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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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1-i58 April 1648.

oirmimoäa gutgeheißen habe. Dieselbe werde dein Friedensinstrumeut einverleibt werden. Der Herzog vonLongneville und die übrigen französischen und kaiserlichen Gesandten Hütten sich dieses Geschäftes mit gute»»Willen angenommen; die Höflichkeit erheische, daß man ihnen mit einem frenndlichen Schreiben danke unddie Sache nochmals anempfehle. Wegen Kurze der Zeit kann man den völligen Verlauf der Verhandlungenund die eingelegten Originalschriften nicht anhören; man dankt aber dem Burgermeister für das Zustande-kommen eines so nützlichen Werkes und ersucht ihn, auf Johannis zu Baden eine einläßliche Relationvorzutragen und jedem Ort eine Abschrift aller wichtigern Actenstücke zukommen zu lassen. Ju die be-gehrten Complimentschreiben willigen alle Orte, obgleich die Gesandten darüber ohne Instruction sind/bis auf Lucern und Schwyz ein, welche die Sache ack röksrenckum nehmen, i. Da Bericht eingelangt Hbdaß vor einigen Tagen bei Gottliebeu eine Partei von Mainau aus das Zeller Marktschiff mit Schüfst»augegriffen habe, daß Thurgauer auf dem Bodensee geschmäht, ranzivniert und geschlagen worden seien, stwird an die Commandanten zu Lindau, Constauz und Ueberlingen geschrieben, daß man dergleichen Attentatekünftig einstellen, die eidgenössischen Unterthanen auf dem See. ruhig passieren lassen und nicht Ursache gebe»möchte, dergleichen höheru Ortes empfindlich zu ahnden. It. Alan verabschiedet sich insgesammt bei dei»französischen Ambassador. Dieser wiederholt seine früher gemachten Anerbieteil. I. Solothurn läßt sich ver-nehmen, es werde hin und wieder geredet, man möchte, weil der Ambassador voll Caumartin währendseiner Gesandtschaft 1,400,000 Franken voll Hof empfangen habe, wissen, was für Orte er vor andern bedachthabe. Solothurn sei erbötig, eine Zusannnenstellung aller empfangenen Gelder anzufertigen, damit man nichtmeine, daß es, weil zunächst bei demHafen", nach Beliebenangerichtet habe". Mail ist der Ansicht,daß es Sache des Kölligs sei, Rechnung voll Herrn von Caumartin zu fordern, und läßt deßhalb den Anzugauf sich beruhen.

l aus dem Luccrmrcrcmplar.

Z.Z.LG.

Confcreuz der V katholischen Orte.

Lucern. 20. und 2t. April.

Staatsarchiv Ättccvi». Absch. ch? anno Vd.XXXVlll. t'ol. 6!.

Gesandte: Luc er n. Heinrich Fleckeustcin, Ritter, Schultheiß und Panuerherr; Ulrich Dulliker, Ritter,Alt-Schultheiß lind Pannerherr; Laurenz Meyer, Oberzeugherrund Statthalter; Ludwig Meyer, des Raths-U r i. Sebastian Bilgerin Zweyer von Cvebach, Ritter, Landammailn; Johann Jakob Tanner, Ritter,Alt-Landanimann. Schwyz. Georg Aufdermaur, Landaminaun; Martin von Rickenbach, genannt Bel-mont, Statthalter. Unterwalde n. Heinrich Bucher, Landammaliu, von Obwalden; Arnold Stnltz,Laiidaminann, von Ridwalden, Zug. Beat Zurlauben, Alt-Ammanu; Beat Jacob Uttiger, Alt-Ammann-z». Eidgenössische Begrüßung. Hauptmann Brandenberg von Zug erstattet im Namen seiner Mil-hauptleute wegen des mailäudischcn Regimentes mündlich lind schriftlich Bericht, hierauf Schultheiß Dullikerund Landammann Stultz über ihre Gesandtschaft nach Mailand. Hauptmann Brandenberg erklärt sich mitdem von den beiden Gesandten eingegangenen Accord nicht zufrieden und legt einen andern Vorschlag vor-Den beiden Gesandten wird ihre Mühe verdankt lind nach vielem Hin- und Herreden beschlossen, dem Guber-