Druckschrift 
5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
Seite
1366
Einzelbild herunterladen
 

1366

September 1645,

Das Verhandelte findet sich im Abschnitte Herrschaftsangelegenheiten:

Art. S1. Zehntcnsachen.

<1. Art. 25>.>. Verhältnis znm Bischof von biomo.

>», Art. 1179-11S3.

Conserenz der die Vogtei Schlvarzenburg regierenden Orte Bern und Freiburg.

Ueberstors. IC,45, 2«. bis 2». September (16. bis 18. a.K.).

.Nnniousarchiv Frciburn. Bd. L. S,33i,

Gesandte: Bern. Hans Rudolf Zehcndcr, Alt-Venner; Acarqnard Zehendcr, Zeugherr. Fr^'bnrg. Niklans von Acontenach, des Raths; Martin Techtermann, Alt-Venner und Generalcommissarü^

Das Verhandelte findet sich im Abschnitte Herrschaftsangelegenheiten:

Laniwogtci Schwarzcnlnirg. r. Art, 9K-10I.

Coufereuz der V!l katholischen Orte.

Luccv». 1K45, 27. September.

Staatsarchiv Luccr». Äbsch. >Iv anno-iS. Bd. XXXV, t'ol, SZl.

Gesandte: Jakob Bircher, Schnlthelsz und Venner; Heinrich Fleckenstein, Ritter, Alt-SchnltheißPannerherr; Ludwig Bieher, des Raths; Ulrich Dnlliker, des Raths. U r i. Johann Heinrich Z"'"Brunnen, Ritter, Alt-Landammann und Landshanptniann; Karl Emannel von Noll, Ritter, Alt-La»^'ammann und Pannerherr. Schwyz. Sebastian Abyberg, Landannnann; Michael Schorno, StatthalterUntertvalde n. Marquard Jnifeld, Ritter, Landaimnann, von Obwaldcn; Peter Zelger, LandammaM'und Pannerherr, von Nidwalden. Zug. Beat Zurlauben, Alt-Anunann; Wilhelm Heinrich, Alt-AmüM>M'Frciburg. (Zliemand.) Solvthlir n. Johann Jakob Glutz, Seckelmeister und Nenner.

z». Nach der Begrüßung wird ein Schreiben Freibnrgs verlesen, in welchem es sich wegen seinesbleibcns entschuldigt. ?». In der Hoffnltng, daß die nach Rom zur Veglückwünschung des Papstes Jum''cens X. abzuordnende Gesandtschaft mit denselben Ehren und Ceremvnieu, wie die frühern, werde empfangtwerden, wird als Tag der Abreise derselben der 15. Octobcr bestimmt. Sollte von Noll, der von Uri ab'Gesandter bezeichnet ist, zu dieser Zeit oder wegen Beschwerlichkeit an der Reise überhaupt nicht Theil nehm"'können, so möchte Uri einen andern wählen und dessen Namen Lucern mitthcilen. In der Instruction wb'tden Gesandten aufgetragen, im Namen der katholischen Stände den Papst der schuldigen kindlichen Obcdi"bzu versichern und ihm zu seiner Erhöhung auf den päpstlichen Stuhl zu gratulieren, sich aber allercularsachen, welche Verdruß erregen könnten, zu enthalten; davon wird aber die Beatificatiou des BruderKlaus ausgenommen, welche demüthigst zu implorieren die Gesandten beauftragt werden. Man hofft M"so mehr auf die Erfüllung der Bitte, weil der Proccß in der Cvngregation k-uorao rcckuo schon weit vw-geschritten ist. Sollte sich der Papst nach dem Zustande der katholischen Religion in den Orten erkundig"''so werden die Gesandten nicht unterlassen, ihm die Mühe und Arbeit und die großen Unkosten zu schildM'M

Grasschaft SargansLaudlwgtci Lauis.Bogtci Bellenz u.