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Februar und März 1647.
Entschluß abgeben würden. Wenn dieß nicht geschehe, so werde es entweder nochmals die gütliche Ver-mittlung der uninteressierten Orte oder das unparteiische Recht anrufen. — Die betreffenden katholische»Orte antworten, man solle bei diesen Zeiten einander mit dergleichen Dingeil verschollen und sich erinner»,was man den III Bünden geschrieben habe. Ihre Obrigkeiten hätten wegen der genannten Differenzen a»Bern geschrieben. — Bern bemerkt, es habe dieses Schreiben den übrigeil uninteressierten Orteil mitgetheillaber noch keine Antwort erhalten; man möchte ihm dieselbe beförderlichst zukommen lasseil. i»». Man läßtdem französischen Ambassador dnrch einen Ausschuß die gemeinen und die Particularforderungen, die Beschwrr-den wegen der Zölle und besonders, daß das eidgenössische Volk weiter als das Bündniß es zuläßt, g^'braucht werde, vorstellen und ihm die gebührenden Abschiedscomplimentc machen. — Derselbe wiederhatunter freundlichen Complimenten alle guten Anerbietungen. i». Mail läßt dem französischen Ambassad»tdie ail General Türenne und Feldmarschall Wrangel ausgefertigten Schreibe>l vor dem Verschluß zeige»und ihm Abschriften davon zustellen, woraus derselbe die versprochenen Begleitschreiben dem Landschreiberder Grafschaft Baden vorweist, sie in dessen Gegenwart verschließt lind dein Boten übergibt.
Verhandlungen der katholischen Orte.
«». sIX katholische Ortc.s Von dem Bischof zu Chur und den katholischen Häuptern und Nathsbote»in den III Bünden langt ein Schreiben au. — Man berichtet ihnen hierauf, was die XIII Orte an d»Bünde geschrieben hätten, und spricht ihnen zugleich tröstlich zu. y». sDie mit Savoyen verbündete»Orte.s Ein Complimeut- und Empfehlungsschreiben des Prinzen Thomas von Savohen an die »»^Savoyen verbündeteil Orte für Hauptmann Heinrich Massü wird angehört und die Beantwortung dcsselbe»der Stadt Lucern überlassen. sV katholische Orte.j Was wegeil der Stadt Napperswyl gesproche»worden ist, wird jeder Gesandte zu berichten wissen, r. sDic VII mit Spanien verbündeten Orte.s 6»>Schreiben des Gubernators von Mailand lind eine Zuschrift des Obersteil Crivelli au die mit Spa»^»verbündeten Orte werdeil angehört. In jenem spricht der Ambassador seine Befriedigung über die WÄCrivellis zum Obersteil des Regiments auf mailäudis cheui Boden aus und verspricht den gemeinsamenden Partieularansprachen, sobald die Zeitumstände es zulassen, gerecht zu werden. Die BeantwortungLucern überlassen. «. Lucern, Schwyz, Unterwalden, Freiburg, Solothurn und Appenzell-Jnncrhodeu haltc»eine Gesandtschaft an den König von Frankreich nicht für passend, wollen aber ein Schreiben wegen der St»^Cvnstanz und der Reichenau an denselben abschicken, in welchem mich die General- und ParticularbeschM^den zur Sprache gebracht werden sollen, besonders aber, daß man die eidgenössischen Völker nicht, wie bi^dahin etwa geschehen sei, über die Schranken des Bündnisses hinaus gebrauchen möchte. Mail nimmt smdann in den Abschied, daß aus erheblichen Ursachen „die rsoruos abgestellt" und nicht mehr gestattet M0''den sollten; dem französischen Ambassador soll jedoch davon einstweilen nichts mitgetheilt werden. 4. ^Gesandte von Zug verlangt, daß in dem Abschiede bemerkt werde, es sei dem Abschiede von Wyl m^alles inseriert worden, was daselbst vorgegangen sei.
Man sehe auch im Abschnitte HcrrschaftsangclcgcnhciteinLiliidgrafschaft Thurgnu. I». Act. 261. Kricgssachcn.
Landliogtci Nlieintlial. «. Art. 120. Kricgssachen.
Llllliwogtcicn LuMUls und Mninthnl. l. Art. 36. Verschiedenes.
«—« ans dem Luccrner-, i, aus dem Zugcrcremplar.