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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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April 1642.

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auch zur Beschützung des Herzogthliins Alailaud verwenden möchte. Das Begehren unterstützt"uch Graf von Sirvela, Gubernator zu Mailand, durch ciu Schreiben. Nach Anhörung dieser Schreibenäußern sich die Gesandten, daß es zwar den Orten zur Ehre gereiche, wenn der König seine Person dein^genössischeu Volke anvertrauen wolle; da aber bei diesem Begehren von keinen weitern Bedingungen die^de sei, die man doch, wenn die hohen Gewalten einen Entschluß fassen sollen, denselben mittheilcn müsse,""d namentlich das Begehren die Bestimmungen des Bündnisses überschreite; da ferner nichts von den^ständigen Pensioneil und den Privatforderungen gesagt werde, nichts davon, wie die Zahlungen besser^ früher gesichert werden könnten, so möchte der Ainbassador sich über das Eine und Andere näher er-sten. Dieß wird ihm durch einen Ausschuß notificiert. Der Ainbassador antwortet, daß er gemessenen^fchl habe und sich an den Gubernator zu Mailand um weitere Ordinationen nicht wenden könne, bevorSache vor die hohen Gewalten vorgebracht worden sei. Auf dieses hin übergeben die Gesandten dem^'"basscidor eine schriftliche Erklärung in obigem Sinne und fügen bei, der Ainbassador möchte sich vomGubernator di Sirvela weitere Befehle einholen; denn sonst könnten sie die Sache nicht vor die hohenGewalten bringen. Endlich willigt der Ainbassador in dieses Begehren ein. Was die Pensioneil betreffe,^ fei die Absicht des Gubernators eine Pension baar zu bezahlen, bevor das Kriegsvolk abgeführt werde,uud auch das Regiment, das zuletzt in Diensten gewesen sei, zu befriedigeil. >». Graf Casati übergibt einschreiben, in welchem er den Gesandten das ausweichende Benehmen des französischen Ambassadors gegen-^r der von den eidgenösischen Gesandten anerkannten Vollmacht des Don Diego di Saavedra ins Gc-üchüiiß zurückruft und anzeigt, daß derselbe auflas Begehreu der XIII Orte eine andere genügende Voll-^ucht in bester Form erhalten habe, um in die Verhandlung über die Neutraliät zwischen beiden BurgundZutreten zu können. Zugleich stellt Herr d'Acoste im Namen des Parlamentes zu Dole den traurigenZustand der Freigrafschaft den Gesandten vor Augen und übergibt die Abschrift eines von den „Haupt-^uten" der Freigrafschaft Burgund au die XIII Orte gerichteten Schreibens, in welchem die Handlungs-weise Frankreichs gegen Burgund in's Licht gestellt wird. Bei der Berathung ist man darüber einverstau-^ daß man jedem schädlichen Aufschub der Sache schon wegen der eigenen Sicherstellung begegnen müsse.^ aber auf das von Zürich an den französischen Ainbassador erlassene Schreiben noch immer eine Ant-zu erwarten ist und im Namen aller Orte in dieser Sache gehandelt werden soll, so wird beschlossen,W^ich zu vernehmen zu geben, daß, wenn durch längeres Ausbleiben der erwarteten Antwort auf dasSchreiben die Gefahren sich mehren sollten, die Gesandten es nothwendig erachten würden, die Sache^ die höchsten Gewalten zu bringen. Es wird die Bitte beigefügt, Zürich möchte, wenn innerhalb der""chsten vierzehn Tage nichts Gewisses einkomme, nach dem man sich zu richten hätte, seine Meinung vew^ulich eröffnen, wie in dieser Sache weiter zu handeln sei; denn Ehre und eigenes Interesse ließen es^ Zu, die Sache liegen zu lassen. «. (S. u. Lauis.) Ä. (S. u. Deutsche gem. Vvgteien überh.)W' fS, u. Vier ennetbirg. Vogteieu überh.) L. (S. u. Thurgau.) A. Den Gesandten ist es zwar unlieb,denen von Schwhz zu vernehmen, wie schlecht ihre Hauptleute vom französischen Ainbassador behandeltW^den; „lau hält jedoch die derinalige Gelegenheit nicht für passend, einen Beschluß zu fassen, und zieht es vor,^ der nächsten Zusammenkunft die Sache in Anregung zu bringen, wenn unterdesseil keine Abhülfe eintritt^ Lucern eröffnet, daß Nidwalden nicht blos die von den uninteressierten Orten angebotenen Dienste zu^'uittlung des Streites über die Fischeuzeu im Trichter des Sees ausgeschlagen habe, sondern sogar so wei^tilgen sei, den lucernischen Fischern durch den Landweibel ihre „Stellinen" zu verbieten, welche in den