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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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2241
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Bekhent er, es sye den Evangelischen im Tburgöw von denen von Eostanz und Haubtmann ^.bannern, auchEderen vilmalen gctröwt worden, daß man sy im Thurgöw ußrüten wolle, welches und anders meer zu der-^dchen Anschlägen möchte Ursach gäben haben; er müessc aber ja bekennen, daß die Evangelischen diser Endenallen fürfallcnden Sachen und sonderlich in Religionskriegen, zu denen von Zürich und sy zu ihnen geseztK-tent. und was die von Zürich an sy bcgärt. wurdcnt willfaret haben, könne ja nit Abred syn. dann daß er^ge>, syner Obcrkcit schwärlich gfält; bitte deßwcgcn umb Gnad. dann es endtlichen angstellt gwasen, daß,d>ann die Länder ins Thurgöw zicchen wurdent, inen sambtlichen in Wäg ze stan und zu begegnen, sye auchim Thurgöw von Zürich angäben worden. Wann schon die Länder fürwenden wölltent, als khommcnt sy'"Gutem, söllent sy doch kein Glauben gäben, wyln es endtlichen angsächen. die Evangelischen von .rer Re-ligion zu tryben.

ES habent auch Vogt «ärger und er mit einandcrcn berhatschlaget. Spächen in der Länder Quartier-iuschicken. wcllches bcschechen. Wyln sy derselben etliche nacher Wyl und derselben Enden ußgcsandt, zu erfaren,man gsinnet und wie alles beschaffen, die. so nacher Wyl gewäscn. habent Zyttung gebracht, wie die Sol-daselb scharpfe Tröwwort uf die Tburgöwer ußlaßent. Daruf Vogt Bärger geredt, daß man daruf"l'Zit achten söllc, wylen Rohan zum Abbt zu St. Gallen und den Länder.., geschickt, denselben zu vcrstan zuwjx ^il Mttcr ^ warten und inen entgegen koininen wcrdent.

Hieruf abermalcn gcrcdt. bitte umb Gnad. wyl er wüßc und erkenne, er Lyb und Läbcn gegen den vier"gezognen Landtsfahnen verwürket habe.

Darüber er widerumb ohne Gwicht ein wenigen Tract ufgezogen. söllc deßwcgen. auch StürmenS halb.

^ Waarheit bekennen, ermahnet worden.

Bekennt, daß Vogt Bärger und er sich verglichen, daß. wann die Länder dahar inS Thurgöw ziechen'"urdent. sy Sturm schlachen lassen wöllcnt, und habe Vogt Bärger im besolchen, wyln er der Lüten in denDörfern Kundtsammc und Erkhandtnuß habe. Anordnung zcthund. daß man uff gcmälten Fal Sturm machenwie er dann solches zu Sirnach. als das ncchstglcgne by Wyl. anzestcllcn und zethund dem Tischmacher^bs (so ein Wörl vom Gschb^eninäßigen Befälch ertheilt.

Den 28. Octobris ist ermclter Keßelring abermal güetlich befragt und examiniert worden, darüber er alles,er hicob bekhandt. nachmal anrcd und bckandtlich vcrbliben.

^ ^ lso ein Wörl von. Gschlecht) besolchen und danne zu Luminiß ein Glychcs daselbs angestellt werde, habe

, . Bcrners init der Marter bespracht und ohne Gwicht ufgezogen, ein gerume Zytt also an der Volter ge-lassen ... . -

^ > er Willens, die Thurgöwcr eintweders fry oder den Herren von Zürich allein undcrthänig zu machen.

und zuvor befragt worden, dicwyl er Anno als man ußgezogcn, geredt, man solle uf ime sächcn,

dam,

" ^ dazumal für Anschläg gemacht, und was in discin Wäscn für Pratickcn ferner gangen syent.seh,- ^'^"ber Biceres nüzit wüssen wöllen, doch endtlichen Alles, was er zuvor bekendt, waar und an imes>)N ^^stüttiget, hicnebcn vcrmäldct, ivölle diejenigen, so umb solche Anschläg wüßent old daby intcreßiret

j. '"uchtent, so vil ime bckandt, nambhaft inachen und an Tag geben, doch darob Verdank bcgert, welches" '"gelassen worden.

>vkl Novcmbris 1033 abermalcn güetlichen befragt, bekcnt er, daß Landtrichter Vögclin von Lampcrsch.

""d siue Brücdern Wyn, Korn und Brod ins schwedische Lägcr vor Costanz und dort dannen zeruck allcrleyWahren gefriert.

^^khendt. daß Einer von Zürich zu Emishofen etwas Silber, so Kilchensachcn söllcnt sin und uf dem See""M worden. habe syn Vetter Hans Jakob Schaub von Wynfäldcn syn, dessen von Zürich, Bürg syn

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