Juli 1b46. iZ9Z
^«cu zu Basel nicht nach ihrem Gefallen ein Urthcil gefällt worden ist, läßt man durch einen Ausschuß'">t dem französischen Ambassador reden und dabei andeuten, daß man. »venu dergleichen Necnrse nicht ab-gelchitt wiirdci,, Basel nach dem Inhalt der Bünde an die Hand gehen müsse. Auf den Rath desselbentreibt man sodann an den König, den Cardinal Mazarin, den Churfürsten zu Trier, an den Herzog von^"gueville und die übrigen französischen Bevollmächtigten in Münster, empfiehlt zugleich das Geschäft demAmbassador angelegentlich. « «Z . (S. n. die betreffenden Vogteien). Der spanische Ambassador,Franz Casati, hält um eine Audienz an, die ihm bewilligt wird. An dem zur Audienz bestimmtenborgen widersetzt sich aber der französische Gesandte nachdrücklich, und man besorgt große Ungclegenheit,man den Grafen als königlichen Ambassador ansehen würde. Da übcrdicß die Gesandten etlicher^'tc nicht mehr anwesend und die Crcdentialien nur von dem Gubcrnator zu Mailand ausgestellt sind,Eistet man, obwohl man insgesammt geneigt gewesen wäre, die Audienz zu ertheilen, für gut, die Anhörung>»r diesen Tag eingestellt zu lassen und durch die mit Spanien nicht verbündeten Orte mit dem französischenAmbassador, durch die mit Spanien verbündeten mit dein spanischen reden zu lassen, ob die Sache ohne'"^ere Ungelegenheit zu vergleichen wäre. Der spanische Ambassador begehrt hierauf nur von den mitSpanien verbündeten Orten Audienz und erhält sie. Dieser ganze Verlauf sammt dein an die XIII Orteächteten Credenzschreiben wird in den Abschied genommen. «. sOhne Lucern und Nidwalden.j EinemAusschüsse, der wegen gewisser Angelegenheiten beim französischen Ambassador war, hatte derselbe erklärt,^ habe seine Propvsitivn bei der vorhergehenden wagleistnng nicht gehörig verrichten können, ja könne^Mistig uicht mehr prvponieren, weil unter den Gesandten Agenten anderer pursten stch befänden. Man''«»im deßhalb die Frage in den Abschied, ob man künftig gestatten wolle, daß eines Fürsten Resident,^cnt oder Dollmetscher den Tagsatzungen beiwohnen, oder ob sie davon ausgeschlossen sein sollen. (S.
Thurgau.) «. (S. u. Freie Acmtcr.) v. Regenten und Parlament der Freigrafschaft Burgund schicken"5 Erbeinigungsgeld sammt einem Schreiben. - Es wird mir den gebührenden Complimenten geantwortet.^ Ilirrüui. HS. u. die betreffenden Vogteien.) fVIII altc artest Basel berichtet, daß seine
ürgcr stw Forderungen vom Prälaten von St. Blasten noch uicht bc friedigt worden seien. Es wirddenselben ein freundliches, aber ernstes Schreiben erlassen, auf welches er sich mit den kriegerischen Zeit-
entschuldigt.
Verhandlungen der katholischen Orte.
«»«». sOhne Lucern und Unterwaldcn.j Die Gesandten dieser beiden Stände berichten, daß der französische"'bassndor ihnen wiederholt habe, was Lit. s enthalten ist, und will beigefügt haben, auf letzter Tagsatzung^ube er Präposition nicht halten können, weil Oberst Zweher al» Gesandter anwesend gewesen sei, der^ kaiserlicher Agent wohl wisse, was ein Agent seinem Herrn schuldig sei. obwohl er Zweher für einen^ Ehren werthen und mit großen Qualitäten ausgestatteten Cavalier halte, so könne er doch künftig inA'"veseuheit dieses kaiserlichen Agenten nicht mehr eine Proposition vortragen. Das Nebrige wie Lit. mFranciscns Casati. Graf zu Burgo Lavezzaro, zum Ambassador in der Eidgenossenschaft und den drei""den vom König von Spanien und dem Gubcrnator zu Mailand ernannt, übergibt den mit Spanien ver-ödeten Orten sein Credenzschreiben und versichert die Orte der Asfection seine» Königs. Gcgencompliment,""bei der Ambassador um seine Ofsicien ersucht wird, daß die ausstehenden Pensionen bald möglichst bezahlt^'ben möchten «z«x. Es wird ein Schreiben sammt einer Protestation der Katholischem in den III Bün-verlesen, worin diese von den „Calvinischen" ausgehende Attentate und Neuerungen schildern, denen
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