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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Januar 1648'

Diplomatis wegen erlangter Bestätigung der Exemtionsfreiheit ss. Beilage 44.j, welche ihin zwar vonvertrauten Personeil zu Münster gerathen worden, auch fertig wäre, jedoch aber bedenklich scheine, daßnicht etwa hiednrch den alten etwas präjudiciert werde," Die Gesandten wollen dieß der Stadt Basel an-heimstellen, zugleich auch, daß dieselbe, weil man den Herreil und Ständen, welche Wettstein zu Münsterunterstützt und ihm Ehre und Nespeet erzeigt haben, Dankschreiben werde zuschicken müssen, diese Dank-schreiben durch ihre Canzlei aufsetzen und durch die Canzlei in Zürich erpedieren lasse. Drittens fragtWettstein an, ob es belieben mochte, zwei vertraute Personen i» Münster gegen eine Recoguition vonwöchentlich 10 Neichsthalern anzustellen, welche das, was ferner daselbst vorgehe, zu berichten hätten, wie esseit seiner Abreise geschehen sei. Der eine derselben, am französischen Hofe, könnte auch nach Beendigungder Friedensverhandlungen große Dienste leisten. Den übrigen Städten würden dann diese Berichte vonBasel aus nütgetheilt werden. Die übrigen Gesandten, ohne Instruction, nehmen den Antrag in den Ab-schied. Endlich eröffnet Wettstein, daß die Kosten der Gesandtschaft sich in die «il)lX> Reichsthalcr belau-fen, lind spricht die Hoffnung aus, daß die übrigen evangelischen Orte dieselben nicht von der Stadt Baselallein werden tragen lassen, da deren namhaftesten Gefälle und Zinsen wäbrend des Krieges ausgebliebenund ihr als Grenzvrt durch den Krieg viele lind große Ausgaben verursacht worden seien, überdieß nachdeil Bündnissen ein Ort für das andere einstehen soll, wenn es.sich um deren Freiheiten handle. Auch die-sen Anzug nehmen die Gesandteil in den Abschied. < . Die evangelischen Häupter und Mthe in den Bün-den berichten, daß die Katholischen sich höchlich über ihren Beschluß beschwere», daß die Eapucincr sich vonSagens, Stalla und Almens entfernen sollen, und zugleich erklären, das; sie, wenn man darauf bestehe odersie sonst in ihrer freien Religionsübung hindere, es ans das Aeußersie werden ankommen lassen und Gewaltmit Gewalt abtreiben werden. Es entgeht den Gesandten die gefahrvolle Lage in den Bünden nicht; sieschreiben an die Evangelischen, sie möchten bei einem neuen Zusammentreten in der Güte mit den Katho-lischeil ein Ucbereinkomulen zu Stande zu bringen suchen, jedoch ohne dem Fundamentalgesetze Abbruch znthun, lieber als daß sie zn Extremitäten schreiten; für diese sei noch alle Zeit, wenn durch Güte nichts zuerzielen sei. Den Katholischen wird das Bedauern darüber ausgesprochen, daß die früher gemachten Ver-mittlungsvorschläge verworfen worden seien, lind der Rath gegeben, sie möchten sich zu Beseitigung derMißHelligkeiten an dasjenige halteil, was die beiderseitigeil Vorfahren zu einer Zeit, wo die Katholischeil dieMehrzahl bildeten, zur Conservation des katholischen Standes für das beste Mittel gehalten und den Bün-den einverleibt haben. Sie möchten daher zur Beseitigung der Eapucüier an den bekannten paritätischenOrteil Hand bieten; andere MißHelligkeiten könnten beim Zusanlmentreten beider Theile in Freundlichkeitverglichen werden. «I. Die Gesandten Zürichs sprechen den sehnlichen Wunsch ans, es möchteil endlicheinmal die noch unerörterten Religionsstreitigkeiten in den gemeinen .Herrschaften gütlich oder rechtlich zuEnde geführt werden; sie beschweren sich, daß die fünf katholischen Orie in einein Schreibeil von Luceru(dat. 5. November 1647) alle Schuld auf Zürich schieben. Bei dieser Gelegenheit beschweren sie sich überdie Vergitterung des Chores zu Lommis, als etiles den Erkanntnissen der Schiedorte zuwiderlaufenden Be-ginnens lind bitten um Rath. Was den Streit in Beziehung auf llttwvl und Lustorf betrifft,so stellt man Zürich anheim, entweder, wie bis dahin, stillschweigend im Posseß zn verbleiben odervon Bern aus, als deni unparteiischen Orte, an beide Theile etile Mahnung ergeheil zu lassen, vier Schied-leute, von jeder Religion zwei zu wählen, um einen Vergleich zu Stande zu bringen. s'S. auch u. Thur-gau.) v. (S. u. Thurgau.) In Beziehung auf den Empfang des neuen Ambassadors de la Barde