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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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1455
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Januar 1648. , ...

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verabredet man, daß man die altübliche Fvrm beibehalten wolle, nämlich daß man, wenn derselbe seineAnkunft Zürich angezeigt habe, mir ihm einen passenden Tag zur Begrüßung von Seite sämmtlicker Orteverabrede. Sollten die katholischen Orte sich dabei nicht bctheiligen wollen, so findet mau für raft,'daß jedes Ort für sich, wie es ihm gelegen ist, die Empfangsbegrüßung vornehme, damit es nicht fth'ü,"'als finde eine Trennung in der Eidgenossenschaft statt, z». Was wegen der Necruten und des Gebrauchsdes eidgenössische» Kriegsvolts in Frankreich verhandelt worden ist, dessen werden jedes Ortes Gesandteeingedenk sein. Ii. Das Dantsagungsschreiben der Herzogin Elcvnvra Maria vonMcchelburg" für dievon den vier Orten ihr gemachte Berehrnng wird dem Abschied beigelegt, i. (S. Nheinthal) Ii Eslangen Bitten um milde Beisteuern ein von der Stadl Schorndorf wegen ihres Brandschadens, von' derevangelischen Gemeinde zu Schalniz s-,1. SchwaliZ in Ungarn zu Erbauung eines Auditoriums, eines Sclml-und eines Pfarrhauses! von Fsaat Fels wegen Plünderung seines Hauses und Gutes zu Emmishvfen währendder Belagerung von Eonstanz; die Stadt Memnüngeu sucht um ein Anleihen von L000 bis 3000 Gulden anI» das Begehren Schorndorfs wird nicht eingetreten, Memnungen auf bessere Zeit vertröstet; dem Ansuchenvon FAs zu entsprechen wird den im Thurgau regierenden Orten überlassen. Dem Ansuchen der GemeindeSchalniz wird entsprochen, den Herren und Obern überlassen, die Summe zu bestimmen; die Gesandten vonZürich und Bern reden von A>0 bis 300 Gulden von jedem Orte. I. Appenzcll-Außerrhoden bittet um<U»en Beitrag zu Erbauung einer neuen Kirche zu Schwcllbrunn für seine 800 Seele» zählenden Mitland'lrure ans derAußer- und Fesperger Schaar". Diese Leute, bisher nach dem zwei Stunden entfernten HerisanVsarrgcuössig, besuchten die näher» paritätischen Kirchen des Toggenburgs und schienen deßwegen sich zum katho-lischen Glauben hinzuneigen. Sie hatten keinen Schulmeister; nicht drei Mann von ihnen konnten schreibenv»d lesen, die Gemeinde selber war sehr arm. Das Ansuchen wird all rotsronllum genommen si,lsvinmandant von lleberlingen gibt Nachricht von einem von ihm angesetzten neuen Zoll. Schaffhausen willÜch des Nähern darüber erkundigen und berichten, damit von sämmtlichen Orten eine solche Neuerung abgewehrt werden könne. Z» Weil seit einiger Zeit unter den Theologen in Frankreichgewisse neue Opi-vwnen und Spitzfindigkeiten" so sehr überhand genommen haben, daß kaum mehr fünf zu finden seien die^»selben nicht beipflichten, so stellt die Gesandtschaft von Schaffhausen die Frage ans, wie verhütet w/rdend»nte, daß dieselben in die evangelische Eidgenossenschaft einschleichen und der eidgenössischen Glaubcns-onfessivn Eintrag thnu; ob »>a» der studierenden Jugend den Besuch Frankreichs verbieten oder beschrän-solle, ob es nicht passend wäre, die Mängel auf den Akademieen zu verbessern, daß nicht nur die Ein-hcunischeu mehr Lust bekämen, sie zu besuchen, sondern auch noch Fremde angezogen würden; ob nicht eineZusammenkunft der evangelische» Theologen zu veranstalten wäre, bei welchem Anlaß auch die wünsch-dure Cvnfvrmität in den Kirchengebräuchen zur Sprache gebracht werden tonnte. Wenn auch die Gesand-damit einverstanden sind, daß man jenespitzfindigen und sehr schädlichen Opiniouen" von der Eidge-nossenschaft ferne halten müsse, so tragen sie doch gegen die vorgeschlagenen Mittel Bedenken und versprechenüch von dem zuletzt angeführten keinen Erfolg. Als ein nicht unpassendes Mittel wird hingegen angesehen man die Studierenden vor ihrer Abreise in Pflicht nehmen sollte, daß sie sich an die Confessio» deroangelischen Eidgenossenschaft zu halten haben. Uebrigens wird die Sache in den Abschied genommen undschaffhausen ersucht, über de» Stand derselben den übrigen Orten Nachricht zu geben. «». Was die Gc-Indien von Zürich mir denen von Schaffhausen wegen des Zolls zu Stein, diese mit jenen wegen der