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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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S».

Eventualvertrag zwischen der Erzherzogin Claudia und den Deputierten der drei Bünde.

Innsbruck. S». Februar.

«antonSarchiv Graubünde».

Zuwissen, alß bey der Durchleüchtigisten Fürstin und Frauwen, Fratüven Claudiae, verwütlibteu Cr)'Herzogin zuo Österreich, Herzogin zu Burgundt, Gräsin zu Throl, Landtgräsin im Elsas, geborneu Pri»cessm von Toscana, dero Römischen Kayserlichen Majestät gevolmechtigter Gwalttragerin lind crafft Test^ments selbs Mitvormunderin und Regieren», die Herren Pündtische Abgeordnete in Crafft deren baiverseits vorherganguen schriifftlichen Berahnlassungen zu Svlennisation deßjenigeu Tractats, darzue sich höchstgedachte Jr Fürstlich Durchlaucht in Crafft Jrer den 17. Januarij Anno 1637 gegebnen und durch d"Pündtische Herren damalige Abgeordnete mit gewüsser Rias; acceptierte Resolution uhrbietig gemacht, auchzu Renovierung der alten Crbainigung mit nottwendigen Credential und Gwalt alherv verfliegt und dcu-iberhin ire Prvposition sowol Mündt- alß schrüsstlich abgelegt, zumaleu die in solcher Präposition einkh^mene Pllncten in Deliberativn gezogen, auch deswegen sowol mündtlich als schrüffrliche Bericht und Crcle'rungen baiderseits ervolget, das Haubtwerckh aber sich flirncmblich ans; der Ursachen difsicultiert, daß uui>^wehrendem abgedachten Traetat de Anno 1636 und 1637, wie dann auch darauf underschidliche Attentatwegen Exercierung der catholischen Reiligion im undern Eugedein vorgangen, welcher attsntatoruw ^vooation und rospoctivs restitution in intsKrinn höchstgedachte Ire Fiirstlich Durchlaucht in CrafftResollition underm Dato 13. Febrnarij Anno 1640 vor allen anderen Sachen urgiert, auch che u>^zuvor dicselbige wirckhlich ervolget, sich zu nichts endtliches oder verpüiwtliches crclercu oder einlastwellen, das doch auf erdciter Herren Pündtischer Abgeordneten beschcchnen ferrer Erynnerung ;mdschlag die Sachen zur Zeit dahin durch die Erzfürstliche hierunder gebrauchte Herren Deputierte gcst^worden, daß aniezo neben crwenntem Puncto restitutioni« in integrum auch von den übrigen Pun^cventualiter gcredt und tractiert und dasjenig, tvas beschlossen, baiderseits rsksronäuin et rntiüoa»^'"'genommen werden solle und möge, doch mit dem Borbehalt, daß hierdurch Jrer Fürstlichen Durchlaufwegen erwennten xuneti rostitutionis ante oinnia kaeisnäse und andern habenden Rechten, ZUUI 6^die Ratisication nit crvolgen wurde, im Geringsten nichts derogiert sein solle, dergleichen BedingungReservation nicht weniger von den Pündtischen Herren Abgeordneten vorgangen und dariber hin von ^derscits Deputierten dise ferrere Erclerung beschechci;, daß solche Inno inäs ervolgte rsssrvatianesBediitgnussen ir Wirckhnng, was sich von Rechts und Billigkheit lvegen gebürt, allain sovil die reservicr^^Partheh betreffen thuel, haben, gar nit aber dahin verstanden und aufgenvmeu werden solle, san>ö ^Gegenpartheh in obverstandeue anderwerttige roservationos und Bcdingnussen gehölet oder bewilliget h^

Solchem nach ist anfangs abgeredt und beschlossen worden, daß auf crvvlgende obvcrstandne Rutist^tion dises Verohnlaß vor allen Dingen die Restitution, Ncdintegration und Immission der Herrenvapuoinoruin in alles dasjenige, tvas sie Anno 1636 und 1637 lauth zu Endt volgcndcr Specific^ ^possediert, vorgehen »nid an Händen genomcn, auch dabch, wie dann in sp^ois bey dem jetzigenzu Saumnaun unperturbiert gelassen werden.