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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juli 1645.

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Verhandlungen der katholischen Orte.

U. sVII. mit Spanien verbündete Orte.) In Folge der Schreiben des Hauptmanns Crivelli undOberstlieutenants Pfhffer, welche Klagen über die Behandlung ihres Regimentes enthalten, und desGuben,mors von Mailand Markgrafen de Velada, werden Letzter», in einem Antwortschreiben nochmalsBeschwerden der Hauptleute vorgestellt mit der Erklärung, daß die Orte nicht zugeben werden, daß,'«ie verlaute dem Negimente die Administration der Justiz entzogen werde. Sollte kerne Abhülfe eintreten,'Gd sollten die obrigkeitlichen Pensionen nicht bezahlt werden, so werde man ohne Verzug thätlich einschreiten.Tnn Hauptn,an» Crivelli wird eine mündliche Antwort gegeben, den, Oberstlientenant Pfhffer eine Ab-bist jenes Briefes mit dem Auftrag mitgetheilt, dasselbe in Begleitung des Hauptmanns Weißenbach an

Gubernator abzugeben und sich gegen die Bündnisse und Tractate nichts entziehen zu lassen.

^ie VI. ,.,it Savoyen verbündeten Orte.f Freiburg berichtet, daß die Leibgarde der Herzogin NegcntinSavvhen in Beziehung auf Kleidung und Bezahlung schlecht gehalten und den, Hauptmann Eingriffe in^Justiz gemacht werden. In einem Schreiben wird die Herzogin um Abhülfe und zugleich um die^cchlung'des Ansstandes, welchen das Regiment des Obersten Ulrich sel. zu fordern hat, ersucht. Dem^Hauptmann Beat Jakob von Seedorf wird geschrieben, er solle sich in Beziehung auf das Justizwesen,'vas alte Gewohnheit sei, nicht nehmen lassen und, wenn er sich zu widersetzen nicht in, Stande sei, denHm«, und Obern Anzeige macheu. IU.. (S. n. Baden.) «»«». Es wird ein Schreiben des französischen^"'bassadors verlese./als Antwort ans das wegen Bezahlung der obrigkeitlichen Pensionen und wegen^b°rst Birchers Regiment an ihn erlassene Schreiben. Er antwortet, daß die großen Kricgsausgaben Ver-wungm der Bezahlung Herbeiführen; das eidgenössische Kriegsvolt allein koste dieses Jahr 5 Millionen^"ken m,d habe für die drei ersten Monate seine Bezahlung in baar, für d,e dre, folgenden ,n gutenNationen erhalten. Uebrigens werde er sein Möglichstes thnn mn die Orte zufrieden zu stellen.>»,». u Rheimhal) > >'. Obwaldcn begehrt, daß in den Abschred gesetzt werde, es n.öchte von

aus in. Na.nen aller katholischen Orte ein Schreiben an den Papst wegen Beatification des Bruderserlassen lverden Obwaldens Gesandtschaft bittet u.n Fenster und Wappen ,n das neu erbaute>"nerkloster zu Garnen. Das Ansuchen wird in den Abschied genommen tt. Lucern stellt den Am«ne Gesandtschaft nach Ron. zur Veglückwüuschung des Papstes abzuordnen Amn glaubt daß d,e-^ aus drei Personen bestehen soll. Jedes Ort soll nnverzüglnh Lucern nntthelleu, wer von ,hm rettenSolothur.r erklärt, daß von ihm niemand reiten werde. D,e Abre,fe ,rd au M.tte Septembergesetzt. Die Gesandtschaft von Schwhz berichtet, daß em Buch ohne Ramen de. Verfasser. ,md

^uckortes erschienen sei dessen Inhalt den Streit zwischen Schwhz und den, Pralaten zu Ernstedeln bttde.

demselben befände., sich viele Unwahrheiten und Dinge, welche die Ehre ihrer Herren und Obern^ihren. Sie protestiert dagegen in der allerkräftigsten und besten Form und bittet, daß es ,., den Abschied>men werde damit das Werk als „eine Falsität und verworfen Gedicht erkannt und abgeschafft werde."