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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1904
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1304 Bellenz, Bollenz und Riviera. 10115.

Bellenz zu verlassen und zum Regiment«: zu ziehen: Bellenz soll dann aber wieder nach Rvthdnrft betz^werden. Da aber der Gubernator zu Mailand erklärt, daß er dermale» mit einer andern BesatzungBellenz keine Kosten haben werde, und mehrere Vorschläge zu einer Besatzung aus die Bahn gebrachtden, vereinigt man sich dabin, die Entscheidung den Obrigkeiten anbcim zu stellen. Wird aber linker irgeneiner Form eine Besatzung dahin gebracht, so soll es unter dem Titel „Eidverbindnng und Dispositionhohen Obrigkeiten" geschehen. Absch. 747. n. «OL. Ter CommissariuS zu Bellenz verzeigt Person"mehrere von den Soldaten begangene Frevel. Man läßt es bei dem früher gegebeilen Befehl verblei"'daß der CommissariuS gute Aufsicht halten und gegen die Frevler förmlich processieren solle. Ist jcw"^Schaden oder Gewalt zugefügt worden, so hat er die Haupt- und Amtleute zum Ersätze anzuhaltenüberdieß die fehlbaren Soldaten zu strafen. Ilini. I,. 70«. Was der Neberzinsen halber, welche ^den ennetbirgischcn Bogteien genommen werden, und wegen des Kaufs oder EontractS, zwischen Pai»"Herrn von Roll und den Männern von Mola errichtet, zur Sprache gebracht worden ist, darüber se^die Herreil lind Obern ans nächste Zusammenkunft instruieren. Die Gesandten von Schwyz und llntUWaiden protestieren gemäß ihrem erhaltenen Befehle gegen jenen Contract. Ibick. c. 704. Dieten sollen eingedenk sein, daß aus nächste Zusammenkunft der drei Orte dahin instruiert werde,jungen Forrer, welcher vom Bischof von Eomo eine Citation erhalten hat, geholfen lind die Jul'isd"'der Orte aufrecht erhalten werden könne. Ibick. ü. 705. In Betreff der Besatzung zu Bellen»Uri sein Bedauern aus, daß durch sein Bolk so viele Verdrießlichkeiten entstanden seien. Alleanerkennen die Rothwendigkeil der Besetzung des Passes, zugleich sind sie aber auch der Ansicht, dabjetzt zu Bcllenz befindliche Kriegsvolk sich entfernen und zu seinen: Regiment« sich begeben soll. ^

man über die zu ergreifenden Mittel hin und hergeredet hat, vereinigt man sich endlich dahin, den ^ ^vogt Heinrich Püntiner zum Gubernator des HerzogthnmS Mailand abzuordnen, um ihn zumöchte sich belieben lassen, eine gesonderte Garnison aus dem Landvolk der Orte in der Herren und - ^Eid und Gehorsam zu erhalten und Versicherung der Mittel halber zu geben, „deren die Orte suh ^niigeil könnten." Graf Easati wird ersucht, dieses Begehre» zu untersuchen. Damit unterdessen BellenZunverwahrt bleibe, wird Uri Vorsorge treffen, daß eine Anzahl redlicher Soldaten von jener Fuhnes ^weilen noch zurückbleibe, Unterwaldcn 30 bis 35 Mann von den unter Landammann LussisMailändlischen stehenden Soldaten nach Bcllenz verlegen, Schwyz mit dein Volk, das es einige Zeit datz^gehabt hat, die Besetzung bilden Helsen solle. Absch. 74Ü. n. 700. Karl Emanucl voi: Rollmann Jakob Lusser beschwere» sich, daß von etlichen Orten dem CommissariuS zu Bellen; die Best'"der Vergehen der Soldaten übertragen worden sei, und ersuchen um Zurücknahme dieser BersüguU't.bringen zugleich den Gesandten zur Kenntniß, wie sie von sich auS die Soldaten bestrast hätten.man daraus sieht, daß die Hauptlcntc an ihrer Pflicht nichts mangeln lassei:, können die Gesandte"Ansuchen doch nicht entsprechen, weil Schwyz und Ridwalden ihre Ortsstimmen gegeben haben. Ibi'^ ^ ^In Betreff der von: Bischof zu Eomo an den jungen Forrer erlassenen Citation soll manauf nächster katholischer Tagsatzung durch Vermittlung des RuntiuS dergleichen HändelnIkicl. 0. 70«. Zugleich«»: wird man auf nächster drciörtischer Tagleistung wegen des vonvon Roll gegenüber den Männern von Mola eingegangenen Acevrds oder Kaufs eine:: ^ntschlut'^^.^Idici. ä. 700. Durch den Ainbassador Casati ist von Seite des Gubernatvrs zu Mailand yi

eingekommen, daß derselbe im Rainen des Königs eine Garnison von 350 Mann aus den dre: