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1264 December 1642.
schaft gebrauchen lasse; es zweifle auch nicht, daß auch Bern kein Gefallen darau habe.— Berus Gcsa>^'antworten, Erlach von Castclcn sei weder Berns Unterthan noch dessen Bürger wehr und habe ^andere Obrigkeit, bei der man ihn verklagen woge. Die auf bernischem Gebiet gelegenen Güter feie»- ^viel man wisse, das Eigenthum von dessen Frau. Was seine Herren und Obern nach den Bestimm»»^der Erbeinigung thun könnten, würden sie jedoch nicht unterlassen. Schaffhausens Gesandtschaft erklärt, hkönne nicht glauben, daß jemand von ihren Bnrgern in der genannten Absicht bei dem Herrn von E»»gewesen sei. Es geschehe jeweilen, daß Abgeordnete sich zu den anrückenden Parteien begeben, u>»Grenzverletzungen und den Schaden von den Unterthaueu abzuwenden. Es könne auch nicht denken, ^der Rittmeister Schalch mit dem Herrn von Erlach vor Constanz geritten sei, da er mit etlichenauf einen Posten commandiert gewesen sei, um das Land vor Beraubung durch die uugezähmte Soldatzu sichern. Man werde nachfragen, ob er von seinem Posten anderswohin geritten sei, und ihm inFall den gebührenden Lohn werden lassen. Zürichs Gesandtschaft bemerkt, was wegen des Stadtschw^zu Stein eingelangt sei, werde sie ihrer Obrigkeit berichten, damit derselbe zur Rede gestellt werde.wird berichtet, was die Abgeordneten wegen des Nheinpasses bei dem Generalmajor und den Co»»"^dauten zu Constanz und Hohentwiel ausgerichtet haben. Basel und Schaffhausen werden ersucht, noch»"mit dem Generalmajor zu conferiereu und das vorige Begehreu zu wiederholen, daß der Rheiupaß »"'^getastet verbleiben, die Zollsteigerungen und neu errichteten Zollstätten beseitigt werden möchten, mit ^Beifügen, daß man in keinem Fall sich werde nöthigen lassen, die alle Zeit besesseneu GerechtsaM» ^Nheinpasses aufzugeben. In Bezug darauf sollen sie sich in keine Disputation oder Tractativn einlas«z. Zürich bemerkt, daß auf das Schreiben an den spanischen Ambassador, betreffend die von dertion belästigten Kaufleute, weder Abhülfe noch Bescheid erfolgt sei. Es wird für das Beste erachtet,^Zürich Lucern ersuche, mit dem Nuntills lind dem spanischen Ambassador im Namen aller katholische» ^zn redeil, daß den Kaufleuten wenigstens die zu ihrem Handel erforderliche Zeit des Aufenthalts ^»verde, i'. (S. u, Baden.) «. Alls einen Anzug von Basel, daß noch immer die Creditoren wedernoch Capital vom Gotteshaus St. Blasien Hütten erlangen könne», wird dem Prälaten nochmalsgeschrieben, allen Creditoren unverzüglich etwelche Satisfactivn zu verschaffen, widrigenfalls man jene» ^ferner vor ihrem Recht sein könne, (S. u. die betreffenden Vogteien.)
Verhandlungen der katholischen Orte. ^
2. (S. li. Thurgan.) z»!T. sVII katholische Orte nebst katholisch Glarus und Appeuzell-Jnucn'^"^ ^Marx Jakob von Schönau, kaiserlicher und österreichischer Agent, wünscht von den katholische!»erfahren, wessen man sich zu getrösteil habe, wenn Constanz sollte angegriffen werden. Es wird ihm ^ ^lich in ähnlichein Sinne geantwortet, wie von Seite der sämmtlichen Orte, lind noch beigefügt,katholischen Orte nicht nur die Erbeinigung getreulich halten werden, sondern auch wünschen, daß dlctraulichkeit eher zu- als abnehme, daß sie auf dem eidgenössischen Territorium nichts duldengegen die Stadt Constanz vorgenommen werdeil sollte. I»I». jfDie VI mit Spanien verbündeten ^ ^Aus zwei verlesenen Schreiben vernimmt man, daß zwei Fahnen des Regiments Lussi vom Gubern»^'^,.Mailand nach Vercelli verlegt worden seien. Dieser Bericht wird in den Abschied genommen, zug^^.den. aber auch die Gesandten von Lucern und Uri ersucht, dem spanischen Ambassador Casati öorz»I»'daß dieß dem Bündnisse der Orte mit dem Hause Savoyen und den bei der Bewilligung des Ä»sgetroffenen Bestimmungen zuwiderlaufe, und daß er in Mailand lim Abänderung und künftige URM ^