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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juni 1641.

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^"Winnen und anstatt unßerer allershts Herren und Oberen in den Handel hiizeschlachen und denselben zugedeylichcn ußleittung zil vermitlen; wclliche unß auch uß sonderbarer Eidtgnössischer fründtschafft inchogchren günstiglich gewillfahret. Uff solliches wir dann unß auch nacher Thun verfügt,'whlen^ lich aller s in Verweigerung der Stuhr interessierter Gmeindeußschüß nebent anch etlichen Herren De-^icrten der Statt Bern eben dießcs Handels wegen befunden. Und sidtcnmahlen es die notturft erforderet,jylr gedachten ußschüssen jhres Handels gefahrliche be > schaffenheit in allwäg wol zu sinn gelegt, shschuldigem gehorsainb gegen jhrer Oberkeit ernstlich vermanct, mit crpieten, jhneu uf cruolgte wider^chnmg z„ tzchorsamme jhrer begangnen hochsträfflichen fehlerenhalb alle miigliche gnad und ver-za vermitlen. s Nach vilfaltigem fründt- und ernstbeweglichem zusprechen nun, nebent ftirhaltung,^ '"ercklichen unheils sh diirch beharrliche Widersetzlichkeit jhnen und jhren Whb nnd Kinderen inutwillig' Alchen mochtend, und nachdem sie unß mehrerley jhnen obligende be s schwernusscn fürgebracht, über^"che aber jhnen von den anwehenden Herren Ehrendepntierten der Statt Bern erforderliche antwortworden, habent sie unß gebürlichcs flysses gebctten, uf mittel zu gcdencken, wie sie luit jhren gnc-l^l> Obern wider s mochtend versiint und begnadet werden. Weßwegcn wir nit crmanglet

^ ^ haruinb mit einander ryfflich zu berathschlagen und die znr Vcrsiiinmg gut befundene mittel ufs paphr^ ^ugcn, besagten ußschüssen vorgehalten nnd jhre erklehrnng s darüber zu vernemmen. Alß

" ^'geregte mittel von ehe gehörteil ußschüssen uff erofnung deroselbeil zu hochcm Dailckh uf und an-'vnimcu, wie alich von jhueil ganz trungenlich gebctten wordeil, bh jhren gncdigen Herren lind Obereil^ ^"ch so wht großgünstig hnzeschlachen, daß sh jhnen dieselbigen ebenmessig gefallen lassen, und sh. ^Uiinb zu gicadeil ailncmnleil wöllint: sind wir söllichein ilach wider nacher Bern und alldort für ver-Herren Schllltheiß, Näth uild Bürger gckhert, dieselben fründt- Eidt j gnössischen flhsses ersuchend^ Mattend, sh die jhnen crofncte hernachvolgendc versün - mittel unßern zu ihnen tragendem cidtgnössi-»»d^ ^^^^^^6ven nach wolermelten liußereil gnedigeil Herreil und Oberen sampt unß z»l sonderbaren ehreilbefallen auch gencnib halteil, s lind also aiich jhren unterthanen hicrnilder alle Obcrkcitliche gnad und>i»s^^' svilderlich auch mit nachlas; des; khostens mittheilen lind erzeigeil wollind. Und dicwhl sh dann.^^ber mit aller Eidtgnössischer fründt-günstiger willfahr begegnet, so hat uns; für thunlich und zu^'Mger uachricht nothwendig angesehen, diß vorbeschribnen gescheffts vermitlete abhandlung hiemit in^ schriftlich urkhlindt zll verfassen, wclliche uf volgenden Articleil beruhet. Erstlich whlen das Man s dathStühr von der Höchen Oberkeit bester wolineinung angesehen worden, diesclbig auch zu der glh-lillch ^''hr und anlagen in Gottes wort und menschlichen Rechten befrchct ist, als; solle es dabh shn ver->>ie ^^ii, dergestalt, daß ein jeder s uß allen bcrürten Gmeiiiden von shncm Haab und Glitt sechs» jähr jedes besonder den thusentistcn Pfäning verstühren. Umb daß sh aber jhrem fürgeben

I>t>^^rrcit verspürt, daß durch hnschießung des ohngezellten gelts in die schüßlen gefahr khöntc ge-^ ^ Berdel;, solle jhnen zugelassen shn, ein andereil ihrem vermögcn nach sclbs anzlileggen und zu

Mandaths dardurch zcsamnieil ze legge». Demnach lind obglhch wol alle^ ^'üeinden mit vbangezogner Verweigerung der Stühr, sodenne die Em s enthaler noch darzu"bZllg mit gewehrter Hand einen nit geringen und hochsträflichen Fähler der vhilgchorsammeii,^ iwr von Gott selbs fürgesetzten Oberkeit begangeil; whlen aber der fürgegangne uflauff diirch>>>i^ "^meinen stilrm geschechen lind uiehrtheils pcrsohncn die lir s fach desselben ohnbewußt geweßen,sölliches jhre entschuldignng mit mchrcrm zugegeben, auch niemandts durch sh beschcdigct noch