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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juni 1642.

!». (S. u. Bellenz zc.) 1». Da Lucern dem Verlangen der Orte, eine Confercuz auszuschreiben, ^entsprechen sich weigert, so wird darauf hingewiesen, daß ein Ort so viel als das andere zu bedeuten ^und daß manzu Mortificatio» Lucerns" die sicbenörtischcn Tagsatzungen an einem bequemem Orteden Freien Aemtern, die fünförtischen zu Gersau halten konnte, v. (S. u. Bcllenz :c.) «R. Uri bericv''daß Etliche, welche an Hauptmann Steiger, den mailändischen Agenten der Orte, Forderungen zuhaben, auf sein jahrliches Salarium Arrest nehmen lassen, daß aber Steiger verlangt seine Anspn /sollen ihn da suchen, wo er seßhaft oder gebürtig sei. Die Gesandten nehmen aus Mangel an Insten ^die Sache rsksrsnäum. «. Zug trägt darauf an, man solle eingedenk sein, bei erster Gelegenheit eZusammenkunft zu veranstalten, um sich über eineleidenliche" Marktordnung zu vergleichen, k, K'u. Bellenz:c.)

Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelegenheitcn:

Vogtci Bellenz tc. «, t, s- Art. 1097lloo.

S8S.

Conferenz der V katholischen Orte.

Lucern. 1642, 27. uitd 28. Juni.

Staatsarchiv Lucern. Absch. de anno 1642. Bd. XXX5I. toi. 112.

Gesaitdte: Lucern. Jost Fleckenstein, Ritter, Schultheiß; Johann Au der Allmend, Bauherr^ ^degar Schtimacher, Seckelmeister; Ludwig Meyer, Kornherr, alle des Raths. Uri. Johann ö'Tanner, Ritter, Landammann. Schwyz. Johann Sebastian Abyberg, Landammailu; JohannCeberg, Ritter, Statthalter; Melchior Beeler, Seckelmeister. Unt erWalden. Marquard Jinfeld,ammanit, von Obwalden; Johann Walthart Lussi, Landainmann und Pannerherr, von Nidwalden. uWolfgaitg Wikart, Statthalter; Wilhelm Heinrich, Alt-Ammann; Rudolf Kreuwel.

!». (S. u. Baden.) v. Don Diego di Saavedra Fajardo ersucht die Gesaitdten nochmals ll>u ^guten Dienste zu Wiederherstellung der Neutralität der Freigrafschaft Burgund, da er nun von o ^

Könige eine ausführliche Vollmacht habe. Nach Verlesung des kaiserlichen Schreibens vom 16. Mch

ind ans

von den XIII Orten erlassene Schreiben macht sich wiederum die Ansicht geltend, daß dem Ucbel ^

Schreibens des Ambassadors Caumartin und des Antwortschreibens des Parlaments in Burgund n»s

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länger zuzusehen sei, daß aber vor Allem zu Erreichung des Zweckes Einmüthigkeit und festes Zusn'''

halten erforderlich sei. Es wird daher beschlossen, an Zürich ein freundliches Schreiben abgehen Z« ^um dadurch, daß ihm darin vorgestellt werde, wie sehr das Interesse der Eidgenossenschaft bei dein ^sale Burgunds betheiligt sei, dessen und der übrigen Orte Zustimmung zu erhalten; zugleich wird ^ficht gestellt, daß man sich zu Baden in allem Vertrauen so erklären werde, daß die übrigen ^bewogen fühlen werdeil, mit den katholischen Orten sich zu vereinigen. Die Herreil und Obern sei"'der Meinung, daß man, wenn auch die Minister der beiden Kronen sich nicht vereinigen sollten,deren Uneinigkeit abhalten lassen solle, nunmehr einentapfern" Entschluß zu fassen und denselben Iauszuführen. Es sollen daher die Gesandten nach Baden mit ausreichender Instruction versehen <damit ein Beschluß zu Staude komme. Die Gesandten sind der Hoffnung, daß der französische Ämb^zbis dahin Vollmacht zur Herstellung der Neutralität verlangt haben werde. Sollte das aber nicht der ^