Bellen;, Volle»; und Rivlcra. 1629.
1875
NiL!>.
»>^4. Die vo» Ursev» u»d von Livinen wiederhole» die im Art. 521 »»geführte» Be-
, da »och keine AbHülse erfolgt sei. Es wird beschlösse», eine qualificiertc Perso» aus de» re
»de» Orte» abzuordnen, m» die vo» Vellen; ;u der Beobachtung der 1585 der Jnfectio» halber
^ l etc» Eapitulativn »lit Ernst anznhalten und sie ;» einein Vergleiche i» Vetreff der vo» ttrser» »nd
>vc h^udcrtei, Ve;ahl»»g der Koste» zu vermöge». Absch. 487. ». 5Ll». Statthalter Judicc wird
^ e» der ihn, zur Last gelegte» verräthcriichen Anschläge verhört. Es wird ihm der Brief vorgewiesen,
Julius dclla Tvrrc, gewesene» Propst dclla Scala zu Mailand, soll geschrieben habe», in welchem
aus v »^riff und Worte" geschrieben waren: ferner werde» ihn, die Kundschafte» vorgelesen, welche
ldie^ l)errätherischen Anschläge hindeute». Unter de» auffallendste» Vetheuerungc» erklärt er, daß er
"icht geschrieben und niemals solche Gedanke» gehabt, daß er für die h. Obrigkeit Leib und
eingesetzt habe und noch einzusetzen bereit sei. — Uri hält den Judice für schuldig und erklärt,
H I ^lestativn, daß es, im Falle er libcriert werden sollte, sich aller Schuld einschlage, wenn nach-
sH denselben oder durch seine Gespane Unheil entstehen sollte. Die Gesandten von Schwh;
^Vfc, ^'^ruiert, Uri zu fragen, woher jener Brief gekommen sei, wer ihn getragen und wer ihn
habe, und das Angehörte ihren Herreu und Obern zu berichten; auch die von Nidwalden nch-
^ache in den Abschied. Die beiden Gesandtschaften „entsetzen sich" über die Protestatio!, Uri's
^iö Ansicht, daß es bei der Mehrheit der Stimmen nach eidgenössischem Gebrauche verbleiben soll.' b. -
^»tct Soldaten auf mailändischcm Boden nahe an den Grenzen gelagert sind und es ver-
biß ^ l'ie etwas gegen die Schlösser und die Stadt Bellen; in, Sinne haben, wird dem über das Ge-^tsvr ^ Statthalter Anfdermaur der Auftrag gegeben, mit dem Commissarius und den Eastellanens'" ?^ll Ueberfalls Hülfe den Schlössern könnte gesandt werden, und mit^ Schreibern zu Lanis, Luggarus und Vtendris sich zu bereden, auf was für eine Weise, ohne Argwohn^pühcr gcgen Biailand ausgestellt werden könnten. 11>icl. o. l»L7. Der unlängst dem Land-!»hle„ ^ angelegte Arrest soll aufgehoben sein und die Aushebung dem Landvogt in Bollenz anbe-
^iilir^"^"' solle» vermöge obrigkeitlicher Erkanntnisse den Landschreibern „die Genieß und alle
^ Für die Mühe und Arbeit, welche der Landvogt in Bollen; in Folge
^eziei, ^ugeu ausserordentlichen Gesandte» durch Errichtung von Processen gehabt hat, soll derselbe in
^'»»ci^ " ^ Belohnung so gehalten werden, wie voriges Jahr in ähnlichem Fall Laudvogt Zume»„etbi
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^ en» pulten worden ist. Ibid. e. Da Berichte gekommen sind, daß von Seite Mailands
^c» .^'^l^)en Landen, namentlich Bellen; Gefahr drohe, daß Kundschafter vo» Mailand abgeschicktdie Gegend um Bellenz ausspähen und das Land aufnehmen, daß der Commandant^ ^kv»/ ""ugciisees fünf große Schiffe erhalten habe, daß Spanien daraus allsgehe, die Pässe in Besitz^lHt französischen Armee, deren Anrücken man befürchte, den Durchpaß zu verwehren, so
d bor, sofort 120 Viani, aus den Orten nach Bellen; in die Schlösser zu schicken und zur Erhal-^^'chen ^ Landschaft eine Taxe aufzulegen, auch etwas auf die Burren, das Korn, den Wein und^ H>e .- ^ schlagen. Die Gesandten der beiden andern Orte sind dazu nicht bevollmächtigt, finden auch,^l>ri„ " ^ Maßregel leicht reizen könnte, und daß es seine Schwierigkeit haben möchte, das Geld dazuMan vereinigt sich endlich unter Vorbehalt der Ratification dahin, fünfzehn redliche Männer
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