December 1641.
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Verhandlungen der katholischen Orte.
> In Folge eines Schreibens des Bischofs von Basel an die mit ihm verbündeten Orte bcräth man^ wie man demselben zu seiner völligen Restitution und der durch sie französischen Minister ihm so oftstprochem>„ Zufriedenstellung verhelfen könnte. Man sieht ein wirksames Mittel zur Erreichung dieses"eckes in der Absendung einer qualificierten Person an den König von Frankreich, um denselben von^^6nd der Sache und von dem ungeueigten Willen des Gubernators von Breisach, von Erlach, gegen" Bischof und die katholischen Orte in Kcnntniß zu setzen. Weil aber die Mehrzahl der Gesandten dafür ohne'^'uction ist, wird dieser Vorschlag in den Abschied genommen. Hingegen wird der AiNbassador noch-l»ii^ "uen Ausschuß ersucht, zu Gunsten des Bischofs seine Officicn bestmöglichst eintreten zu lasseneuien Courier aus seinem Hofgesinde mit bester Empfehlung an den Hof abzusenden. Der Ambassadvrdem Ausschusse alle Willfährigkeit zu. «. Daß der Mißverstand, welcher sich wegen der Abführung^'^dagardc von Delsberg zwischen Lucern und Svlothurn erhoben hat, beigelegt ist, wird zu beiderh / Entschuldigung dem Abschiede beigesetzt, t. Ein jeder Gesandte wird seinen Herreil und Obern zu^'^en, daß der Alt-Großweibcl Urs Rudolf zu Solothurn, welcher 1626 von den sieben katholi-^eten als Courier nach Rom geschickt worden war, die Orte, welche an seine 36 Dublonen betragen-^ Reisekosten ihre Quoten noch nicht bezahlt haben, um die Bezahlung bittet. K». Die Gesandteil vonwerden ersticht, den spallischen Ambassador anzugchen, dahin zu wirken, daß der Köllig eine hinrci-^ ' e'Vollmacht ausstelle, damit der burguudische Neutralitätstractat nicht länger hinausgeschoben werde.Nuntius richtet ein Schreiben an die Gesandten, in welchem er sie darauf aufmerksam macht, daßMonate, um welche er die Excomnluuication des Vogts von Eiusicdclu zurückgestellt habe, baldH stien, und fügt zugleich die Privilegien und Indulte bei, welche dem Gotteshaus Einsiedeln diel!a geben, wegen seiner Gerechtigkeiten sich an die geistliche Obrigkeit zu' wenden. Ferner berichtetIG Dalmer ausführlich über seine Mission nach Einsiedeln und nach Schwhz; vorher vcr-
U)c> ^ Gesandtschaft von Schwhz die Sitzung. Man beschließt, diese Sache auf der nächsten katholi-" Eimsen,^ einläßlich zu debattieren, nach Mitteln sich umzusehen, wie die Verbitterung gehoben lindTzu Anhörnng der Vorschläge für Pacification disponiert werden könnte. Damit Freiburg unddeil Stand der Sache kennen lernen, soll Lucern ihnen eine Abschrift von Ammann Zurlaubens^'^ug entworfenem Project zusenden. Der Nuntius wird ersucht, den Termin, mit welchem die Excom-^ Nation des Landvogts in Kraft treten soll, den Gesandteil zu Ehren noch weiter hinauszuschieben.Aa eilnetb. Vogteien übcrh.) x. Der Abt von Einsicdeln briilgt in eiilem Schreiben neue
gegen Schwhz vor. Es wird ihm geantwortet, daß nächstens eine katholische Conferenz stattfindenauf welcher diese Sache einläßlich werde besprocheil werden.
Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschastsangelegcnhcitcn:
°""etliirg. Aogtcicn iibcrh. II». Alt. 7«z. Handel und Verkehr. Art. 127. Vcrhältniß zum Bischof von Como.
LuWarils. II. Art. 40. Verwaltung im Allgemeinen. «. Art. so. Justizsachcn.
^ ans dem Luccrncrcremplar.