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1386 Juni 1646.
so bestätigen werden, daß kein Gesandter befugt sein werde, davon abzuweichen. Die Gesandten der anwesenden uninteressierten Orte ersucht man, die fünf Orte bei den Verträgen zu schirmen und ihnen Z'üExemtion zu verhelfen. <?. Das Ansuchen des Bischofs von Basel um ein Schreiben an die französischeBevollmächtigten zu Münster bewilligt man gern, erachtet aber, daß der französische Ambassador hicvo»benachrichtigt und im Namen aller verbündeten Orte um seine Officien angegangen werden sollte. Solothur»wird ersucht, bei dem Ambassador darüber Bescheid einzuholen und dann zu berichten, wie man »ch »'Betreff der Absendung des Schreibens zu verhalten habe. «1. 1) Basel erklärt sich wegen einer vom Kai»»»"gcricht zu Speyer wider seine Angehörigen unlängst gefällten Sentenz. Das darauf bezügliche an Lucern ge-sandte Schreiben vom 16. Mai wird in den Abschied genommen, damit die Gesandten aus nächste ^3'leistung zu Baden deßhalb instruiert werden können. 2) Bei diesem Anlaß wird auch berichtet, wie unsrcuudlich die Angehörigen der katholischen Orte in Basel gehalten werden; man erachtet deßhalb für ange>"^^die nöthigen Remonstrationen zu machen, v. Auf die zwei Schreiben, welche den XIII Orten die Ü"Zeit des jungen Erzherzogs Ferdinand Carl zu Oesterreich notificieren, soll von Baden aus mit gebühre»^Gratulation geantwortet werden, t. 1) Es wird das Jntercessionsschreiben angehört, welches Züricheines den eidgenössischen Kaufleuten neu zugemuthcten Zolles an den Herzog von Condohat. 2) Bei dieser Gelegenheit wird bemerkt, daß die sanctgallischen Kaufleute ihren "Namen biswc^auch Deutschen und andern Auswärtigen leihen, sich dainit selbst Molestativnen zuziehen, und daß »ia»durch das Bündniß erhaltenen Freiheiten nicht mißbrauchen sollte, xx. In dem Schreiben des Guberna cvon Mailand, Connetable di Castiglia, an die mit Spanien verbündeten Orte in Folge der Gesandt? )des Paul Ccberg findet man gute Vertröstungen, besonders der verfallenen Pensionen halber, nochaber würde man vernehmen, daß dieselben verwirklicht seien. Ii. Es wird berichtet, daß noch eine g"Anzahl falscher Batzen von dem Schlag der Städte Bern und Freiburg zu Mailand und an andernliegen sollen. Die Obrigkeiten werden deßhalb nochmals gewarnt und Uri ersucht, an seinen Pässe'» 3Aussicht zu halten. Dieses anerbietet sich, seinen Agenten m Mailand, Jakob Steiger, zu beauftrage», ^halb Erkundigung einzuziehen und den Bericht an die Gesandten zu Lauis gelangen zu lassen. >Thurgau.) Ii. Wegen der Insolenz, welche hvhentwielische Soldaten neulich an zwei Gesandten der ^ ^St. Gallen auf thurgauischcm Boden verübt haben, und wodurch in die landcsobrigkeitliche Hoheit Ei»3geschehen ist, sollen die Gesandten auf nächste Tagsatzung zu Baden genügend instruiert werden. Ma» ^es auch für angemessen, daß die Gerichtsherren, deren etliche Kriegsämter bekleiden, künstig zur Huldig'angehalten werden. I. (S. u. Luggarus.) m. (S.u. Vier ennetb. Vogteien überh.) »». (S- »- " 'garus.) <». Uri empfiehlt den Hauptmann Jakob Steiger, eidgenössischen Agenten zu Mailand, wcgc»nes Gehaltes, das ihm jährlich auf der Jahrrechnung zu Lauis erlegt zu werden Pflegt. — DieOrte hoffen, daß dieser'alte Amtmann gebührend werde berücksichtigt werden. >». (S. u. Luggarus.)rich Dulliker, des Raths der Stadt Lucern, und Statthalter Jmfeld von Obwalden, beide Ritter, we^im vcrwichenen October an Papst Jnnoccnz X. zur Gratulation abgeordnet worden waren, statten ^Mission einen schriftlichen Bericht ab. Alan hört denselben sammt dem mitgebrachten Breve, auch ^Gesandten mündlich beifügen, au, verdankt ihnen ihre Verrichtung freundlich und gratuliert ihnen . ,langten Ehre des Ritterstandcs. — In Betreff der von den Gesandten empfohlenen Bcatisication des ^Bruders Klaus von Flüe bemerkt Landammann Jmfeld, seine Obrigkeit habe ein Schreiben erhalte»Inhalts, daß die Beatificalion bald erfolgen werde. Er dankt für die vielfachen durch Schreibe»