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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
Seite
1309
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Februar 1644.

^benzell-Außerrhoden. Johann Zellwcger, Landammann. St. Gallen. Gcorq Spindler S^s-^Itcr. Biel. Niklans Wittenbach, Bürgermeister.

^ i». Eidgenössische Begrüßung. Der Secretär des französischen Ambassadvrs iiberreicht ein Creditivversichert die Orte der beharrlichen guten Affection seines Principals und der Bereitwilligkeit, ihnenalle guten Dienste zu erweisen. Diese Erklärung wird verdankt. I». Schaffhausen, ans dessen^ Conserenz zusainmcnberufcn ivorden ist, eröffnet, daß nach dein Uebcrfall von Tuttlingen und^ ^ffedereinnahine von Notweil sich die kaiserlich-baierische Arince mächtig verstärkt habe und jetzt Ueber-belagere, welche Stadt nur acht Stunden von Schaffhausen entfernt sei. Die Parteien kämen hie^ ^ Grenze. Nach der Einnahme Ueberlingens wolle mair dein Vernehmen nach bei Twicl

^-'anzca aufWersen. Es sei zu besorgen, daß diese Armee einen Nheinpostcn einnehme und selbst wider^tadt Zürich etwas versuchen möchte, und Baiern, mit dem man in keinem Bündnis; und keiner Ver-^ugung tvcrde die Eidgenossenschaft nur so lange im Frieden lassen, als es ihm gefalle. Aus diesenfachen bittet Schaffhanscn erforderlichen Falls um Hülfe und hält die Ausführung des projectierten Dcfen-^"alwcrks fiir ein passendes Mittel. Man beräth sich hierauf über die Gefahr und die Mittel zu deren^^"dung einläßlich, wobei auch des allgemeinen Defensionalwerkes gedacht wird. Bern und Zürich er-daß bei ihnen aller Orten bereits der Befehl ergangen sei, sich mit Kraut und Lvth und allem" wendigen zu versehen, um überall hin zu Hülfe kommen zu können. Zürich ist mit dem Defensivnal-wcgcn der Kosten, und weil es bei den übrigen Orten Mißtranen erregen könnte, nicht einverstanden-"der von den andern Orten nicht trdnnen. Glarus kann nicht ziehen, wenn die papistischcn^ auszuziehen Bedenken tragen, kann auch nicht zum Defensionalwerk contribuieren. Basel und Schaff-^ ^ Luiden es nützlich, wenn man etwas Fußvolk und Reiterei an den nothwendigsten Orten und PässenSatzung hätte, stimmen aber nicht für ein eigentliches Defensionalwerk. Basel, Appenzell, St. Gallen und^ »ehmm Letzteres in den Abschied. Schließlich erachtet man fiir das gemeine evangelische Wesen nütz-1000 bis 1200 Mann aufzustellen, welche an die nothwendigsten Rheinpässe gelegt, blvs mit Mus-^ bewaffnet und monatlich mit je 5 Kronen besoldet werden sollen. Für das Volk, das in ein Ort. ^ ^'d, hat dieses einen eigenen Commandanten zu bestellen. Auch könnte jede der vier Städte einePerson bezeichnen, welche nöthigcn Fall^ beförderlichst nach Aarau kommen könnte, um mit den^ Nöthige zu besprechen. Jedes Ort soll sein Gutachten hierüber, und was es monatlich zu con-Sinne habe, beförderlich Zürich mittheilcn, aber sich auch stets bereit halten, in Beziehung^ listige Kundschafter und Wachen nichts versäumen und über alle Vorfälle vertrauliche Mittheilungslcll^"' svll auch jedes Ort wo möglich noch etwas Reiterei aus den eigenen Unterthanen aufzu-

sein und dieselbe zeitlich also unterrichten lassen, daß man sich ihrer im Nothfall mit Nutzenkann. «. Zürich eröffnet, was der kaiserliche Agent in der Eidgenossenschaft, Oberst SebastianZweyer von Evebach, an die vier Städte habe gelangen lassen, daß nämlich das Kriegsvolk der^ "llclischcn Orte in Frankreich an den Rhein geführt werden solle, und daß sämmtliche Orte der französischenVorschub und Assistenz durch Zufuhr von Getreide und Pferden leisten möchten. Die von Zürichs .gleite Antwort wird mit einiger Abänderung gebilligt. St. Gallen entschuldigt sich wegen der großenvon Pferden, welche seine Verburgerten der französischen Armee zugeführt haben sollen. «K. sS. u.h^6äu.) u. Deutsche gem. Vogtcicn überh.) L. Auf die gestellte Frage, wie man sich zu ver-

^ ^be, wenn eine flüchtige Armee den Paß in die Eidgenossenschaft nehmen wolle, wird für besser