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Haber nach Perdienst abgestraffl werden. Und inErwe«znng, dasz unsere Stand nnd Länder bequemerzu dergleichen Durchzug sind, als die engen undwilden Länder der Pundtnern, so gestatten Wir derKönig, um mehrer ihrer Gelegenheit willen, daß siemögen durchziehen durch unsere Ständ nnd Länder,ziveh oder dreh Fähnlein miteinander», und daß2 Tagreisen darnach widerum so vil solgen mögen,bis daß die Anzahl des Polcks passiert ist, für welchesder Durchzug ist begehrt worden; jedoch sollen sie indem Durchziehen sleissig und eigentlich eben die Ord-nung halten, wie in dem nechstvvrgcsetzten Capitcleingeführt worden; im Übrigen sollen die HerrenPündtner sammt den Ihrigen ihr srcyen, sichernHandel und Wandel haben mit Leib und Gut durchunsere Länder und Ständ, wie zu Anfang dises Ar-tickels gesetzt worden.
8. Wann es sich begebe, daß in Kriegs- oderSterbens-Läuffen oder von wegen Stöß und anderenzufälligen Gespänigkeiten den Herrn Pündtnern diePäß der Aahrnng beschlossen oder verhalten wurden,wie andere Wal beschehen ist, alsdann und in solchemFall vorwitzigen Wir der König, von dem Meylün-dischen und andern nnsern Ständen und Ländernihnen Pündtnern und den Ihrigen zukommen zulassen allerhand Nahrung, Frücht, Saltz und allcrlcynvthwcndige Sachen um die Bezahlung, jedoch ohneZoll noch andere Beschwerden, nnd so viel als ihrMangel erfordert, und das bis zu End des Kriegsihres Paterlands Wann aber der MeyländischcStado iil äußerstem Mangel sich selbst befunde, sosollen die Herrn Pündtner hierin sich eines Gebühr-lichen vergnügen, und betreffend das rothe Saltz, sollbeh unserer königlichen Cammer gehalten werdendasjenige, was von dem Herrn Cardinal Infant indem Revers-Brieff den 23. Junii Anno 1634, sonach Erneuerung der Bündtnuß mit den HerrnSchweitzern auffgerichtet, gestattet worden
9. Hingegen versprechen die Herren Pündtner,wann Ihr Majestät der König zu Schutz und Schirm,