inständig gebetten, weilen verlaute, ob soltc das Conclusum allein auf derStatt Basel Privilegium wollen extendiert werden und solches übrigen lobl. Orthcn der Eydtgnoßschafft c"'Präjuditz gebehren möchte, ob nicht Ihr Excellenz gefiele, mit den HHrn. Keyserlichen beweglichen zu reden, daßeintwedcr das Conclusum möchte geendert oder doch solcher Formb an Ihr Mayestät gebracht werden, auf daßdiese Handlung niemanden aus lobl. Eydtgnoßschafft nachthcilig werc. Warüber er angezeigt, er finde mei>"Beysorg nicht unnöthig, und solte ich die Nothurfft endtlich den HHrn. Keyserlichen zu remonstrircn nicht undcrlassen, erböte sich dabei, es bey den HHrn. Keyserlichen mit bestem Eyfer zu gedcnckhen; gestalten auf den lSdieß beschehen, und ich dessen sowol durch seinen Secretarium Herrn Languet, als auch die HHrn. Kcyscrlichc»selbsten bin berichtet worden. Ohnerachtct nru, ich alle Tag bey den HHrn. Keyserlichen und Chur-Maintzische>"Directorio zu Oßnabrugg durch underschiedlichc eigene Schreiben und Bottschafften alles möglichstes Ernst^sollicitiert, auch mir von dem einen und andern Orth gute Vertröstung beschehen, habe ich doch zur Speditivehender nicht, als bis auf den 3. Martij gelangen mögen, da dann die HHrn. Keyserlichen Plenipotcntiarserst am Tage zuvor, wie sie mir angezeigt, das Conclusum Nr. » empfangen und solches auf den 3. Mart»nacherm Keyserlichen Hof überschickt, wie die Beylag Nr. Zj in sich helt.

Nachdeme solches verrichtet und ich dabey in Zweifel gestanden, was für ein cndtliche Erklärung vonMayestät ervolgcn möchte, habe ich dahin getrachtet, wie dieses Werckh auch möchte bey den FvicdenStractatt"einkommen, zu welchem Ende ich mich, als solches bevorderist bey den HHrn. Keyserlichen und SchwedenNotthurfft undcrbawcn worden, widerumb nacher Münster begeben, alwo ich vorderist bey Ihr Altessc vo»Longueville und dann auch bey Ihr Excellenz Hrn. Comtc d'Avaulx angehalten, dessen in AuslieferungProjecti zu gcdenckhen. Und wiewolen die Sach Anfangs etwas beschwerlich Hergängen, ist doch solches bcdvielen gemachten und geänderten Aufsätzen entlichen im Junio in besagtem Jnstrumcnto (s. Nr. hera"^kommen, wie Euer «Waden und meniglichen bekannt ist, warüber die HHrn. Keyserlichen und Schweden cinc"andern Aufsatz gemacht und den HHrn. Frantzoscn zugestclt, wie bey nachstehenden der Eronen Erläuterungersehen. Weilen ich nun aus solchem befunden, daß der Underscheid mehr in der Formb als der Materieenthelt, habe ich nicht soviel getrachtet solches machen zu endern. als zu versichern, daß, da es. wo nicht bc>>"ersten, doch dem andern Aufsatz möchte verbleiben, und solches bey abfassendem gemeinem Friedensschluß vc>"gantzen Reich ratificiert wurde; habe derowcgen, weilen inmittelst der zu Keyserlichcr Resolution bcstimp"Termin mehr als dopplet verflossen gewesen, dabin laborirt, etwas Schriftliches in die Handt zu bringen, ^man des Events künfftigs versicheret sein und bleiben möge, und es endtlichcn durch Gottes Gnad dahinbracht, daß sich die Eronen allerseits erläutert und erklärt, wie die Asscurance Nr. ll>, ll und 12 an TaSgeben. Ich bin aber auch damit nicht zufrieden gewesen, sondern in der Beysorg gestanden, es möchte ^Cammer immer und bis zu endtlichcm Schluß ihre Tribulation fort und dardurch eine Eydtgnoßschafft,derlich eine Statt Basel in mehrere Ungelegenheit und Unruh setzen; zudcmc scyc ungewiß, ob auch cndtliä'^ein Fried ervolgc oder nicht; habe derowcgen nach bestem Vermögen dahin gesehen, wie durch Hülst derKeyserlichen. denen ich mein Begehren den 16. Augusti 1647 übergeben, von gesamptem Reich ein vollko»"^ner Stillstandt bey der Cammer zu erlangen, bis eintweders durch der Römischen Keyserlichen Mayestät ^lution oder aber vermittelst eines Friedensschlusses der Sach endtlichcn möchte abgeholfen werden, gestalten ' -meine Petition an die HHrn. Keyserlichen deßwegen abgehen lassen, wie die Beylag Nr. Ut ausweißt, d">welche ich getrachtet zuWegen zu bringen, daßjenige Stuckh Prorestation und Beylagen, so dem Heiligennoch nicht communicirt gewesen, deine auch also pvr Inckirsctuiu möchten bckant werden und zukommen,dan auch beschchen und solches von den HHrn. Keyserlichen dorthin begleitet und recommcndirt worden,aus Nr. l-t zu sehen, darauff dann von allen drcyen HHrn. Rcichs-Räthen rcsolvirt und vom 8. Septoo'^