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Februar bis März 1647,
Bescheidenheit geübt und ein behutsames Einsehen gcthan werde. 2) Bei diesem Anlaß ist des Schollbcrg-und wie viel an dem Paß Sargans gelegen sei, gedacht und vorgeschlagen worden, daß der neu erwähl»Landvogt von Lucern sich beförderlich dahin begebe» sollte, um das Nothweudige desto besser anzuordnen«. In Betreff der Sicherheit der Stadt Consta??? will man die Unterhandlung der Gesandten zu Whl ab-warten, worauf die Obrigkeiten sich je nach Beschaffenheit der Sachen erklären mögen. Dasselbe gilt vo»der Heimforderung des Volkes aus fremden Kriegsdiensten, t. Bei einer allgemeinen Zusammenkunft s^mit der Stadt Zürich wegen ihres ernsthaften Schanzens und anderer Rüstungen, die viel Argwohn »»wecken, gesprochen werden. A. Bei diesem Anlaß erachtet man, daß jetzt die rechte Zeit wäre, RaPP^'whl gegen einen plötzlichen Ueberfall besser'sicher zu stellen. Die Schirmvrte sollen ihre Ansicht hierlll'6beförderlichst zusammentragen und dieselbe alsdann auch den übrigen katholischen Orten eröffne!?. Zs.Bischof zu Chur wendet sich an den Nuntius Sacrati und ersucht auch die katholischen Orte angelegentlichum Beistand und Vermittlung auf dem nächstbcvorstehenden Beitag, entweder durch eine Abordnung vdc>wenigstens durch ein nachdrückliches Schreiben des Inhalts, daß der Beitag auf eine passendere Zeit ve?-schoben, oder daß doch der Religion und der Väter Capuciner wegen keine Neuerung vorgenommen werd»Da die Zeitumstände es nicht möglich erscheine,? lasse??, eine Gesandtschaft abzuschicken, wird Lncern üb^'lassen, in? Namen der siebe?? katholische?? Orte an die III Bünde nachdrücklich zu schreibe?? und ihnen de-Vaterlandes Gefahr angelegentlich an das Herz zu lege??. Sollten sich die Gesandten zu Whl noch längckaufhalte??, so könnte man ihnen dieses Geschäft bestens empfehlen. «. lieber das zu Whl Verhandelte la»^von Schultheiß Dulliker Bericht ein. Obgleich viel darüber zu berathei? wäre, stellt man doch Alles de»Obrigkeiten anHeim.
IHK.
Gemvineidgeuvssische Tagsatzung der XII! Orte.
Baden. 1K47, 20. Februar bis 2. März.
Staatsarchiv Zürich. Nest. Xli. M. t'ol. 2!N. Staatsarchiv Luccr». Al'Ich. <Iv anno NN7. Bd. XXXVll. t'oi. ?V0.
Ka»tv»sarchiv Z»g. Abschiedbd. 20.
Gesandte: Zürich. Salvmol? Hirzel, Burgermeister; Johann Heinrich Wirz, Seckelmeister; Johc»»'Kaspar Hirzel, Unterschreiber. Bern. Johann Rudolf Willading, Vcnner und Zcngherr: Gabriel vd»Wattenwhl, Venncr. Lncern. Ulrich Dulliker, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Ludwig Meh^des Raths.' Uri. Johann Stricker, Landammann; Sebastian Bilgen» Zweher von Evebach, Rsi»»'/Statthalter. Schwhz. Johann Sebastian Abhberg, Alt-Landammann; Michael Schorno, Alt-Statthal»»und Seckelmeister. Unter w alde n. Marquard Jmfeld, Ritter, Landammann, von Obwalden; Arm'^Stiiltz, Lal?dan?mai?i?, voi? Nidivalde??. Z n g. Beat Z??rlanbei?, Alt-Ammann; Jakob Andermatt, d»-Raths. Glarns. Johann Heinrich Elmer, Landammann; Balthasar Müller, Alt-Landau??»»»»Base l. Bernhard Brand. Johann Jakob Hummel, beide Oberst-Zunftmeister. Freibur g. R»d?'llWeck, Statthalter; N'iklau^voi? Aiontcnach, des Raths. Solothurn. Mauriz Wagner, Schultheis''Johaili? Jakob von? Staal, des Raths. S ch nffhause n. Joha???? Jakob Ziegler, Bürgermeister; Matth»»-Schatch, Statthalter. Appenzell. Johann Suter, Landamlna????, von Jnncrrhoden; Johani? Taw»'^Landau????»????, von Außerrhvden.