1468
August 1648.
Solothum ebenfalls nicht zulasse, daselbst ein Fähnlein aufzurichten. Man vereinigt sich dahin, das Wappenwieder weghauen zu lassen. «I. In Betreff des Zehntens von? Rißgrnnd zwischen der Zelg der GemeindeArch und der Aare kommt man tiberein, diese Zehnteumarch auch vom äußersten Stein bis in die Aare sich er-strecken zu lassen und dieß dem voriges Jahr errichteten Zehntmarchbrief zu inserieren, v. Bern will an derStelle eines Zehntens von 18 Jucharten zwischen der Zeige von Gerlasingen und der von Rcichertsweil,welcher von Solothurn in den großen Zehnten gezogen worden ist, den Einschlagzehnten zu Zielibach beziehenund die dermaligen Besitzer, die keinen Titel dafür besitze», depossessioniereu, oder Solothurn solle jenenZehnten wieder an Bern abtreten. Die Gesandten Svlvthurns nehmen diese Begehren in den Abschied,t. Der Blauensteiner Zehnten ist neu zu bereinigen, z»'. In Betreff des Einkommens der Pfründe desPrüdicanten zu Lüßlingen wird erkannt, daß die Gemeinde und Bauersame ihres Theils an das Holz,welches lallt Urbars gefordert wird, dem Prüdicanten jährlich acht gute Fuder vor das Haus liefern, unddaß derselbe des durch die Gemeinde geforderten Holzhabers ledig sein soll. !s. Bern erinnert Solothurnnochmals an die Restitution der Glocken von Balm oder deren Werth slÄX) NeichSthaler). Solothurn ver-spricht das Eine oder das Andere bald möglichst zu thuu. ». Von der Gemeinde Gränichen wird die Setzungeines MarchsteineS zwischen 'elbigem Gcrichtsbezirk und dein gemeinschaftlichen Ittenberg gewünscht. DieGesandten Berns nehmen das Begehren ack i-sksrsnckum.
.KRSZS.
Conferenz der V katholischen Orte.
Lncer». l(>48, 4». August.
Staatsarchiv Lucera. Absch.do anno 1643. Vd. XXXVIII. toi. 171.
Gesandte: Luceru. Heinrich Fleckenstein, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Ulrich Dnlliker, Ritter,Alt-Schultheiß und Pannerherr; Laurenz Meyer, Statthalter und Oberzeugherr; Ludwig Meyer, des Raths.U r i. Sebastian Bilgerin Zwcyer von Evebach, Ritter, Landammann und Landshauptmann; Karl Emanuclvon Noll, Ritter, Alt-Landammann und Pannerherr. S chwyz. Sebastian Abyberg, Landammann; MichaelSchornv, Statthalter und Seckelmeister. Unterwalde u. Marquard Jmfeld, Landammann, von Ob-waldeu; Bartholomäus Odermatt, Landammaun, von Nidwalden. Zug. Beat Znrlauben, Alt-Ammann;Peter Trinkler, Alt-Ammann.
Eidgenössische Begrüßung. 1s. (S. u. Thurgau.) «. In Betreff der von den Schiedorten vorge-schlagenen badischen Conferenz sprechen sich vier Orte dahin ans, daß ihnen Tag und Ort bedenklich vor-komme. Alan ist dabei der Ansicht, daß die zwei bewußten Punkte in keinen? Fall einer weitem Verathungunterworfen werden sollen. Wegen der übrigen Punkte will man mit Zürich eine freundliche Unterredunghatten, jedoch lieber im Thurgau selbst. Für den Fall, daß Zürich sich nicht dazu verstehe?? wollte, sindetliche Gesandte der Ansicht, die Theilung des Thurgaus vorzuschlagen oder wenigstens „zun? Rechten znsetzen". Insgemein ist man der Ansicht, daß der Sache so oder so abgeholfen werde?? sollte, daß die ver-schiedenen Punkte wohl auseinanderzuhalten und von der Judicatur nichts zu vergeben sei. — Uri könntesich dazn verstehe», unter gewissen Evnditionen den Tag zu Bade?? zu besuchen. Man schreibt hierauf uiobigen? Sinn ai? Bern und an Zürich; ferner an Freiburg und Solothurn, daß man zu eiuer freundlicher