2034
R
Tractat von Madrid vom 25. April 1(>21
wir derselbe den 2(i. Mai U!2 l den Abgeordneten der drei Bünde von den beiden französischen Ambassa^»^
de Montbolon und Gucffier vorgelegt worden ist.
<M>n l>» ^Ivnt. I<»n. V. üA^.> klurc'ui'i' srn»^»!». '!'»>». 10. lSß.
1. Erstlichen daß alle Sachen sollend widerninb in iren ersten Stand gsezt nnd remittiert werde», ^wvl uf der eineit als uff der andern Party. Daß dieselbigc ice Kriegsmacht, so sy neulich ufgricht,schaffent und denne nach daß Jr Catb. Majestet ir Volkh, das sy uff den (kränzen des HerzogtumbSlaud, das Veltlin und Grafschaft Cleve» anstoßende, auch abschaffe, inmassen daß kein ander Kriegs»'daselbsten verblybe, ußgenommen das jhenig, so vor disen leisten Unrinven da warend, und deßglychcu llent die Herreil der dry Pünten im Veltlin, Grasschasft Cleve» nnd Wormbs allch tlum.
2. Zum Andern daß von Herreil Püntncrn ein algemeiuer Pardoil gfchechc umb alles das, so sich ^ .letsten Ä.'vvenlenten zligetragen hat iumasse», daß die Ilnderlhancn deß Landts Beltlin, Grafschaft Cleve» "Wormbs uimmeruiehr sollend noch mögend au ireni Lyb noch Gut umb alles das, was sich in discrsioil zugetragen, ersucht weder molestiert lverden, und nsf das Cnd hin solleild gedachte HH. Plintiil't »das, so zuvor geschechen, iil Vergessenheit stellen. M
3. Zlim Dritten die Religion betreffende im Veltlin, Grasschafft Cleveii und Wormbs, ist beschlösse» ^aceordiert, daß alle Crneüweruugen, so sich syt Anno 1i>17 bis llff dato zu Rachtheil der Catholische»ligiou möchteut yngefüert syn, sollent uffgchebt und hinweg gcnvnimen werdeil. ^
4. Zum Vierteil daß die Herren der dryen Pnnten söllend die gebürliche Vcrheissllngen lind Eidtsä?^^thun, so in semlicheu Occasivueil und Geschafften gwonlich gebracht werdent, zli Erhaltung alleshiervb aceordiert und beschlosseil ist, und sollend sy gemelte Verheißung und Eydtschwur in gut
scher Form geben denen dryen fürnemmeu Personen, so im nachvolgenden Artickel erklärt lind gcuamff' ^ ^uild der aller Christenlichste König, lvie alich die XIII Lobt. Ort der Cydtgnoschafft uild Walli-Viehrerthcil derselben werdent verheissen solches alles thun zu hallten. .,j-
0. Zum Fünfften das der Cath. König solle unverzogenlichen den Herzogen Albert seinen VettcG ^sieren, daß er den President des Parlaments der Grafschafft Burgund, oder ein andere fnrnemmccierte Person lls gedachter Grafschafft gen Lucern schicke, llff daß er sich alda llff das förderliche»lasse, jedoch uff das spätist und längist den letsten MonatStag May, in welchem Ort gescztc Nä»^^.Person sich verfaulten soll mit Jr Bäpst. Hcyl. Legato lind Herrn Ambassador deß Aller Christels'
. sil'stluup
Königs, welchein dailu Jr Maj. gefallen Wirt, zu übergeben alle gcgeinvertigc conccrtlerte luw ^Geschäfft in Volilzug und Executiou zllbriilgeu mit diser Meinung lind Erklärung, daß alle alten P»G"