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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
Seite
1317
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Mai und Juni 1644. 1Z17

1OFZ5.

Cvnferenz der die Vvgtci Schwarzenburg regierenden Orte Bern und Freiburg.Schwarzenbl»rg. l<!44, 2S« Mai (15 a. K ).

ZtnalSnrchiv Frcilnira. Nd, I?. S Md.

Gesandte: Bern. (Rudolfs Bucher, Vcnncr. Frciburg. Martin Techtermann, Gcncralcoiil-

'"issarius.

„ Das LcNaiidcltc siildct sich im Mschnitt.' Hmschastsangelegenheiicn:

Schwarzciibnrg. Act. 8Z—^9.

Cvnferenz der katholischen Orte nebst dein Gotteshaus Lt. Gallen.

Lucerit nnd Gevsalt. tt>44, l. bis 7. Jnni.

TianiSarchi» X'»ccr». Absch. >1« imno U»N. Bt.XXXlV. tvl. W.

^ gesandte: Lucern. Heinrich Fleckenstein, Ritter, Schultheiß und Pannerhcrr; Jost Bircher, Ritter,^^chultheiß nnd Stadthanptinann; Lanrcnz Meyer, Oberzeugherr; Ludwig Aleyer, Alt-Kornhausmeister.

(Niemand.) Schwyz. Sebastian Abybcrg, Landammann; Johann Kaspar Ceberg, Ritter, Alt-^tthalter. u n terwaldc n. Sebastian Wirtz, Landanunann nnd Pannerherr, von Obivalden; Bar-^^uäuZ Odermatt, Landammann, von Nidwaldcn. Zug. Wolfgang Wikart, Statthalter; UlrichGlarus. Kaspar Kücchli, Landammann. Frei bürg. Daniel von Montenach, Ritter,^^"thurn. Manriz Wagner, Seckelmeßter. Appenzell-Jnnerrhoden. Jakob Wiscr, Land-en und Pannerherr. Gottes Hans St. Gallen. Georg Renner, Rcichsvvgt.h., Das mit Uri obwaltende Mißverständlich wird znr Sprache gebracht. Es wird ein Schreiben Urisin lvelchenl dasselbe sein Nichterscheinen damit entschuldigt, daß von seinen größern Gewalten-^schluß gefaßt worden sei, sich nicht ferner mit den andern Orten einzulassen, bevor eine billige Satis-oder eine rechtliche Entscheidnng erfolgt sei. Es werdeil dann sämmtliche wegen dieses StreitesWechselte Schreiben verlesen. Die vier Orte sprechen ihr Bedauern über dieses Mißverständlich aus; da^ Uri keine Geneigtheit zur Aussöhnung zeigt, erklären sie, bei dem letzten Abschied bleiben zu wollen,^ Zuzugeben, wodurch die Ehre und das Ansehen ihrer Herren und Obern oder das ihrer Stcllvertre-^ geschmälert werde, nnd nicht zu gestatten, däß diese Sache ans die Jahrrechnung zn Badeil gezogenDie Gesandten der übrigen Orte sind der Ansicht, daß man vor Allem zn Beilegung dieses Miß-^^ändiusses die Güte und Freundlichkeit müsse walten lassen und sobald als möglich zn Verhütung fer-e ^ Weitläufigkeiten der Sache ein Ziel setzen. Nachdem sich die Gesandten der vier Orte aus der Sitzunghaben, schlageil die übrigen als Resultat ihrer Berathungen vor, sie möchten ihnen gestatten, sich^ -Nittel zu schlagen, indem sie hoffen, durch ein freundliches Schreiben tlri bestimmen zn können, seinezu schicken; sollte dieses Schreiben erfolglos bleiben, so wollteil sie über andere Mittel zu RatheGesandten der vier Orte nehmen diesen Vorschlag zu Dank an. Die Gesandten der nninteres-Orte ersuchen nun Uri in einem Schreiben, es möchte sich entschließen, seine Gesandten nach Lucern