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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Mai 1647.

IIS«.

Cvnferenz von Schwyz und Glarus.

Lachen. M47, ttt. Mai.

Landesarchiv Schwyz.

Gesandte: Schw h z. Georg Anfdermanr, Landamniailn ; Aiartin von Kickenbach, genannt Belmont,Statthalter; Johann Kaspar Cebcrg, Ritter, Alt-Statthalter; Gilg Betschart, Landsfähnrich. Glarus-Fridolin Tschudi, Alt-Landannnann; Balthasar Miiller, Alt-Landaininann lind Statthalter; Jakob Marti,Pannerherr; Jakob Feldmann, Landshanptmann.

z». Ils. (S. u. Uznach und Gaster.) Man wird sich über die Neuerungen erkundigen, welcheZürich in Beziehung auf die Durchführung von Waaren und Victualieu vornimmt, die von andern Orte»hergeführt werden. Bei der nächsten dreiörtischeu Zusammenkunft soll dieß zur Sprache gebracht werde».«K. Bald nach der Jahrcsrechnung soll die von Stoffel Zwicki von Glarus gegen die in der March er-hobene Alpstreitigkeit und der Streit wegen der March bei Richisan zu Ende gebracht werden. « . JederGesandte wird zu berichten wissen, was darüber gesprochen worden ist, wie man sich wegen der Salzhand-lung vergleichen könnte. L. (S. n. Uznach und Gaster.)

Man sehe auch im Abschnitte HerrschaftsangclcgeiihcitcinVogtcicu ttziillch und Gnster. -t, I», f. Art. 5759.

IIS'?'.

Verimttlungsconferenz von Zürich, Berti, Lueern, Uri, Zug und Glarus auf dem

Beitage zu Chnr.

Chnr. 1047, Iii. bis 27. Mai.

Staatsarchiv Luccrn. Ai'mtveischrtsten Fasc. X.

Gesandte: Zürich. Salomon Hirzel, Statthalter. Bern. Wilhelm von Diesbach. Luc er».Ulrich Dulliker, Ritter, Schultheis) und Pannerherr. Uri. Sebastian Bilgerin Zweher voir Evebach, La»d-ammann. Zug. Beat Zurlanben, Ammann. Glarus. Johann Heinrich Elmer, Landammaim.

i». Die Gesandtschaft tritt vor den offenen versammelten Rath und eröffnet nach stattgehabter Be-grüßung den Wunsch der gesammten Eidgenossenschaft, daß die beiden Parteien sich vergleichen möchten »»^bietet dazu ihre Dienste an. Alan kommt, nachdem mehrere Borschläge gemacht worden, endlich dari»überein, daß von jeder der beiden Neligionsparteien vier Abgeordnete ihre Beschwerden vorbringen svl^"'Die Abgeordneten der Evangelischen weisen auf ihre Rechte, Briefe, Siegel, Landsatzungen und die Ab-schiede hin, sprechen die Hoffnung aus, daß man die Katholischen zu deren Beobachtung anhalten werd0und begehren nichts Anderes, als daß dasjenige, was sie ans Furcht und Bedrängniß durch die feindliche'Waffen hätten geschehen lassen müssen, für sie nicht bindend sei, sondern daß Alles in den Stand, in w^l-chem es 1620 gewesen sei, zurückgeführt werde, in den Stand, den die Vorfahren der damaligen Katholikc»selbst hätten herbeiführen helfen. Der Ausschuß der Katholischen beklagt sich, daß die Gegenpartei durchallerhand Neuerungen namentlich seit 1643 sie an der freien Ausübung ihrer Religion verhindere,