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"""g dahin gesielt, ich solle ein neues Begehren aufsetzen und ihnen zustellen, so wollen Hr. Graf von Traut-'"Msdvrff die Ausschutz voin Fürsten-Rathc bcschickhcn und mit denen reden, daß sie sich bch künff-
"iler Deliberation endcrn werden; welchem ich meines Thcils nachkommen, und habe gleich Morgens ihnen ein,^!ches Memorial überreicht. Allein es ist sein Borschlag nicht ervolgt, sondern über etlich Tag hernach von>hnie,,rir angezeigt worden, Hr. Graf und er hcttcn für besser befunden, dem Ehur-Maintzischen DircctorioLacher Münster zuzuschreiben, ein Eonclusum, Ivic sich die Sach enthalte, abzufassen, so wolten sie solches derwuschen Keyserlichen Rtayestet übcrschickhen, die werde schon >vlisten dem Wcrckh zü remcdirn; sie sehen, daß^ de», Sprichwort nachgehe und heiße, viel Kopf viel Sinn, warbch ichs müeßen beivcndcn lassen. Der Ander^r, als Hr. dAvaulx, hat auf mein Anbringen sich zwar zu aller Willfahr erklärt und sonderlich mit allen>hmc kommenden Hrn. Gesandten zu reden generalitcr versprochen, halte aber, es sehe damahlen bey solchem'"sprechen verblieben.
Den ü. Februar habe ich beh Hrn. Gravcn Schscnstirn Audientz gehabt und beh deine den Bortrag gc-wie solches die Bcilag Nr. <» mitbringt, der dann Leibs halber zwar zimblich übel disponirt geivcsen,^ " doch, wie er vcrmclt, solchen mit gar gutem Willen angehört und nechst substantzlichcr Widerholung der^"Position sich des zuentbottnen Grußes und übrig Anerbietens bcdanckt und aller Willfahr und Dienst, daselbiges in diesen oder andern Borfalleichcitcn vonnöthen sein iverde, in Nammen der Eron Schweden, wie"ch für sich und seinen Hrn. Collegam. so dicßmal in wichtigen Geschafften verhafftet sehe, offerirt, mit Er-^h^ung, wie weit die Tractaten gebracht, und warauff sie dießmahlen beruhen, nicht weniger auch, was der^"gelischcn Religion in den Erblanden, wie auch des Psältzischcn Wesens halben für Hoffnung überig sehe.. Ncnvmmcnem Adscheid Hab ich widermahlcn zu den HHrn. Keyserlichen geschickt und umb Audientz ange-hst welche mir auf den 7. 'Nachmittag umb 2 Uhr bestimbt worden. Dasclbsten Hab ich neben den eidtgnös-pche» Schreiben auch meine endtliche Nccharge gethan und hernach in Schrift übergeben, wie aus der Bcilag^' 7 Zu ersehen, warübcr erstlich Herr Bollmcr angezeigt, sie hettcn sich versehen und keineswegs gezweifelt,^ sic, die Keyserlichen, Anfangs die Sach an die HHrn. Ncichs-Räthc kommen lassen, es wurde die Willfahrhalten werden; daß aber underschicdlich widrige Eonsilia sonderlich zu Oßnabrugg ins Rkittel kommen, seyclejh. sw Huben bereits den, Chur-Maintzischcn Reichs Dircctorio umb Bericht und Relation zugeschrieben,Hessen denselben bis Dinstag ncchstkünfftig zu erlangen. Alsdann wollen sie die ganyc Sach mit ihrem"hang her Keyserlichen Riaycstct zu dcro Dccision ttberschickhen, vcrhosien nochmahlen, es werde uff Ihr Erün-und underthänigstes Anbringen solche gnädigste Resolution ervolgcn. deren sich eine Statt Basel und. '"ptc lobl. Eydtgnoßschasit wol werde fettigen mögen; wolle ich dann der Keyserlichen Resolution alhicr/^'ten. welche innerthalb 4 oder lengst 5> Wochen ervolgcn werde, mit Hcyl, wo nicht, werde man mir die-'lle nachschickhcn. Und hat Hr. Graf von Trautmannsdorff hiemit das Wort genommen und gesagt, esderhofsi-ntlich bey Ihr Keyserlichen Maycstät guten Weg finden, und wann er mir rhatcn soltc, thctc ickzu warten, so köntcn sie mir den Keyserlichen Bcfclch in die Handt liefern. Ich habe für die gnädige^utz nnch dienstlich bedanckt, das Werckh nochmahlen bcstcrmasscn rccommendirt und mich erbictig gemacht.lZxcellenz Gutbesinden nach in Gottes Nammen zu warten.
^ Under Anderm hat Hr. Bollmcr auch vermelt, es werc zwar beim Ehurfürstlichen Eollegiv davon geredtman solte die Bewilligung mit Borbchalt Wächters Sach thuen, daß er aber strackhs widersprochen undsg es könne nicht sein, und wann man gleich das Fundament auf die Keyserlichen Privilegien setzen wollte,buch kein Justitia denegirt, sondern i» I »ima und ^eumla. instantia darüber zu Basel gesprochen undausgefüehrt worden. .Ich habe hierüber meinen Abscheid genommen und sobaldcn bey Hrn. d'AvaulxÜbersendung des l^örtischcn Favorschrcibens umb Audientz angesucht, welche ich erst auf den 1t>. erhalten