Druckschrift 
5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
Seite
1219
Einzelbild herunterladen
 

August 1641. 1249

. L-d..,.:i. 7 ...

bet>i>

^ ^urch Krieg, Krankheiten u. s. w. Verlust erlitteu habe uud eiu Haiiptmann etwa 10 bis 20 Mann

^ «. Syudic Godefroi uud Rathsherr Pietet vvu Ge>if eröffnen den vier evangelischen Städten,^iVtcn Befehl vor allgemeiner Versammlung der XIII Orte die Aufnahme Genfs in den eidgenössischen"^^hzusuchen. Man räth ihnen ab, ihr Ansuchen bei den dermaligeu Zeiten vorzubringen, mit dem7^wchen, ihres Anliegens bei jeder günstigen Gelegenheit eingedenk zu sein, wie dann nachher bei Anlast derInstanz vvr den XIII Orten Genfs gedacht wird. Die Ansicht der katholischen Orte, denen in den bur-^ Vhen Angelegenheiten nicht genug gethan worden ist, gehe blos dahin, dast man, wenn man allerw die Grenzen schlitze, Gens auch mit einschlichen werde, l'. In Beziehung auf die „bewustte HandlungGenf und Herren Morlot" wird verabschiedet, die von beiden Theilen überreichten Deduetioncn

Mx,. ^ ^

Obrigkeiteil der vier Städte mitgetheilt werden, welche jenen ihr Gutachten darüber eröffnenEs wird der Wunsch ausgesprochen, daß es für die evangelische Eidgenossenschaft rühmlich

deil Festtagen und was dergleichenso dem Aergerniß nnd der Übeln

»l^'.^dn sie sich in den Eeremonialien beim Abendmahl, der Taufe, de"Äcd^ ""6^'lchc Gewohnheiten habe, conformierte, indem st

l>'t leiten der Papisten abgeholfen werden könnte. — Es wird eine solche Uebereinstimmnng

tistq -' erachtet und der Antrag in den Abschied genommen. Z». Dein Doetor Harscher hatteWeibes ivegen, die einePapistin lvar und sich bisher nicht zu der reformierten Religion bequemensj»t ' .^üe aeadeinische Stelle und sein Wartgeld entzogeil. Alis dessen Anhalten wird ihm an Basel ein^..^^>^sthreiben bewilligt des Inhalts, es möchte Misde walten lassen und ihm seine Stelle und sein>lsc>i^ ^^uieren und seines WeibeS halber, besonders wegen der Kinder, Geduld tragen, js. Schaff-st ^ucht Zürich, die Stadt Stein dahin zu bewegen, daß sie ihr Zollwesen beim Alten verbleiben

pichen ersucht es dasselbe, seinen Zoll nicht zu erhöhen, wie seit einem Jahr geschehen sein solle., ,,7 Gesandtschast antwortet, von einer Zollsteigerung weder zu Zürich noch in Stein sei ihr etwas be-Schaffhausm möchte seine Beschwerden speeificiert mittheilen. K. Zürich nnd Schaffhausen setzen? ^ andelsingischen Reugrüts eine Besprechung zu Zürich auf den 20. September an. (Dieser Tag-u?" Vvu Schaffhausen wieder abgeschrieben worden.) S. Schaffhausen bemerkt. Zürich, dast wegen>» """g der Früchte aus dem Lande alleS Getreide in Aufschlag komme und zu besorgen sei, dast dieZürichs künftig in Schaffhausen nur kümmerlich einkaufen könnten; Zürich möchte also fürst»"'"whanen i.l selbiger Gegend etwa nach Andclsingen Getreide führen lagen. Zürichs Gesandtschaft^ Antrag in den Abschied. (S.' u. Rheinthal.) (S. u. Thurgau.) «». Dem Herrnwird Behufs seiner mit der Herrschaft Venedig bevorstehenden Tractate in der vier evangelffchen^7^'nen ">i Abschied betvilligt und namentlich darein gesetzt, dast er Generaldirector der Fvrufica-'evangelischen Städte in der Eidgenossenschaft gewesen sei. Basel bittet für seinen Burger^ Zeiminv wiederum um Jntercession bei der Herrschaft Venedig. Zürich, der Anpcht, daß ein" fachten tverde, nimnit das Gesuch in den Abschied.

^ Man sehe a»ch i>n Abschnitte HcccsckastSanqclegciihcltenc

Tlnirqa». i«. Act. 317. Rcligionssachm, Kicchliches.

Ncl. 157. VocaleS.